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Lebenskrise

Jean5

Neues Mitglied
Hallo, ich komme aus Österreich und bin freischaffend, ich bin in eine heftige, gefährliche Lebenskrise geraten,
durch Pflege der Eltern kam ich in burn out, darauf kam die erste Krise in meiner Liebes Beziehung, sie trennte sich,
hatte ziemlich schnell Jmd anders, ich wechselte den Job aus Erschöpfung, es war aber, was ich zu der Zeit nicht wissen konnte,
keine gute Entscheidung, ich konnte diesen speziellen Job nicht mehr machen, wegen diagnsotizierter Depression, ich war auch in einer Klinik, die nicht viel half, ich war geschockt von dem was alles in einem Leben kaputt gehen kann, obwohl noch viel zu retten gewesen wäre, sehe ich im Nachhinein, auch meine Ex Freundin tauchte wieder auf, war interessiert, aber ich war zu änsgtlich und abwartend, vorsichtig, sie ging wieder. Jetzt habe ich solche Schmerzen, und existenziell ist es verdammt hart, ich arbeite wieder mehr aber es reicht nicht und ich habe das Gefühl, ich bin in den Fünfzigern, das volle, schöne Leben ist vorbei, jetzt Überlebenskampf, Einsamkeit, Lebensträume wie grosse Liebe und eigene Familie gründen eingebrochen, ich habe Angst es könnte alles noch schlimmer werden und kein Uasblick mehr auf ein wirklich gutes Leben. Ich war zu überrollt und dann zu passiv.
 
A

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Re: Lebenskrise
Hallo Jean5,

schau mal hier:
Lebenskrise. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Von der Pflege kann ich auch ein Lied singen, das zieht einen extrem runter , ich habe mir eine Selbsthilfegruppe gesucht damals, weil ich es so traurig fand , der Mensch baut ab und Du kannst nix dagegen tun.

Die Existenz das ist ein schweres Los , wenn man nicht gerecht entlohnt wird oder den Antrieb nicht findet, na und das Alter ?
Also ich bin 57 und warte noch 10 Jahre ( BRD ) dann geht's in die Rente, was besseres fällt mir momentan nicht ein, aber ich frage mich warum es bei Dir nicht reicht , liegt das an der Krise an mangelndem Antrieb oder einfach an der Sinnlosigkeit des Geldverdienens ?

Ich denke das eine gibt dem anderen die Hand, aber die Grundstimmung sehe ich im Keller, die Selbsthilfegruppe ( Pflegende Angehörige ) half mir aber in so fern, das ich halt merkte , ich bin nicht alleine mit diesem schwermutsgefühlartigem Trauerkloß.
Denn vielen ging es ähnlich , es raubt die Substanz , die Kraft und es stellt das eigene Handeln in Zweifel, hab ich wirklich alles richtig gemacht, hätte ich noch was mehr oder besser machen können...

hätte ich das damals in mich hineingefressen, wäre es sicher nicht gut für mich gewesen.

Wenn Du dadurch in einen Burn Out gerutscht bist, verstehe ich das voll und ganz und die nachfolgende Depression hart es sicher auch nicht besser gemacht.

Aber warum richtest Du nicht die Krone stehst wieder auf und blickst ab jetzt positiv in die Zukunft ?

Das könntest Du sicherlich machen. Das Leben also Deines ist doch nicht vorbei - sondern liegt sozusagen zur Hälfte noch vor Dir ....
da lässt sich doch noch etwas draus machen, so dass Du sagst " Krise " ade ich kann Dich nicht gebrauchen.
Man muss allerdings umswitchen, von sich um andere kümmern, nach für sich selbst sorgen.
Das ist ein ganz wichtiger Punkt , als ich nicht mehr gebraucht wurde , weil der Tod dazwischen kam kam es mir so vor als hätte man mir meine Existenzberechtigung geraubt, keiner mehr da , keine Aufgabe mehr, ich habe mich ertappt mir beim Einkaufen noch Gedanken zu machen, was ich für die Person koche , obwohl sie schon gegangen war.
Darf ich fragen , wie lange Du gepflegt hast , bei mir waren es zehn Jahre , das war die schwerste Zeit meines Lebens .....

Ich hab Vollzeit gearbeitet,hatte in der Zeit eine Pflegekraft aber mein Tag endete meist erst u 22:00 Uhr obwoh lich morgens um 6 wieder auf der Matte stand. Es war praktisch wie zwei Jobs haben, hat also nicht nur an der Psyche gezerrt , sondern auch an der Substanz.

Was anderes kann ich Dir aber nicht raten , als Dir eine gute Lebensqualität zu schaffen , die Trauer zuzulassen und nicht zu resignieren.
Jetzt sehe ich das mit anderen Augen , weil es wieder aufwärts ging, früher dachte ich auch , was soll ich noch erwarten Schluss mit Lustig und so, heute ist es aber gut , also in meinen Augen, das ich mich nicht hängen ließ, auch wenn das doppelt schwer war , also das wieder aufraffen....nur für sich selbst.
 
... aber ich war zu änsgtlich und abwartend, vorsichtig, (...) und dann zu passiv.
Hallo Jean5,
diese Mischung ist natürlich kritisch in einer solchen Lebenskrise, wie du sie schilderst.
Kannst du ein bisschen präzisieren, für welche Themen/Probleme du hier Unterstützung suchst?
Hast du ein konkretes Ziel, bei dessen Erreichung wir hier evtl. helfen können?
 
Hallo Jean5,
diese Mischung ist natürlich kritisch in einer solchen Lebenskrise, wie du sie schilderst.
Kannst du ein bisschen präzisieren, für welche Themen/Probleme du hier Unterstützung suchst?
Hast du ein konkretes Ziel, bei dessen Erreichung wir hier evtl. helfen können?
Hallo Werner, das ist eine gute Frage, da bei mir soviel passiert ist, dass ich mich davon erschlagen fühle, bis auf die physische gesundheit wurde so ziemlich alles beschädigt, auch Lebensträume, Hoffnung, Lebensvision. Und es ist immer noch ein Schock inklusive Angst, dass es nicht mehr so schön werden könnte. Hoffnung in dieser krassen Situation ersehne ich am meisten!
 
Hallo Jean5,

willkommen im Forum.

Auch ich hatte sehr schwere Zeiten in meinem Leben. Wenn es so richtig besch...en war sagte ich mir immer wieder: das geht vorbei.

Und es ging vorbei. Heute bin ich ein glücklicher Mensch.

Kopf hoch! Setz dir kleine Ziele, für den nächsten Tag, die nächste Woche und die verfolge konsequent. Wenn du ein Ziel erreicht hast, freu dich darüber. Ist etwas nicht gelungen, dann ärgere dich nicht zu sehr. Dann packst du es beim nächsten Mal.
 

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