Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Lebensentscheidung - Unzufrieden im Beruf-Kündigung-Studium?

Ich kann euch alle vollkommen verstehen. Ich bin 22 Jahre alt und seit September mit dem Studium im gD bei der Landespolizei NRW fertig. Ich merke einfach, dass mich der Beruf eines Polizisten nicht glücklich macht. Natürlich macht es mir teilweise Spaß. Im Großen und Ganzen überwiegt jedoch die Frustration darüber sich nicht verwirklichen zu können. Ebenfalls nicht zu sehen wofür man arbeitet. Der sinkende Respekt gegenüber uns. Schlicht gesagt ein ferngesteuertes Etwas zu sein, dass kontrolliert, ob die Bürger draußen alles richtig machen. Hinzukommt, dass das Einstiegsgehalt von ungefähr 2100,00 Netto zwar sehr attraktiv ist, nach oben hin aber nicht mehr soviel möglich ist. Freie Wirtschaft bringt ein deutlich größeres Risiko mit sich, eröffnet einem aber auch ganz andere Türen, oder etwa nicht?

Ich spiele ebenfalls mit dem Gedanken ein neues Studium anzufangen. Meine Überlegungen beschäftigen sich damit, ob ich per Fernstudium das Ganze versuche und somit noch mein gutes Einkommen bei der Polizei habe, oder ein duales Studium in einer Firma beginne, somit ich mich aber finanziell deutlich verschlechtere. Mich dafür aber umso besser auf die neue Arbeit konzentrieren und einlassen kann.

Was ist eure Meinung dazu? Mein Glück ist, dass ich noch 22 Jahre JUNG bin und diese ganzen Verpflichtungen von denen ihr sprecht nicht habe!
 
hallo, mir geht es momentan genauso. Ich bin 27 jahre alt, habe 2007 abitur gemacht. nach 2 semestern bwl, habe ich dies abgebrochen, das mein nebenjob mir wenig zeit lies, zu lernen. ein überfüllter uni-saal mit 300/500 uninteressierten mitstudenten hat auch nicht grad dazu beigetragen, dass man den professor folgen konnte. 2009 habe ich eine ausbildung bei der polizei begonnen. meine mama meinte damals: die suchen leute dort! ist ein abgesicherter job!
schon in der ausbildung habe ich mich als "fremdkörper" gesehen. habe es bereut, eine ausbildung mit abitur zu machen. das system des "post-stasi-regimes" gehasst. nach meiner ausbildung musste ich zum glück nicht in die bereitschaftspolizei. jedoch wurde ich nicht grad wohnortnah eingesetzt. nach einem halben jahr kam ich mit glück für ein jahr zur kripo. durfte betäubungsmitteldelikte bearbeiten! in der arbeit bin ich aufgegangen. habe mir meinen a... aufgerissen! dann kam als antwort: "sie sind nur mittlerer dienst! man kann sagen, wir haben ihre arbeitskraft regelrecht 'missbraucht'! vielen dank dafür!" und tschüs. ich bin zurück zur schutzpolizei. habe mich aufgrund dessen in meinen wohnort versetzen lassen.
schnell hatte ich dort jemanden, der an mich glaubte, da er meine geschichte kannte. durch ein riesen unglück ist der kollege im dienst ums leben gekommen. meine welt stand mehrere wochen still. beim weg zurück ins leben stellen sich für mich diverse fragen, die ich bis jetzt gut verdrängt habe:
Will ich das bis ans ende meines beruflichen lebens?
komme ich noch länger mit meinem "goldenen gefängnis" in meiner uniform klar, die ich nicht mit stolz trage?
die soziale sicherheit ist wirklich verlockend, doch was bringt sie mir, wenn ich nicht glücklich bin?
man kann sich einfach nicht selbst verwirklichen. nicht kreativ sein. man darf nicht anecken. alles sachen, die mir fehlen bzw. für die ich stehe.
ich weiss einfach nicht weiter. mich frustriert diese "Karriere-beschränktheit". man wird nie reich! klar, ist das in der freien wirtschaft auch nicht gesagt, aber immerhin wird man da nach arbeitsaufwand bezahlt.
mich verwundert immer wieder, wieviele polizisten unzufrieden sind. in meiner dienststelle meckern sowohl die schutz- als auch die kripo. viele kollegen sagen: "Ich würde nie wieder zur polizei gehen..."

wie ergeht es euch mit eurer entscheidung?
 
Hallo,
ich verfolge das Thema bloss zufällig, da es mich grundsätzlich interessiert, wie Menschen damit umgehen, im Job (tod)unglücklich zu sein und vor der Wahl zu stehen, nochmal was "neues" anzufangen.
Ich denke, grade als Beamter ist es natürlich verlockend, die relative Sicherheit im Job als Argument in die Waagschale zu werfen.
Andererseits ist es wohl auch diese "warum habe ich es nie gewagt", dass im Verlauf des weiteren Lebens immer mehr an einem nagt und sich in der Psyche fest frisst.
Wenn, sagen wir mal, ein Lackierer mit Hauptschulabschluss mit seinem Schicksal als Lackierer hadert und sagt, er wäre doch lieber ein Kernphysiker (überspitztes Beispiel), dann wird er wohl bei der Umsetzung dieses Traumes an der Realität scheitern.
Als Polizist ist die Ausgangslage da wohl eine andere.
Ich kenne zwei Polizisten, die im Job ebenso unglücklich sind / waren.
Der eine studiert neben dem Dienst Jura, und das bis jetzt erfolgreich. Er sagt, müsste er sein Leben lang Polizist bleiben, würde er verrückt werden, und die Aussicht auf ein erfolgreiches Jurastudium hält ihn sozusagen "am Leben".
Der andere hat den Dienst quittiert, um die Firma seines Vaters weiterzuführen, und auch er ist sehr glücklich mit der Entscheidung, vom Beamten zum Unternehmer geworden zu sein, eben wegen der Möglichkeit, gestalten und Entscheiden zu können.
Ich denke, es ist nie zu spät, Mut zu fassen und einen Versuch zu wagen. Schief gehen kann es immer, auch als Beamter.
Allen hier , die vor der Wahl stehen, viel Kraft und Courage zur "richtigen" Entscheidung!
 
Hallo zusammen,

mir geht es genau so wie vielen anderen hier. Ich bin 38 und im gD bei der Landespolizei. Bin ebenfalls in diesen Job gerutscht, meine Verwirklichung eines kreativen Berufs zu ergreifen habe ich viel zu früh, weil mich der Mut verlassen hatte, aufgegeben.

Bei der Polizei bin ich gelandet weil meine Vater ebenfalls bei der Polizei war, sowie mein Stiefvater und meine Stiefmutter.

Es war immer mein Ausweichberuf für mich. Ich habe eine erfolgreich abgeschlossene Tischlerlehre. Dies ist jedoch 15 Jahre her. Wollte dann Grafik-Design studieren aber ich habe es leider nicht geschaft es durchzuziehen. Bei Vorsprechen in Hochschulen habe ich öfter negative Kritik erhalten und wie gesagt den Mut verloren. Dann hieß es zuhause 'entweder du bekommst dein Leben jetzt auf die Reihe oder du fliegst raus. Habe mich dann nebenbei bei der Polizei beworben.

Es hat denn auch alles geklappt und ich war zuerst froh, dass ich einen Job hatte und meine Eltern nicht zu enttäuschen. In der Ausbildung bei der Polizei habe ich mich jedoch ab den ersten Tag als Aussenseiter gefühlt.

Dementsprechend habe ich mich auch unbewußt verhalten und hatte es somit nicht wirklich leicht in dieser Zeit. Nun bin ich in meiner Heimatstadt stationiert und im Ermittlungsdienst.

Ich fühle mich immer noch nicht am richtigen Platz, obwohl ich bereits in vielen verschiedenen Bereichen täig war. Es waren auch sehr interssante und aufregende Tätigkeiten.

Aus dem Schichtdienst habe ich es rausgeschafft. Schlafstörungen haben damals überhand genommen. Zudem bin ich depressiv geworden. Ich nehme zur Zeit auch weiterhin Johanniskraut. Ein mildes Medikament. Ich grüble nun schon jahrelang und kann mich immer noch nicht mit dem Beruf identifizieren. Der Gedanke, dass es so jahrelang weiter geht macht mich zudem mißmutig.

Meine Verlobte weiß auch über meine Situation bescheid, kann mir jedoch nicht wirklich weiterhelfen. Wir haben jetzt auch einen 6 Wochen alten Sohn.

Ich müsste eigtl. sehr glücklich sein, was ich ansich auch bin. Dennoch hat mich dieser quälende Gedanke, bei der Polzie zu sein nicht verlassen.

Einseits möchte ich meiner Familie Sicherheit bieten, aber andereseits denke, ich dass ein unglücklicher Vater letzen Endes doch eher einen schlechten Einfluß auf die Familie hat.
Es scheint ein riskanter Schritt zu sein aus meinem sichrern Job auszusteigen. Ich habe etwa 15.000 Euro Rücklagen und meine Verlobte einen unbefristeten Job. Zu Zeit befindet sie sich in Elternzeit- Genauso wie ich. Bin nun seit 6 Wochen zuhause.

Ich habe einfach gehofft, dass es sich bei der Geburt meines Sohnes einfach ändert und es mir egal sein könnte, welchen Job ich habe,. hauptsache ich kann meinen Sohn Sicherheit bieten.

Leider muss ich weiterhin jeden Tag darüber nachdenken, wie es wäre einen Neuanfang zu wagen.

Allerdings habe ich auch keinen Ausstiegsplan. Naja, ich werde die Elternzeit höchstwahrscheinlich verlängern und hoffen, dass ich endlich mit dem Job meinen Frieden finden werde. Was ich nicht glaube. oder mit meiner Verlobten einen Plan B heuasarbeiten
ich wünsche allen hier denen es genauso geht oder ähnlich viel Kraft und den Mut ihre Lage erfolgreich ändern zu können.
 
Schön wie ihr mir aus der Seele spricht. Auch ich, 33,m, bin tot unglücklich in meinem Beruf als IT Projektleiter. Hätte ich damals doch Medizin gewählt anstatt Wirtschaftsinformatik. Naja, wenigstens hab ich es vor ein paar Jahren in die Selbständigkeit gewagt und arbeite als Freelancer bei Banken, das bringt zwar mehr Risiko aber auch mehr Return. Die Kultur ist leider beschissen, ich sehe ausser dem Geld nicht so wirklich den Zweck in der Arbeit. Leute um mich rum sind auch alle schlecht drauf wegen ständigen Umstrukturierungen und vor allem ich als Projektleiter krieg den Druck ständig ab und muss ihn ans Team weiterleiten. Das nervt auf die Dauer und macht auch krank.

Schon vor Jahren habe ich ehrlich gesagt angefangen zu sparen um mir ein Studium zu leisten. Ich könnte mir auch locker 5 Jahre Medizin gönnen ohne arbeiten zu müssen, habe keine Familie und keine Frau sowie eine abbezahlte Immobilie. Deswegen habe ich allerdings auch das Gefühl dass ich mich umso mehr über den Beruf und angeeignetes Wissen identifiziere. Da ist auch so ein Drang in mir, komplexe Systeme zu verstehen, eigentlich ideal für ein Medizinstudium. Ausserdem habe ich das Gefühl dass ich mein Erspartes mal in mich investieren sollte anstatt in Materiales.

Ideale Voraussetzungen also. Hab mich für dieses WS auch beworben und durch die Wartesemester ist mir ein Studienplatz sicher.
Leider frisst mich gerade die Angst. Was, wenn ich es vergeige? Schaffe ich das Physikum? Falls nicht, dann stellt mich doch nach 2-3 Jahren Medizinstudium keine Bank mehr an...Ist es im Krankenhaus nicht ähnlich harte Arbeit? Was ist wenn ich dort auch irgendwie ausbrenne? Vielleicht liegt die Frustration in meiner jetzigen Lage mehr an mir als an dem Beruf an sich und ich flüchte nur? Alles Gedanken die sich jetzt seit Jahren wiederholen, ich trau mich einfach nicht es anzupacken...es sind ja auch mind. 11 Jahre bis zum Facharzt...wenn ich daran denke wird mir bisschen schlecht. Leider. Die geistige Kapazität hätte ich, die Angst nur leider raubt mir die Motivation die ich eigentlich hätte.
 
Hallo zusammen,

auch ich habe diesen Chat hier immer mal wieder verfolgt. Wie die meisten hier, befinde auch ich mich in einer beruflichen Misere. Es ist schon Wahnsinn, wie viele Parallelen ich zu vielen Usern hier ziehen kann. In solch einer Lage tut es gut zu sehen, dass man nicht alleine ist.

Kurz zu meiner Person: Ich bin 25 Jahre alt und seit September 2015 fertig ausgebildeter Polizeikommissar bei der Landespolizei. In welchem Bundesland ist ja egal 😉.

Eigentlich hatte ich nie vor mal mich mal bei der Polizei zu bewerben. Während der Oberstufe habe ich mich häufiger mit dem Gedanken an ein Medizinstudium beschäftigt, allerdings habe ich diesen Wunsch aufgrund meines nicht besonders guten Abiturs wieder verworfen. Es folgte eine Zeit in der ich überhaupt nicht wusste, was ich machen soll bzw. machen will. Habe dann erstmal meinen Zivildienst geleistet und nebenbei gearbeitet.

Um es kurz zu halten, irgendwie bin ich dann halt doch bei der Polizei gelandet. Anfangs war ich begeistert, das Studium war interessant und abwechslungsreich.

Mit zunehmender Zeit, vor allem während der Praktika im Streifendienst, sind mir dann aber immer mehr negative Dinge aufgefallen. Ich wollte allerdings nicht mittendrin abbrechen und erstmal eine Grundlage schaffen. Oft habe ich mir auch die positiven Aspekte der Polizeiarbeit vor Augen geführt. Die beiden Punkte, die mich am meisten stören sind u.a.:

Teamarbeit:
Teamwork live ist der Slogan, mit dem die Polizei wirbt und ja es gibt auch einen gewissen Zusammenhalt. Allerdings habe ich auch sehr negative Erfahrungen in diesem Bereich gemacht. Sobald es um Beurteilungen oder ähnliches geht, werden die meisten Menschen eben doch zu Einzelkämpfern. Ich würde mich eigentlich als starken Teamplayer bezeichnen, das Arbeiten in einer Gruppe macht mir großen Spaß. Es war daher sehr ernüchternd festzustellen, wie der Dienstalltag aussieht.

Der zweite Punkt wurde bereits von einem meiner Vorredner genannt. Man sieht nicht, wofür man eigentlich arbeitet. Anders als beispielsweise ein Handwerker, der am Ende des Tages das Resultat seiner getanen Arbeit begutachten kann. Der Polizeiberuf, insbesondere der Streifendienst, ist wirklich anspruchsvoll. Man muss sich in vielen Bereichen auskennen, die Leute erwarten schließlich, dass man jeden Einsatz souverän bewältigt. Am Ende einer Schicht war ich oftmals erschöpft und fiel einfach nur ins Bett. Ich wusste also, dass ich viel getan hatte und dennoch habe ich mich oft nach Einsätzen gefragt, wofür mache ich das hier überhaupt.

Das sind eigentlich meine beiden Hauptprobleme. Hinzu kommen noch Sachen, wie ein nicht leistungsgerechtes Beurteilungssystem, die gute (aber nicht angemessene) Bezahlung, fehlender Respekt gegenüber der Polizei, etc. Diese Aspekte sind für mich aber eher zweitrangig, schließlich hat jeder Beruf auch seine Schattenseiten. Aber wenn schon die Grundeinstellung negativ ist, fallen solche Dinge natürlich noch stärker ins Gewicht.

Ich weiß, dass mein Text sehr negativ klingt. Daher möchte ich an dieser Stelle auch hervorheben, dass am Polizeiberuf nicht alles schlecht ist. Ich habe hier viele Erfahrungen gesammelt und auch gute Freunde gefunden. Leute aus meinem Bekanntenkreis fragen mich auch immer wieder, ob ich nicht doch auch mein Glück bei der Polizei finden kann. Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht…

Ich spiele halt immer wieder mit dem Gedanken, mich beruflich nochmal neu zu orientieren und vielleicht sogar noch Medizin zu studieren. Daher die Frage an meine Vorredner, wie habt ihr euch entschieden?

Gruß Mr Streife
 
Hallo an alle,
habe mir die aten Beiträge durch gelesen ubd wie zu erwarten geht es mir ähnlich.
Nun wie ist es dem Thread Ersteller und anderen ergangen? Hat es geklappt oder bereut ihr es ?
 
Hallo!

Auch mich würde interessieren, wie ihr euch entschieden habt 🙂

Seid ihr Polizisten geblieben oder habt ihr den Schritt etwas neues zu starten gewagt?
Wie geht es euch heute?

Würde mich freuen von euch zu hören!
 
Die Entscheidung ist schwierig und von verschiedenen Dingen abhängig.
Obwohl mich auch interessieren würde, wie sie ausfiel.


Wenn du den Platz annimmst, bist du locker mehr als 6 Jahre aus dem Rennen.

Das heißt 6 Jahre kein Geld für die Rente erwirtschaftet und gleichzeitig auch das Risiko nie wieder als Polizist zu arbeiten, weil man eben sehr lange draußen war (falls es nicht klappt)

Ich denke jedoch nicht, dass wir hier nochmal von der TE hören.
 
Schade das der TE nicht mehr antwortet.

Hallo an Alle Kollegen und Kolleginnen! Und an alle Mitleser/ Leidensgefährten/innen.

Zu meiner Person:
Ich m. Bald 30 J. bin seit knapp 3 Jahren mit dem g.D. Polizeistudium fertig und stehe kurz vor der Verbeamtung auf Lebenszeit.

Jetzt stehe ich wie viele hier auch vor der schwierigsten Entscheidung meines Lebens.
Der Beruf hinterlässt jeden Tag eine innere Leere. Wie der TE es schon beschrieben hatte, arbeitet man für den Dienstherr unermütlich, ohne ein Gefühl der Genugtuung/Zufriedenheit erreicht zu haben.

Ich selber bin wie viele andere mehr oder weniger in den Polizeiberuf gerutscht. Nach der Bw-Zeit (mit vielen höhen und tiefen) stand ich ohne Ziel in der leere herum. Viel zu schnell habe ich mich dann für ein tech. Studium entschieden und bin damit gnadenlos gescheitert.

Da meine Familie sehr Beamtengeprägt ist, wurden einem auch natürlich nur die Vorzüge eines Polizeiberufes geschildert.

Nach einem sehr interessanten und auch fordernden Studium wurde man dann mit der Polizeiwirklichkeit konfrontiert.

Lange Rede kurzer Sinn...
Ich arbeite jeden Tag hart und meine einen wichtigen Job zu erfüllen.
Jedoch weiss ich auch das ich kein Polizist im klassischem Sinn bin.
Ich hatte mich viel zu vorschnell für diese Berufung entschieden und merke wie sie einem nicht mehr so einfach loslassen will.

Unter den Kollegen wird dauernd gejammert. Viele würden nur noch auf die Pension hinarbeiten.
Trotzdem gilt es allgemein als undenkbar einfach zu kündigen.

Als Alternative zum jetzigen Beruf schwirren mir viele Dinge im Kopf umher. Von meiner Familie, mit Ausnahme einem meiner Brüder, kann ich keine Unterstützung erwarten.

Im Endeffekt steht man vor der Entscheidung, was schwerer wiegt:

Sein Rest des Lebens so weiter zu machen und es schlussendlich bereuen oder...etwas zu wagen wozu 99% nicht fähig wären und dann Erkenntnis erlangen.

Ich wünsche allen eine tolle Zeit. An die die das selbe durchmachen oder durchgemacht hatten, schreibt und vlt. Kann man sich austauschen.

Liebe Grüsse

Aso
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben