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Leben, was ist das heute eigentlich?

  • Starter*in Starter*in Raziel
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    leben
R

Raziel

Gast
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, wer nicht leistet, bekommt auch "fast" nichts.
Ich bin Maschinenbaustudent. Aber ich kann mir echt nicht vorstellen, mein Leben lang, diesen Job zu machen. Es graut mich davor, 40 jahre lang immer und immer wieder was "ähnliches" zu machen. Sicher ändern sich die Zeiten, und der Job wird auch anders, aber es ist trotzdem noch immer das Gleiche.

Ist das normal in meinem Alter (23), denkt jeder so. Allein bin ich nicht mit der Einstellung, das ist mir klar, aber die Älteren Semester dazu schreiben, würde mich doch schonmal interessieren.
 
Natürlich ist dein Job vom Grundsatz her dassselbe, aber jeder Betrieb hat andere Ziele und Probleme. Die technischen Möglichkeiten und damit auch der Beruf ändern sich mit der Zeit.

Das ist doch spannend.

Und natürlich muss man auch was leisten, damit es läuft.

Das ist aber überall so, nicht nur im Job.

Auch z. B. ganz normal in einer Beziehung müssen immer beide was leisten und sich täglich anstrengen, wenns auf Dauer was werden soll und nicht irgendwann sich tot laufen soll.

Das ist anstrengend und nicht immer ganz einfach im Leben, aber es ist auch interessant und hält es interessant und am Leben.

Gruß. Chris
 
ich finde Job und Privatleben sind so zwei völlig unterschiedliche Dinge, wenn ich in meinem Privatleben etwas tun will, wäge ich Vor- und Nachteile ab, und versuch dann einen guten Weg zu finden, aber mir wird "kaum" vorgeschrieben, was ich zu tun und zu lassen habe. Mein Privatleben ist toll, ich habe ständig und immer wieder neue Herausforderungen zu bewältigen, die mich viel nachdenken lassen.

Im Job empfinde ich das ganz anders, mir wird mit Zwang vorgeschrieben, was ich zu tun und zu lassen habe, egal wie interessant es auch sein mag. Mir sind Grenzen gesetzt, mit denen ich mich, zumindest im Moment nich abfinden kann. Am liebsten will ich jeden Tag etwas anderes machen. Ich will mich immer entscheiden können, was ich grade tun will, wie ich es sonst auch kann.

Sicher wägt man ab, ob es im Privatleben Sinn macht, aber du hast keinen, der dir Grenzen setzt. Du bist es, der die Grenzen definiert und durchbricht, wenn deine selbstgesetzten Grenzen dir missfallen. Du musst dich nur vor dir selbst rechtfertigen. Nicht vor anderen.

Das ist mein Problem. Ich bin unter dem Zwang anderer zu wenig imstande, zumindest, wenn mir diese Menschen nichts bedeuten. Wenn ich ihnen Bedeutung beimesse, dann setze ich gern neue Grenzen für sie, allerdings ist Geld keine dieser Bedeutungen.
 
Was für eine Idee, die ist mir auch schon gekommen, aber dann kommt wieder die Frage: Was soll ich machen? Da macht man auch immer dasselbe.
 
Tauch ins Leben ein und finde was dir soviel Freude macht, dass du es liebst morgens aufzustehen und dich an die Arbeit zu machen. Wenn du das gefunden hast, dann machst du dir keine Gedanken mehr darüber was in Zukunft ist, weil du die Zukunft lebst!
 
Sicher ändern sich die Zeiten, und der Job wird auch anders, aber es ist trotzdem noch immer das Gleiche.


jedes unternehmen ist anders...
und ich vermute mal, dass du als maschbauer neben ingenieur auch in den vertrieb, ins marketing, in die logistik oder sonst wo hin könntest.....

wer sagt denn, dass du 40 jahre im gleichen betrieb arbeiten würdest?
 

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