Naja ich Arbeite mittlerweile schon 5 Jahre in dem Betrieb und komme mit den meisten auch gut aus, trotzdem hab ich immer das Gefühl "Ich kann das nicht" oder "Ich bin nicht gut genug" oder "Was wenn ich das Falsch mache". Mit Autoritätspersonen fällt es mir noch schwerer zu reden. Bin nur froh dass ich nirgends Arbeite wo ich mit Kunden reden müsste. Aber ich könnte mir auch nicht vorstellen einen anderen Beruf in einem anderen Unternehmen auszuüben auch wenn ich dass wollen würde.
Also ist das offenbar ein handwerklicher Betrieb... Da redet man ja auch gerne mal offener und direkter miteinander, der Umgangston ist "rauer". Aber wenn du dort mit 19 schon fünf Jahre tätig bist, dann musst du dich vor Kollegen und vermeintlichen Autoritätspersonen auch nicht mehr verstecken, eigentlich bist du fast schon ein "alter Hase". Deshalb kannst du auch ruhig auf deine Leistungen stolz sein.
Naja ich merke halt die Blicke zumindest fühlt es sich für mich so an wie wenn jeder jetzt auf mich schauen würde und über mich lästern würde wenn sich dann das Brot oder was weiß ich nicht schneiden lässt und ich länger brauche, werde ich wieder rot und beginne zu schwitzen und dann kommt wieder dass berühmte "Warum bist du denn so rot" deswegen vermeide ich solche Situationen.
Das klingt eben ziemlich eindeutig nach einer Angststörung... Denn natürlich sind diese Ängste und Sorgen irrational, was man als Betroffener ja eigentlich auch weiß. Aber das bringt eben wenig, denn solche Situationen fürchtet man so sehr, dass man sie umgeht (Vermeidungsverhalten).
Alkohol lockert die Stimmung und ich bin auch offener aber werde da eigentlich mehr depressiv und nachdenklich als ohne.
Habe ich früher schon ähnlich erlebt, dann war es wieder anders. Nun ja, wenn Alkohol, dann am besten in geselliger Runde und aus Freude etwa über gemeinsam geschaffte Jahr - bloß nicht aus Frust, Stressabbau etc. Generell sind deine sonstigen Lebensbedingungen ja auch nicht besonders schlecht - darauf würde ich versuchen aufzubauen.