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Leben von Angst bestimmt

LW84

Aktives Mitglied
Naja ich Arbeite mittlerweile schon 5 Jahre in dem Betrieb und komme mit den meisten auch gut aus, trotzdem hab ich immer das Gefühl "Ich kann das nicht" oder "Ich bin nicht gut genug" oder "Was wenn ich das Falsch mache". Mit Autoritätspersonen fällt es mir noch schwerer zu reden. Bin nur froh dass ich nirgends Arbeite wo ich mit Kunden reden müsste. Aber ich könnte mir auch nicht vorstellen einen anderen Beruf in einem anderen Unternehmen auszuüben auch wenn ich dass wollen würde.
Also ist das offenbar ein handwerklicher Betrieb... Da redet man ja auch gerne mal offener und direkter miteinander, der Umgangston ist "rauer". Aber wenn du dort mit 19 schon fünf Jahre tätig bist, dann musst du dich vor Kollegen und vermeintlichen Autoritätspersonen auch nicht mehr verstecken, eigentlich bist du fast schon ein "alter Hase". Deshalb kannst du auch ruhig auf deine Leistungen stolz sein.

Naja ich merke halt die Blicke zumindest fühlt es sich für mich so an wie wenn jeder jetzt auf mich schauen würde und über mich lästern würde wenn sich dann das Brot oder was weiß ich nicht schneiden lässt und ich länger brauche, werde ich wieder rot und beginne zu schwitzen und dann kommt wieder dass berühmte "Warum bist du denn so rot" deswegen vermeide ich solche Situationen.
Das klingt eben ziemlich eindeutig nach einer Angststörung... Denn natürlich sind diese Ängste und Sorgen irrational, was man als Betroffener ja eigentlich auch weiß. Aber das bringt eben wenig, denn solche Situationen fürchtet man so sehr, dass man sie umgeht (Vermeidungsverhalten).

Alkohol lockert die Stimmung und ich bin auch offener aber werde da eigentlich mehr depressiv und nachdenklich als ohne.
Habe ich früher schon ähnlich erlebt, dann war es wieder anders. Nun ja, wenn Alkohol, dann am besten in geselliger Runde und aus Freude etwa über gemeinsam geschaffte Jahr - bloß nicht aus Frust, Stressabbau etc. Generell sind deine sonstigen Lebensbedingungen ja auch nicht besonders schlecht - darauf würde ich versuchen aufzubauen.
 

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SAK

Mitglied
@SAK Danke erstmal für deine Antwort und das Lob. So hab ich das ganze noch nie gesehen das die Angst ein Begleiter ist. Habe aber vor kurzen so eine Situation erlebt wie du es beschrieben hast mit "Was will ich eigentlich?" und zwar suchte ich schon lange nach einem neuen Auto hab soviel interessante Fahrzeuge gefunden traute mich aber nicht Anzurufen und es mir anzusehen bis mir wirklich was ins Auge gestochen das ich unbedingt wollte. Ich habe die Anzeige gesehen, hab den Typen gleich angeschrieben, bin mit meinem Bruder hingefahren und am nächsten Tag hatte ich ein neues Auto mit dem ich mir sogar einen Traum erfüllt habe und mir jede Kritik von anderen (die es gab) egal ist.

Anderes Beispiel auch vor kurzem: Musste zum Arzt hatte aber anfangs Angst vor der Diagnose bzw. was danach kommen könnte, von einem Tag auf den anderen war mir aber meine Gesundheit wichtiger und bin dann zum Arzt (hab meine Mutter gebeten einen Termin auszumachen)

Aber die Angst ist halt alltäglich und man hat leider nicht jeden Tag ein Erfolgserlebnis somit bestimmt die Angst wieder das Leben manchmal mehr manchmal weniger.
ich finde, es ist viel einfacher und weniger belastend, wenn man die Angst nicht als "Feind" sieht, denn das verbindet man gedanklich gerne mit Unbezwingbarkeit.
Sehr cool, dass du deine Wünsche durch gesetzt hast. Was ging dir durch den Kopf, als du dich erst nicht getraut hast?

Kritik ist nur manchmal wirklich hilfreich, meistens kritisieren die Leute nur, damit sie sich über andere erheben können. Von daher...Gut, dass es dir letztendlich am A. vorbei ging.
Ärzte kenne ich auch zur Genüge, und die Denkweise, lieber nicht hingehen, wer weiß was da raus kommt.

Die Angst ist alltäglich, das stimmt. Es ist ein Kampf, den man jeden Tag führt, aber es fühlt sich besser an, zu gewinnen, als zu resignieren. Und am Ende ist man zwar ähnlich erschöpft wie wenn man ständig nachgeben würde, aber insgesamt zufriedener, weil man mehr das macht, was man möchte, und nicht das, was einem die Angst rät. Und das wäre in schlimmen Fällen, so gut wie gar nichts, weil ja alles mögliche theoretisch schief gehen könnte und daher lieber vermieden wird.
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Irgendwie hast Du das Leben (noch!) nicht kapiert.
Wenn Du morgens, wenn der Wecker klingelt, aufstehst, machst Du einen Haken dran und sagt: kann ich.
Dasselbe bei einer Fahrt mit dem PKW, beim Toilettengang, beim Bestehen einer Prüfung und all den 1000 Dingen die schon da waren.
Damit das Leben nicht allzu langweilig wird, suchst Du neue Herausforderungen, um Haken zu sammeln.
Aber bitte:
Neu heisst nicht, dasselbe zu wiederholen sondern ein Schüppchen drauf zu setzen.

Um Beziehungen zu üben, kauft man sich also eine Maus und füttert sie über ein paar wenige Jahre.
Wenn dann der Kaufentschluss nicht dazu führt, dass man nach ein paar Wochen keinen Bock mehr hat und sie abgibt, weiss ( und nicht: glaubt?) man auch, dass man über einen längeren Zeitraum eine Verpflichtung und deren Konsequenzen eingehen kann.
So ungefähr funktioniert Beständigkeit.
Und wer Dir jemand- als eine potentielle Partnerin - von Urlaubsreisen, makeup, Segelschiffen und ähnlichem ankommt, den vergiss möglichst umgehend: sinnigerweise suchst Du Dir eine mit kurzen Fingernägeln, die sich verspätet, weil sie bei der Hitze noch die Pflanzen auf dem Acker gießen will ehe sie zu Dir kommt!

Sie bleibt nämlich bei ihrem Acker und sie bleibt dann bei Dir.
 
Zuletzt bearbeitet:

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Ich fühle diese Aussage gerade da es halt so ist, ich verstehe nicht wie Leben funktioniert ich Taumel gefühlt irgendwie benebelt da durch und ich habe auch kein Langzeitziel und den Sinn des Lebens nicht verstanden.
Alles gut!
Ehrlich? Ging mir genau so. Und noch ein paar Jahre länger.
Du musst ja nun mal auch nicht alles auf einmal anfangen, es wäre viel zu aufwendig.
Die Sachen die Du kannst, musst Du aber verinnerlichen.
Wenn Du also auf der Arbeit eine neue Aufgabe bekommst, fehlt Dir nicht der ganze Werkzeugkasten, wie Du meinst ( kann ich nicht?) sondern ein Spezialding, dass Du Dir erst bei jemand ausleihen musst, der es hat.
Und wenn Du dann damit klar kommst, nimmst du es zu Deiner Standartausrüstung dazu.
Je mehr solcher "komischen" Dinge Du tun sollst, desto mehr Kenntnis hast Du.
Übrigens: diese angesprochenen Kenntnisse beziehen sich nicht nur auf Raketenwerkzeuge sondern auf Umwege, die du Dir ausdenkst, weil das Raketenwerkzeug fehlt.

Auf die Art können zB Schlosser den Wagen packen und jede Baustelle - irgendwie.... - hinkriegen.
Wenn man den Hammer vergessen hat, nimmt man die Zange zum Hauen. Hat man den Schraubenzieher vergessen, schleift man sich ein Stückchen Eisen. Hat man keinen passenden Dübel, haut man Holz-Stöckchen in das Loch. Hält genau so.
Irgendwas geht immer, und da muss man hinkommen.
 

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