K
Karafia
Gast
Liebe Forumgemeinde,
ich bin weiblich und 32 Jahre alt.
Mich belastet in den letzten Jahren immer mehr die Frage welches Problem andere mit mir haben.
Ich habe wenig Selbstbewusstsein und dadurch sicher auch wenig Ausstrahlung, doch ist das ein Grund, daß man teilweise so hasserfüllt auf mich reagiert?
Meine Eltern versorgten mich aber sie liebten mich nicht.
Ich glaube gerade meine Mutter gab mir die Schuld an meiner Existenz weil ich ein Unfall war.
Aber auch mein Vater stand nie zu mir. Einmal fragte er meine Mutter was sie da nur ausgebrütet hat.
Schon als ich ein kleines Mädchen mochten mich auch andere Kinder nicht.
Ich war eher schüchtern, aber manchmal wurde mir auch zum Vorwurf gemacht, daß ich zu albern wäre.
Man liebte es mich zu provozieren bis ich wütend wurde. Das dauerte, weil ich ein sehr gutmütiges Kind war. Doch wenn ich mich ärgerte, konnte ich mich nicht angemessen wehren. Ich schrie dann los und beschimpfte meine Mitschüler als "blöde Kuh" oder "A....loch".
Ich wurde allerdings böse wenn man mir Essen aufzwingen wollte.
Zu Hause musste ich alles essen bis ich einmal fast in die Leber mit Kartoffelpüree gekotzt hätte.
Bei Fremden rührte ich nichts an wenn es nicht genauso aussah oder schmeckte wie ich es gewohnt war.
Einmal war ich bei einer Familie zu Besuch und es wurde ein Orangenwassereis verteilt das innen drin eine weiße Creme hatte. Ich aber kannte dieses Wassereis nur ohne Creme und bekam fast einen Wutanfall.
Sahnetorte fand ich ekelhaft und bestand auf Trockenkuchen wenn ich irgendwo zu Gast war. Gab es den nicht, aß ich auch nichts.
Wenn man mich manchmal auch nicht unbedingt provozierte und vera....te, dann wurde ich ausgegrenzt. Es kam einige Male vor, daß ich mich mit einem Mädel ein bisschen angefreundet hatte. Doch dann kam jedes Mal ein drittes dazu und machte die sich anbahnende Freunschaft gleich kaputt. Ich war wieder außen vor.
In der Teeniezeit fand ich keinen Anschluss an Gleichaltrige.
Ich war sehr unreif und andererseits fand man mich zu brav und langweilig.
Außerdem teilten die Mitschülerinnen meine Interessen nicht (südamerikanische Kulturen und Naturheilkunde).
Ich konnte nichts mit seltsamen Spielen wie "Jungen fangen die Mädchen" anfangen oder Fragen wie "Willst du mit mir gehen?"
Als ich älter wurde ging ich auch nicht auf Parties oder in die Disco. Gefummel fand ich befremdlich und laute Musik löste großen Stress in mir aus.
Ich wurde oft tyrannisiert.
Daher suchte ich mehr den Kontakt zu wesentlich jüngeren, bei denen ich mich nicht verstellen musste und mich so geben konnte wie ich war.
Ich flüchtete mich auch ins Lesen. Manchmal erfand ich auch Fantasiefreunde mit denen ich mich unterhielt.
Ein gutes Verhältnis hatte ich immer zu meiner Oma. Ich hatte das Gefühl von ihr geliebt zu werden, aber je älter ich wurde desto unfreier wurde ich auch ihr gegenüber. Ich erinnere mich, daß wenn ich ihr Erlebnisse oder den Verlauf eines Urlaubs erzählte, ich das ganze wie auswendig gelernt, abspulte.
Heute im Erwachsenenalter ist es immer noch so wie früher.
Ich komme bei anderen nie an und stosse sehr häufig auf Ablehnung.
Oft habe ich den Eindruck, daß wenn man sich mit mir abgibt, ist es nur aus Langeweile oder aus Mitleid. Oft sind es dann ältere Frauen, die sich ein bisschen um mich kümmern.
Einmal brach eine ältere Frau zu mir den Kontakt ab mit den Worten daß es ihr für mich leid täte.
Also fand sie es für sich nicht weiter tragisch, konnte wohl gut auf mich verzichten.
Männer mögen mich auch nicht.
Wenn sich einer mal auf mich eingelassen hat, dann nur für kurze Zeit und meistens hatte ich dann nur die Rolle als "Notstopfen". Eben weil sich für sie gerade nichts besseres gefunden hatte.
Ich erlebe überwiegend zweierlei Reaktionen auf meine Person.
Entweder macht man sich über mich lustig oder man begegnet mir regelrecht mit Verachtung und Hass.
Die bösen Sprüche, die ich schon kassiert habe könnte ich gar nicht alle niederschreiben. Es täte auch zu weh sich alles wieder in Erinnerung zu rufen.
Könnt ihr mir sagen warum ich so behandelt werde?
Gruß
Karafia
ich bin weiblich und 32 Jahre alt.
Mich belastet in den letzten Jahren immer mehr die Frage welches Problem andere mit mir haben.
Ich habe wenig Selbstbewusstsein und dadurch sicher auch wenig Ausstrahlung, doch ist das ein Grund, daß man teilweise so hasserfüllt auf mich reagiert?
Meine Eltern versorgten mich aber sie liebten mich nicht.
Ich glaube gerade meine Mutter gab mir die Schuld an meiner Existenz weil ich ein Unfall war.
Aber auch mein Vater stand nie zu mir. Einmal fragte er meine Mutter was sie da nur ausgebrütet hat.
Schon als ich ein kleines Mädchen mochten mich auch andere Kinder nicht.
Ich war eher schüchtern, aber manchmal wurde mir auch zum Vorwurf gemacht, daß ich zu albern wäre.
Man liebte es mich zu provozieren bis ich wütend wurde. Das dauerte, weil ich ein sehr gutmütiges Kind war. Doch wenn ich mich ärgerte, konnte ich mich nicht angemessen wehren. Ich schrie dann los und beschimpfte meine Mitschüler als "blöde Kuh" oder "A....loch".
Ich wurde allerdings böse wenn man mir Essen aufzwingen wollte.
Zu Hause musste ich alles essen bis ich einmal fast in die Leber mit Kartoffelpüree gekotzt hätte.
Bei Fremden rührte ich nichts an wenn es nicht genauso aussah oder schmeckte wie ich es gewohnt war.
Einmal war ich bei einer Familie zu Besuch und es wurde ein Orangenwassereis verteilt das innen drin eine weiße Creme hatte. Ich aber kannte dieses Wassereis nur ohne Creme und bekam fast einen Wutanfall.
Sahnetorte fand ich ekelhaft und bestand auf Trockenkuchen wenn ich irgendwo zu Gast war. Gab es den nicht, aß ich auch nichts.
Wenn man mich manchmal auch nicht unbedingt provozierte und vera....te, dann wurde ich ausgegrenzt. Es kam einige Male vor, daß ich mich mit einem Mädel ein bisschen angefreundet hatte. Doch dann kam jedes Mal ein drittes dazu und machte die sich anbahnende Freunschaft gleich kaputt. Ich war wieder außen vor.
In der Teeniezeit fand ich keinen Anschluss an Gleichaltrige.
Ich war sehr unreif und andererseits fand man mich zu brav und langweilig.
Außerdem teilten die Mitschülerinnen meine Interessen nicht (südamerikanische Kulturen und Naturheilkunde).
Ich konnte nichts mit seltsamen Spielen wie "Jungen fangen die Mädchen" anfangen oder Fragen wie "Willst du mit mir gehen?"
Als ich älter wurde ging ich auch nicht auf Parties oder in die Disco. Gefummel fand ich befremdlich und laute Musik löste großen Stress in mir aus.
Ich wurde oft tyrannisiert.
Daher suchte ich mehr den Kontakt zu wesentlich jüngeren, bei denen ich mich nicht verstellen musste und mich so geben konnte wie ich war.
Ich flüchtete mich auch ins Lesen. Manchmal erfand ich auch Fantasiefreunde mit denen ich mich unterhielt.
Ein gutes Verhältnis hatte ich immer zu meiner Oma. Ich hatte das Gefühl von ihr geliebt zu werden, aber je älter ich wurde desto unfreier wurde ich auch ihr gegenüber. Ich erinnere mich, daß wenn ich ihr Erlebnisse oder den Verlauf eines Urlaubs erzählte, ich das ganze wie auswendig gelernt, abspulte.
Heute im Erwachsenenalter ist es immer noch so wie früher.
Ich komme bei anderen nie an und stosse sehr häufig auf Ablehnung.
Oft habe ich den Eindruck, daß wenn man sich mit mir abgibt, ist es nur aus Langeweile oder aus Mitleid. Oft sind es dann ältere Frauen, die sich ein bisschen um mich kümmern.
Einmal brach eine ältere Frau zu mir den Kontakt ab mit den Worten daß es ihr für mich leid täte.
Also fand sie es für sich nicht weiter tragisch, konnte wohl gut auf mich verzichten.
Männer mögen mich auch nicht.
Wenn sich einer mal auf mich eingelassen hat, dann nur für kurze Zeit und meistens hatte ich dann nur die Rolle als "Notstopfen". Eben weil sich für sie gerade nichts besseres gefunden hatte.
Ich erlebe überwiegend zweierlei Reaktionen auf meine Person.
Entweder macht man sich über mich lustig oder man begegnet mir regelrecht mit Verachtung und Hass.
Die bösen Sprüche, die ich schon kassiert habe könnte ich gar nicht alle niederschreiben. Es täte auch zu weh sich alles wieder in Erinnerung zu rufen.
Könnt ihr mir sagen warum ich so behandelt werde?
Gruß
Karafia
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