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Leben oder Tod?

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Gast

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mir ist nicht wichtig ob ich lebe...von mir aus könnte ich auch gleich sterben...Sterben hat ja auch viele Vorteile: man muss das Leben nicht leben...leben bringt nur Schmerzen für mich...nach glücklich sein kommt ein unerträglicher Schmerz...ich bin erschöpft...kann man sich vom leben erschöpfen?...kann man wirklich irgendwann müde zum leben sein? ich bin einfach zu müde...müde weiterzuleben...
 
mir ist nicht wichtig ob ich lebe...von mir aus könnte ich auch gleich sterben...Sterben hat ja auch viele Vorteile: man muss das Leben nicht leben...leben bringt nur Schmerzen für mich...nach glücklich sein kommt ein unerträglicher Schmerz...ich bin erschöpft...kann man sich vom leben erschöpfen?...kann man wirklich irgendwann müde zum leben sein? ich bin einfach zu müde...müde weiterzuleben...
ja und dann,bis halt länger tot
 
Das hatten wir doch schonmal... Tod ist nicht besser als Leben, Tod ist nichts. Wer von der Bruecke springt merkt beim Flug Richtung Unendlichkeit dass es doch noch Silberfaeden zum Glueck gibt. Nur ist es dann zu spaet.
Halt dein Leben aus, geniess den Schmerz und geb dich deiner Muedigkeit hin, sterben wirst du sowieso, damit muss man sich nicht beeilen.
 
An sich finde ich diese Frage überflüssig und irgendwo auch nicht passend. Man erhielt das wertvolle Geschenk des Lebens und hat nun die Aufgabe das Beste draus zu machen..egal wie dick die S**** zwischendurch auch vom Himmel regnen mag und auch egal wie kaputt und erschöpft man zwischenzeitlich auch mal sein mag. So sehe ich das.

Ich denke viele Menschen haben recht verdrehte Ansichten...denken ihnen würde alles geschenkt und man würde mit der Geburt gleich nen Garantieschein auf Glück und ewigen Sonnenschein erhalten.

Ich kenne Erschöpfung auch, ich hatte ca. im September eine depressive Episode aber habe mich wieder auf Vordermann gebracht. Mit viel Auslauf an der frischen Luft + schöne Dinge unternehmen etc.

Du solltest dich kümmern und deine Erschöpfungszustände ernster nehmen, direkt zum Facharzt, sprich Psychiater und ggf medikamentös gegen eine Depression vorgehen. Finde deine Auslöser!

Lebst du gesund? Bewegst du dich genug? Betreibst du regelmäßig Seelenpflege und Psychohygiene, d.h. sprichst du offen mit einer vertrauen Person über alles was dich bedrückt, dir Sorgen und Kummer bereitet?
So etwas gehört zur Selbstfürsorge dazu.

Selbstmordgedanken entspringen manchmal einem depressiv erkrankten Gehirn und biochemischem Ungleichgewicht und verschwinden bei richtiger Medikation nach einigen Tagen auch wieder.

Der Tod ist gewiss aber ich denke es steht keinem Menschen an den Zeitpunkt nach vorne zu verlegen..weil man ggf erschöpft ist. Allenfalls bei einer sehr schweren Erkrankung, Krebs ohne Aussicht auf Genesung oder anderen schweren Krankheiten und Siechtümern mit null Chance zur Besserung könnte man einen Freitod akzeptieren.

Was tust du um neue Kraft zu tanken?
Was bringt Energie?

1. der eigene Wille, das Wollen
2. kleine Erfolge die man sich durch kleine Aufgaben die man sich stellt verschaffen kann
3. Sozialkontakte pflegen und diese auch mal nutzen um sich helfen zu lassen
4. Sport
5. Entspannungsübungen
6. gesunde Ernährung
7. regelmäßiger Tagesablauf, sinnvollen Beschäftigungen nachgehen, genügend Schlaf
8. Dinge unternehmen die einem gut tun und Spass machen

du kannst diese Liste für dich fort setzen und solltest ab sofort anfangen Dinge die dir neue Energie geben in deinen Alltag ein zu bauen und um zu setzen.

Vermeide einsame Grübeleien in Richtung depressiven Denkens. Eine Depression ist unter anderen auch eine Art Undiszipliniertheit des Denkens. Dahingehend wäre ggf eine Verhaltenstherapie ganz sinnvoll in der du positive Denkweisen (die wichtig sind um ein Hirn gesund zu halten) trainierst und internalisierst.

Du solltest direkt zum Hausarzt, dort über deine Erschöpfung reden und nach möglichen Ursachen fahnden...also genaues Blutbild, auch auf Depressionsindikatoren, z.B Zinkmangel oder sowas untersuchen.
Eine Überweisung zum Psychiater geben lassen und dort hin. Über Psychiater und Hausarzt versuchen direkt einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten zu kriegen.
Falls dir zu einer Kliniktherapie geraten wird, mach das und arbeite dort mit...lerne was über dich selbst und sieh zu dass du auch lernst wie man seine psychische Gesundheit langfristig stabil halten kann.
Ich habe familiär bedingt auch die Disposition zu gewissen Störungen aber mit ein wenig Disziplin und Achtsamkeit hatte ich bislang kaum Schwierigkeiten. Außer kürzlich in einer schwierigen Lebenssituation in der ich für einige Wochen durchhing..aber immer in dem festen Glauben und der Gewissheit blieb dass auch wieder bessere Zeiten kommen..so traf es dann ja auch ein.
Wer allerdings nur das Schlechteste erwartet der hat kaum ne Chance, da man sich dabei selbst im Wege steht und sich Chancen verbaut...Sehr negativ zu denken ist oft Hinweis auf eine Depressionserkrankung + auch eine gewisse Ungeübtheit in günstigerem Denken, was aber jeder an sich relativ einfach und schnell erlernen kann...mit dem entsprechenden Wollen.

Ich bin mir sicher dass du deine Depression oder ggf Burn Out od.ä innerhalb kurzer Zeit wieder in den Griff bekommen kannst.

Dieses Forum hier kannst du natürlich nebenbei nutzen um dir anonym einigen Kummer von der Seele zu schreiben. Allerdings ersetzt das keine Therapie und auch nicht persönliche Gespräche die du mit Menschen vor Ort führen solltest.
Achte ein wenig darauf dass du dich nicht allzu sehr isolierst und dich im Internet vergräbst und damit den Anschluss ans Leben verpasst.
Sich selbst zu isolieren ist übrigens auch einer von vielen Depressionsauslösern.

Viel Erfolg dabei wieder zu Kräften zu kommen.

Tyra

irgendwo hab ich mal den Spruch gelesen oder gehört: Sterben ist wie bei Aldi an der Kasse stehen...jeder muss warten bis er dran kommt....
Unterm Strich zählt halt letztlich das eigene Wollen...wenn du leben willst wirst du einen Weg für dich finden.
Such dir rechtzeitig konkrete Hilfe und achte darauf dir Grenzen in Hinsicht auf ungünstiges Denken wie das Leben in frage zu stellen zu setzen!
Das Leben enthält den Tod per se..du stirbst jeden Tag (teilweise) und wirst jeden Tag wieder geboren...d.h. tausende deiner Körperzellen sterben und erneuern sich ständig. Erneuere mal deine Denkart und vor allem deine Energietanks....ich vermute du hast in letzter Zeit da einiges versäumt?
 
konkrete Frage: wo meinst du liegen die Ursachen deiner Erschöpfung?
Und woran könntest du was ändern?
Und was genau schmerzt und bereitet dir Schmerzen?

Wie alt bist du und gibt es unverarbeitete 'Altlasten die du mit dir rumschleppst?
 
mir ist nicht wichtig ob ich lebe...von mir aus könnte ich auch gleich sterben...Sterben hat ja auch viele Vorteile: man muss das Leben nicht leben...leben bringt nur Schmerzen für mich...nach glücklich sein kommt ein unerträglicher Schmerz...ich bin erschöpft...kann man sich vom leben erschöpfen?...kann man wirklich irgendwann müde zum leben sein? ich bin einfach zu müde...müde weiterzuleben...

Wenn dir das Leben nicht wichtig und der Tod erstrebenswert ist, warum schreibst du dann hier? Mal ganz "provokant" gefragt?

Klar, der Tod ist praktisch, dann muss man nicht mehr aktiv werden, den A**** hochkriegen und etwas unternehmen, damit man sein Leben zum Positiven umkrempelt. Problem ist nur, dass der Zustand "tot" leider nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Wer früher stirbt - ist länger tot! Und tot bist du noch früh genug, oder?

"Nach glücklich sein kommt ein unerträglicher Schmerz"...kommst du gerade aus einer gescheiterten Beziehung und hast nun Herzschmerz? Oder leidest du allgemein unter Depressionen?

In welcher Lebenssituation befindest du dich denn momentan und was unternimmst du, um dich wieder aufzurappeln?
 
Vielleicht hilft es dir, etwas für Menschen zu tun, die gerne leben würden, aber sterbenskrank sind. In Krankenhäusern gibt es "Grüne Damen", die sehr Sinnvolles tun und in diesem Tun auch von ihrem Leid wegkommen. Weil sie die Sichtweise verändern.
 

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Luisa1960 Was würdet ihr tun, wenn ihr wüsstet, das ihr nur noch einen Tag am Leben seid Leben 57

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