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Lebe ich zu sehr in der Vergangenheit?

B

Bluestarryeyed

Gast
Hey ihr Lieben,

der Titel sagt ja schon alles. Ich vermisse alles Mögliche aus der Vergangenheit. Meine Freunde, meine Schule/Klasse, bei meiner Mutter zu wohnen,...
Es gab natürlich nie eine Zeit wo alles perfekt war, aber ich habe jetzt das Gefühl, dass ich damals echt glücklich gewesen bin. Ich bin so traurig, dass ich jederzeit anfangen könnte zu weinen. Einfach so.
Ich denke so oft an viele alte schöne Momente und weiß, dass es nie wieder so sein wird wie damals.
Wenn ich so sehr in meinen Gedanken vertieft bin, bin ich glücklich. Bis die Realität wieder erscheint.
Ich komme mir total doof vor! Und ich kann nicht los lassen.
Ich könnte jeden erzählen, was alles so schön war, aber meine Freunde habe ich damit schon genug zugelabert.
So langsam komme ich mir da auch sehr doof vor. Also gibt es nur mich und meine Gedanken.

Geht es euch auch so? Das man mal an die Vergangenheit denkt mit "Hach, das war eine toll Zeit." ist ja total normal, aber dass es einen monatelang belastet.. 🙁


Liebe Grüße!
 
Hallo bluestarryeyed.

Es geht mir da so ziemlich genauso, wie dir. Seit dem Abschluss der Schule letztes Jahr hat sich eine Menge verändert. Meine Freunde, mit denen ich immer zusammen gehangen habe sind weg gezogen zum studieren und ihren eigenen Weg gegangen. Auch ich.
Da ist es doch eigentlich völlig logisch, wenn man den alten Zeiten hinterher trauert. Es War bestimmt auch bei dir eine ganz tolle Zeit und man wird nie wieder so zusammen sein, wie in der Schule. Und wenn du jetzt auch alleine lebst und vielleicht den ein oder anderen einsamen Moment hast gerätst du ins Grübeln und bemerkst erst jetzt, dass du damals doch glücklich warst.
Ich hab auch erst im Nachhinein mit dem Auszug bei meinen Eltern und meiner Heimatstadt realisiert, wie gut mein Leben vor dem Abi war.
jetzt vermisse ich es und gehe meinen alten Freunden damit auf den Leim. Ich bekomme bloß antworten, wie: Du nervst und leb nicht der Vergangenheit. Doch ich sehne mich so sehr danach zurück. Darum kann ich dich echt gut verstehen.
Für mich wird das immer ein wunder Punkt bleiben.
Auch, wenn man natürlich im Jetzt leben sollte... aber das ist immer so leicht gesagt.
Kannst du deine alten Freunde denn noch regelmäßig treffen?

Liebe Grüße 🙂
 
Sobald es einem schlecht geht, denkt man an vergangene Zeiten, wo vermeintlich alles besser war. War das aber durchgängig so?
 
Mir geht das auch nicht viel anders... obwohl ich mit HH auch nicht immer happy war, fange ich an, es zu glorifizieren, seitdem ich in Wupp bin. 😉
Ist normal.
 
Ich werde dieses Jahr 50 da blickt man immer mal in die Vergangenheit.
Viel die man kannte verstarben, bekamen Kinder wurden erfolgreich oder auch nicht.

In meiner Kindheit zb. war ein Kasettenrecorder schon eine Sensation geschweige von Stereo oder CD.
Oft denke ich das wir vielleicht nicht soviel hatten wie die Jugend heute aber wir waren vielleicht zufriedener, anspruchsloser und im Spiel kreativer.

Ich möchte heute nicht mehr Teenager sein und bin doch froh das ein oder andere erlebt zu haben welches heute in Geschichtsbüchern oder Museen steht.
Politisch war die Zeit damals genau so brisant wie heute aber das interessiert Kinder nicht.

Heute geht mir vieles zu schnell, die Zeit rennt, der Konsum steigt ins unermessliche zeitgleich klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander.
Was damals utopisch erschien ist längst Realität und wer nicht im Mainstream schwimmt ist schnell out.

Ich denke wir leben jetzt und heute, das gestern ist bereits Geschichte, stellen aber müssen wir uns der Gegenwart und Zukunft, da nutzt der Blick rückwärts nicht all zu viel.
Aber man muss auch nicht alles Mitmachen, nicht auf jeden Zug aufspringen sondern tun wovon man meint das es für einen selbst das beste ist.

Vor allem aber muss man von dem was man tut überzeugt sein.
 
Ich werde dieses Jahr 50 da blickt man immer mal in die Vergangenheit.
Viel die man kannte verstarben, bekamen Kinder wurden erfolgreich oder auch nicht.

In meiner Kindheit zb. war ein Kasettenrecorder schon eine Sensation geschweige von Stereo oder CD.
Oft denke ich das wir vielleicht nicht soviel hatten wie die Jugend heute aber wir waren vielleicht zufriedener, anspruchsloser und im Spiel kreativer.

Ich möchte heute nicht mehr Teenager sein und bin doch froh das ein oder andere erlebt zu haben welches heute in Geschichtsbüchern oder Museen steht.
Politisch war die Zeit damals genau so brisant wie heute aber das interessiert Kinder nicht.

Heute geht mir vieles zu schnell, die Zeit rennt, der Konsum steigt ins unermessliche zeitgleich klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander.
Was damals utopisch erschien ist längst Realität und wer nicht im Mainstream schwimmt ist schnell out.

Ich denke wir leben jetzt und heute, das gestern ist bereits Geschichte, stellen aber müssen wir uns der Gegenwart und Zukunft, da nutzt der Blick rückwärts nicht all zu viel.
Aber man muss auch nicht alles Mitmachen, nicht auf jeden Zug aufspringen sondern tun wovon man meint das es für einen selbst das beste ist.

Vor allem aber muss man von dem was man tut überzeugt sein.

Toll! 🙂 :blume:
 
Bis Mitte letzten Jahres war ich in einer anderen Stadt und habe meine Ausbildung gemacht. Es ging mir wirklich schlecht, ich hatte mit Depressionen zu kämpfen, kam kaum unter Leute, ...

Heute geht es mir gut, in einer neuen Stadt, mit neuen Aufgaben. Und dennoch gibt es Momente, in denen ich an meine Ausbildungszeit zurückdenke und sie vermisse. Es scheint, als würde man die negativen Dinge nur allzu schnell verdrängen und sich nur noch an das Positive erinnern. Denn es ging mir damals definitiv schlechter als heute.

Behalte die schönen Erinnerungen, aber mach dir vielleicht auch klar, dass sicher nicht alles perfekt war, dass es in deiner Erinnerung nur den Anschein hat. Und was du heute hast, ist doch sicher auch nicht nur schlecht, oder? 😉
 
Manchmal findet man eben das Gewesene durch einen Kontrast, etwas, das noch schlimmer ist, besser. Die Zeit selbst muss ja gar nicht immer nur schön gewesen sein, auf die man nun so wehmütig zurückblickt.
 
bis mitte letzten jahres war ich in einer anderen stadt und habe meine ausbildung gemacht. Es ging mir wirklich schlecht, ich hatte mit depressionen zu kämpfen, kam kaum unter leute, ...

Heute geht es mir gut, in einer neuen stadt, mit neuen aufgaben. Und dennoch gibt es momente, in denen ich an meine ausbildungszeit zurückdenke und sie vermisse. Es scheint, als würde man die negativen dinge nur allzu schnell verdrängen und sich nur noch an das positive erinnern. Denn es ging mir damals definitiv schlechter als heute.

behalte die schönen erinnerungen, aber mach dir vielleicht auch klar, dass sicher nicht alles perfekt war, dass es in deiner erinnerung nur den anschein hat. Und was du heute hast, ist doch sicher auch nicht nur schlecht, oder? 😉


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