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Langzeittest zum Thema: nie meldet sich jemand

Weltkind, ich verstehe dich wirklich gut. Man muss nicht jede Woche irgendwelche Leute treffen. Ruhe und Zeit für sich selbst ist auch wichtig. Aber Landei wurde in diesem Jahr noch von keinem Menschen kontaktiert. Und das Jahr ist schon mehr als 8 Monate alt. Würdest du gerne mit ihm tauschen? Ich kann es mir ehrlich gesagt schwer vorstellen.
 
@Weltkind: Wenn man sich seine Kontakte nach seinen Bedürfnissen gestalten kann, ist das ja etwas ganz anderes. Man weiß, da ist wieder jemand da, nach einer gewissen Zeit. Nicht zu viel und nicht zu wenig. So ist das ja auch gesund.

Wenn man jedoch weiß, da ist niemand mehr und es interessiert sich keiner für einen, dann ist das seelisch sehr belastend und wird auf Dauer krank machen: Depression und möglicherweise andere seelische Störungen sind die Folge.
 
@Weltkind: Wenn man sich seine Kontakte nach seinen Bedürfnissen gestalten kann, ist das ja etwas ganz anderes. Man weiß, da ist wieder jemand da, nach einer gewissen Zeit. Nicht zu viel und nicht zu wenig. So ist das ja auch gesund.

Das ist der Unterschied. Weltkind hat die freie Wahl, ob sie ihre Freizeit lieber alleine oder mit anderen Menschen verbringen möchte. Landei hat die Wahl nur, wenn er selbst aktiv wird. Ich hatte einige Jahre keine Wahl und musste meine Freizeit oft monatelang am Stück zwangsweise alleine verbringen, weil meine damaligen "Freunde" Wichtigeres zu tun hatten, als sich mit mir zu treffen. Und ich bin sicher kein Mensch, der klammert, seine Freunde jede Woche sehen will, usw.

Es ist ein richtig beschissenes Gefühl, wenn man ein halbes Jahr oder noch länger am Stück niemanden außerhalb der Familie zu Gesicht bekommt, weil sich keiner meldet und man immer mit Ausreden abgewiesen wird, wenn man selbst die Initiative ergreift.
 
Weltkind, ich verstehe dich wirklich gut. Man muss nicht jede Woche irgendwelche Leute treffen. Ruhe und Zeit für sich selbst ist auch wichtig. Aber Landei wurde in diesem Jahr noch von keinem Menschen kontaktiert. Und das Jahr ist schon mehr als 8 Monate alt. Würdest du gerne mit ihm tauschen? Ich kann es mir ehrlich gesagt schwer vorstellen.

Na, meine Antwort bezog sich ja auf den zitierten Post von H. Pinguin und sagt in keiner Weise aus, dass 8 Monate ohne Kontake erstrebenswert wären.

Wobei, @Landei, Du ja möglicherweise ein paar andere Kontakte geknüpft hast bzw. gelegentlich 1, 2 andere Bekannte triffst?
 
Alles, was mein Post ausdrücken sollte, war, dass jemand sich durchaus aus anderen Gründen als Enttäuschung und Verbitterung auf wenige oder sogar keine Kontakte verlegen kann.

Ich könnte glaube ich sehr gut alleine leben und würde mich frühestens nach 3 Monaten nach etwas mehr als den paar Wörtern beim Einkauf usw. sehnen.
Erst recht in Zeiten, in denen ich berufstätig und somit sehr kommunikativ unterwegs bin. Das laugt mich immer ungemein aus, da bleibt keine Kraft für mehr.
 
Ich verstehe das Problem nicht. O.k. die Freunde melden sich nicht, warum ist man dann gezwungen, völlig passiv alleine zu bleiben? Warum geht man dann nicht aktiv raus und sucht sich einen anderen Freundeskreis oder eine andere Freizeitbeschäftigung? Warum macht man sich abhängig von Leuten, denen man sowieso nicht wichtig genug ist, so dass sie einen ignorieren bei Aktivitäten?

Ich freue mich über Phasen des Alleinsein, aber ich bin auch gerne unter Leuten. Aber das bestimme doch ich.
 
Ich verstehe das Problem nicht. O.k. die Freunde melden sich nicht, warum ist man dann gezwungen, völlig passiv alleine zu bleiben? Warum geht man dann nicht aktiv raus und sucht sich einen anderen Freundeskreis oder eine andere Freizeitbeschäftigung? Warum macht man sich abhängig von Leuten, denen man sowieso nicht wichtig genug ist, so dass sie einen ignorieren bei Aktivitäten?

Ich freue mich über Phasen des Alleinsein, aber ich bin auch gerne unter Leuten. Aber das bestimme doch ich.

Mit einem anderen Freundeskreis wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach nach einer gewissen Zeit wieder genau dasselbe auftun.
 
Nichts ist daran falsch. Ich finde das sehr schade und sehr traurig, wenn man für langjährige Freunde und Bekannte anscheinend so entbehrlich ist. Hast du nun überhaupt keine sozialen Kontakte mehr?

Ich finde es auch traurig, wie hier einige schreiben, dass sie keine Freunde und keinen Bekanntenkreis brauchen und sich selber gut beschäftigen können. Da liegt für mich sehr viel Enttäuschung drin und ich denke auch Verbitterung.

So sollte das doch nicht sein 🙁 . Jeder Mensch hat ein soziales Zugehörigkeitsbedürfnis.

Nicht zwingend, sonst würde es keine Mönche geben, die sich zum Zweck der spirituellen Erleuchtung bewusst in Isolation begeben.

An sich sind Menschen eher anpassungsfähig.
 

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