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Langzeitstudent

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Gast

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Hallo liebe Community

ich habe einen Freund (32 Jahre), welcher jetzt insgesamt 10 Jahre studiert hat. (Wirtschaftsingenieurwesen)
Zwei Jahre davon hat er im Ausland verbracht und einen Master gemacht (Ende des Studiums: Mitte 2010).
Er ist so gut wie fertig und muss "nur noch" eine Diplomarbeit schreiben. Er bekommt es aber nicht hin. Er sucht ein Thema, aber findet keins und kann sich nicht aufraffen, etwas zu tun. Anfang 2011 haben wir zusammen ein Kind bekommen. Ich arbeite seit diesen Jahres wieder 30 h die Woche und schaffe das Geld ran. Er hatte bisher von seinen Reserven gelebt. Seit einem Jahr finanziere ich alle Festausgaben (die er mir dann zurückzahlen will, wenn er etwas verdient). Er geht nicht arbeiten und hat so gut wie noch nie gearbeitet. Ich denke, dass er an einer Depression leidet und bat ihn schon mehrfach zu einer entsprechenden Beratung an der Uni zu gehen. Nichts passiert. Langsam bin ich ratlos. Ich habe auch studiert und weiß wie anstrengend und es auch verzweifelt sein kann kurz vorm Ende des Studiums zu stehen... Ich abeite seit 2006 durchgängig (bis auf 1 Jahr Elternzeit) und wollte mir irgendwann auch einmal gewissen Sachen leisten. Durch das ewige "Trödeln" finanziere ich aber jetzt meinen Freund und unser Kind. Ich verdiende in Ordnung, aber große Sprünge kann ich auch nicht machen. So, nun meine Frage. Was kann/sollte ich tun? Ich habe ihm mehrfach meine Hilfe angeboten, ihn zu unterstützen.... aber irgendwie nimmt er meine Hilfe nicht an und ich weiß langsam nicht mehr, was ich tun will. Ich weiß auch nicht, ob er einfach faul ist oder ob er wirklich an einer Depression leidet, mit seinem Studienfach nicht klar kommt...immer wenn ich das Thema anspreche, dann sage ich ihm meine Unterstützung zu, aber von ihm kommt nichts konkretes. Langsam verzweifele ich! Bitte gebt mir einen Rat, danke!
 
Ob er an einer Depression leidet kann man so nicht sagen. Dazu sind das zu wenige Informationen.

Was macht er denn den ganzen Tag lang, wenn Du arbeiten bist? Kümmert er sich um das Kind/den Haushalt? Oder was genau tut er?

Und warum sucht er sich trotz Masterabschluss keine Arbeit? Was sind da seine Ausreden?

Ich weiss jetzt nicht ob ich da falsch liege, aber ist der Masterabschluss einem Diplom nicht gleichwertig? Oder zählt sein Master hier in D nichts, weil er den im Ausland gemacht hat?
 
Liebe Fragestellerin,
Ihr Freund ist nicht faul. Auch nicht dumm. Er langweilt sich nur. Er hat keine Kraft mehr. Er sollte das mit einem Therapeuten besprechen und sich so lange beurlauben lassen. Wenn die Ursache gefunden ist, dann können Sie und Er weitere Schritte unternehmen. Er kann jetzt auch einmal versuchen, was sein Master auf dem hiesigen Arbeitsmarkt wert ist. Stw. XING. Das schafft Selbstbewusstsein und ist gut gegen die Langeweile.
Sie sind nicht allein. Viele Studenten, die lange studiert haben sind kurz vor Ende ausgepowert. Es ist schön, das Sie für ihn da sind.

Alles Gute!

Reinhardt
 
Morgens bringt er unser Kind in den Kindergarten, dann ist eine oder zwei Stunden am PC, dann fährt er in die Uni und geht in die Mensa und trinkt nen Kaffee. Danach ist er in der Unibibliothek... und macht keine Ahnung, was... surfen recherchieren lesen... und dann kommt er abends wieder, hat vielleicht noch zwischendurch Lebensmittel eingekauft. Haushalt macht er sehr wenig.

er hat keine Ausreden, wenn ich sage, dass er sich bewerben soll. Dann sagt er erstmal nichts und schweigt... und schweigt... vielleicht kommt dann noch ein " es ist alles nicht so einfach" und dann schweigt er wieder...

Ich denke auch, dass er irgendeine Hilfe braucht, extern. Deswegen habe ich ihm schon die Studienberatung, die eine offene Sprechstunde hat, angesprochen. Daruhin fragte er: was soll ich da? und dann sagte ich: reden. und er: worüber denn? also total ablehnend.. ich habe ihn auch schon angeboten ihn dabei zhu begleiten....will er aber auch nicht. bin verzweifellt! Zwischenzeitlich hatte ich auch überlegt ihm eine Frist zu setzen, wenn er bis dann und dann, das nicht gemacht ist, soll er zu seinen Eltern ziehen... aber wenn er eine Depression hat, ist es ja eine Krankheit dann braucht er eine Hilfe! Und ich habe das Gefühl, dass ich noch die einzige Konstante in seinem Leben bin. Wenn ich wegfalle, dann keine Ahnung, was dann passiert. Vor allen Dingen will ich ja auch gar nicht, dass wir uns trennen oder eine Pause machen sollten, aber mir fällt langsam nichts mehr ein was ich tun kann! 😱(
 
Ich kenne dieses Gefühl, sich in der Phase der Diplomarbeit nicht aufraffen zu können.

Hinterher habe ich anlalysiert, dass mich die Angst vor dem "Danach" gelähmt hatte. Die Angst,
sich auf den Arbeitsmarkt begeben zu müssen und zu hoffen, dass man auch einen Job bekommt.
Zudem auch die Sorge, dass man zu wenig praktische Erfahrungen vorweisen kann.

Könnte das auf deinen Freund auch zu treffen?
 
Für mich klingt er nach Faulpelz.

Stell ihm ein Ultimatum. Sag ihm, dass du mehr Zeit für dein Kind willst.

Und biete ihm keine Unterstützung an, bevor er Initiative zeigt.

Er ist erwachsen.
 
Hallo liebe Community

ich habe einen Freund (32 Jahre), welcher jetzt insgesamt 10 Jahre studiert hat. (Wirtschaftsingenieurwesen)
Zwei Jahre davon hat er im Ausland verbracht und einen Master gemacht (Ende des Studiums: Mitte 2010).
Er ist so gut wie fertig und muss "nur noch" eine Diplomarbeit schreiben. Er bekommt es aber nicht hin. Er sucht ein Thema, aber findet keins und kann sich nicht aufraffen, etwas zu tun. Anfang 2011 haben wir zusammen ein Kind bekommen. Ich arbeite seit diesen Jahres wieder 30 h die Woche und schaffe das Geld ran. Er hatte bisher von seinen Reserven gelebt. Seit einem Jahr finanziere ich alle Festausgaben (die er mir dann zurückzahlen will, wenn er etwas verdient). Er geht nicht arbeiten und hat so gut wie noch nie gearbeitet. Ich denke, dass er an einer Depression leidet und bat ihn schon mehrfach zu einer entsprechenden Beratung an der Uni zu gehen. Nichts passiert. Langsam bin ich ratlos. Ich habe auch studiert und weiß wie anstrengend und es auch verzweifelt sein kann kurz vorm Ende des Studiums zu stehen... Ich abeite seit 2006 durchgängig (bis auf 1 Jahr Elternzeit) und wollte mir irgendwann auch einmal gewissen Sachen leisten. Durch das ewige "Trödeln" finanziere ich aber jetzt meinen Freund und unser Kind. Ich verdiende in Ordnung, aber große Sprünge kann ich auch nicht machen. So, nun meine Frage. Was kann/sollte ich tun? Ich habe ihm mehrfach meine Hilfe angeboten, ihn zu unterstützen.... aber irgendwie nimmt er meine Hilfe nicht an und ich weiß langsam nicht mehr, was ich tun will. Ich weiß auch nicht, ob er einfach faul ist oder ob er wirklich an einer Depression leidet, mit seinem Studienfach nicht klar kommt...immer wenn ich das Thema anspreche, dann sage ich ihm meine Unterstützung zu, aber von ihm kommt nichts konkretes. Langsam verzweifele ich! Bitte gebt mir einen Rat, danke!

Du weißt, dass der zeitliche Rahmen bereits mehr als gesprengt ist. Und für das von ihm gewählte Fach und die bisherigen Abschlußarbeiten erst recht. Mal abgesehen davon, dass es Unternehmen in seinen bewerbungsunterlagen nicht gerade teasen wird, da die Mehrheit der jungen Wirtschaftsingenieure inklusive Auslandssemester nach dieser zeit schon längst beruflich fest im Sattel sitzt.
Kind zeugen und sich von der Mutter seines Kindes füttern lassen, dafür hat die zeit jedoch gereicht.
Ultomatum setzen.
zur Not zieh aus mit dem Kind.
Anders geht es offenbar nicht.
es fehlen grundsätzliche Charakterzüge wie Verantwortung und Zug im Handeln.
 
Ich glaube ehrlich gesagt, dass er gar keinen Bock auf Dich und das Kind hat und deswegen auch keinen Sinn in seinem Leben sieht.
 
na aba mal ehrlich. er ist wie alt 32? er bemüht sich um nix. hat ein kind in die welt gesetzt bekommt nix auf die reihe. glaub mir ne depression hat er sicher nicht. am pc abhängen in mensa kaffeetrinken gehen... glaub mir ne depression sieht anderst aus. er hat einfach kein bock weil ja jemand da ist der ihn durchfüttert und alles für ihn macht.
und er ist alt genug seine termine selbst aus zu machen. ist ja mal voll peinlich dass du das für ihn machst... du bestätigst ihn doch in seinem nix tun. wenn er in dem alter nicht selbst drauf kommt hat er pech gehabt.
du arbeitest bringst das geld nach hause und machst sonst alles... ich würde mich hinsetzten und ihm klip und klar sagen was sache ist.
entweder er bekommt sein A**** hoch und tut was oder er kann schauen wo der pfeffer wächst. mal ehrlich du bekommst ja anscheinend dein leben auf die reihe trotz kind. und er? sag ihn wenn er nicht endlich was macht dann bist du weg. dann bleibt ihm ja nix anderes übrig. denn ohne geld und wohnung... ausserdem ist er verpflichtet unterhalt zu zahlen. und du bist nicht verpflichtet ihm was zu zahlen. glaub mir wenn du mit ihm so sprichst wird er schon spuren. baffög bekommt er ja scher nicht mehr und was will er ohne kohle machen???? und wenn er unterhaltspflichtig ist wird er schon sehen was das amt dann mit ihm macht lach


also nur mut geh hin rede mit ihm und wenn er es dann nicht versteht sein pech er ist alt genug

lg gast
 

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