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Langjährige enge Freundschaft entwickelt sich zu mehr – zwei bestehende Beziehungen betroffen

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 135228
  • Datum Start Datum Start
Hm, das klingt natürlich anders als dein erstes Statement hier ... das ist ja durchaus eine Affäre, also Fremdgehen. Kein Wunder, dass deine Ehe darunter leidet.

Ich fände es fair, wenn du deiner Frau das "Vollbild eurer Beziehung" offenlegen würdest. Wolltest du von ihr so behandelt werden wie du es tust?
Da hast du wahrscheinlich Recht.
 
Ich würde mit der Arbeitskollegin mal in Ruhe offen klären was ihr beide eigentlich füreinander fühlt und was ihr voneinander wollt.
Vielleicht sieht sie dich doch nur als guten Kumpel oder begehrt sie dich sexuell..?

Bist du verliebt in sie oder sie in dich ?

Bist du mit deiner Frau noch sexuell zusammen..?
Liebst du noch deine Frau..?
Hat sie einen Lover ?
 
dunklewolken86, hier sind mal meine Gedanken zu deinem Thread

Ich finde weil es in solch Angelegenheiten, kein Patentrezept gibt, und letztlich man im Grunde sich selbst gerecht werden muß, weil dieses Ding mit "ich will niemanden verletzen", ist halt leider nicht realistisch meiner Meinung nach...
Jemand sagte mal, aus der Gestalttherapie gibt es einen Spruch, in der Art: "wir verletzen, und werden verletzt", auch wenn wir das nicht wollen, und meistens schon garnicht absichtlich,
und daß wird sich eben auch manchmal einfach nicht vermeiden lassen, wenngleich es unschön ist.
Kürzlich hatte ich auch eine Situation, wo ich jemanden nicht gerecht wurde, weil es Priorität hatte mir erst mal gerecht zu werden, und ich bekam die Rückmeldung: "daß hat mich verletz", was ja nicht bewusst meine Absicht war...
aber meine Entscheidung war für mich stimmig...
Ich würde mir an deiner Stelle eine Auszeit nehmen, für mich alleine, würde in mich gehen, und hinspüren was will ich, was sagt mir mein Herz, was der Verstand, was ist mir wichtig...
Welche Entscheidung kann ich in 10 Jahren noch akzeptieren?
...manche sind aus diesem Grund schon den Jacobsweg gelaufen, so als Beispiel...
ja, und früher oder später, wirst du nicht um Gespräche herumkommen...
Ganz ehrlich, bei der Beschreibung deiner Ehe, denke ich an eingeschlafene Füße. Für manche ist es dennoch wichtig an der Ehe festzuhalten. Andererseits gibt es auch Paare die sich wie man so schön sagte einvernehmlich trennten, das gut hinbekommen haben, und sich als Freunde gut verstehen.
Ich würde auch wenn ich das noch nie gemacht habe, wenn mir mein Herz sagen würde, das ist es mit dieser Dame, das machen, auch wenn manche von einem warmen Wechsel sprechen, warum nicht wenn es Liebe ist?
Eine neue Liebe mit lebendigem Austausch, ist schon ein Schatz auf den man stösst, der einem winkt,
etwas Besonderes.
Aber letzendlich deine Entscheidung, die du triffst.
Dabei wünsche ich dir Herzens-Weisheit!
 
Die Ehe läuft allerdings schon lange schwierig. Viele Bedürfnisse von mir (Nähe, Humor, Wertschätzung, intellektueller Austausch, körperliche Nähe) sind über Jahre eher wenig erfüllt worden.
Das allein ist schon Trennungsgrund genug. Die Frage wäre, hast du das deiner Frau schon mal so kommuniziert? Und hat deine Frau auch Bedürfnisse an dich, die du ihr nicht erfüllst? Sie wird ja nicht umsonst schon einen Scheidungsgedanken gehabt haben.

Ich finde, ihr solltet euch mal ganz ehrlich zusammensetzen und über euch reden. Die Geschichte mit der Kollegin hat dabei überhaupt nichts verloren. Als allererstes bist du es deiner Frau nach den langen Jahren schuldig, eure Beziehung zu sortieren. Wollt ihr sie beide (!!) retten oder ist doch eher die Trennung gewollt? Dabei musst du aber auch ehrlich zu dir selbst sein, was deine Gefühle für diese Kollegin angeht. Wenn du nicht bereit bist, für deine Ehe das ganze wieder auf die rein kollegiale Ebene zu bringen, solltest du dich trennen.

Momentan betrügt ihr beide eure Partner, denn dazu muss es nicht echt zum Sex kommen.
 
  • Wie geht man mit einer sehr tiefen emotionalen Verbindung zu jemand anderem um, wenn beide noch in Beziehungen sind?
  • Sollte man solche Gefühle komplett auf Abstand bringen oder erst die eigenen Beziehungen sortieren?
  • Wie erkennt man, ob eine langjährige Freundschaft tatsächlich eine tragfähige Partnerschaft werden könnte oder ob man das vielleicht idealisiert?
Punkt 1.... auf Distanz gehen
Punkt 2... beides
Punkt 3.... gar nicht ... und ja, du idealisierst
 
Seit einigen Monaten schaffen wir uns bewusst zusätzliche Räume.
Nun, dann hast du deine Entscheidung offenbar getroffen. Du intensivierst bewusst die Beziehung zu dieser Frau. Dass das deiner Ehe nicht zuträglich ist, sollte klar sein.
Jetzt denke einmal 5 Jahre weiter. Du bist mit der Frau zusammen, glaubst du, ihr seid immer noch das dynamische Duo, beruflich wie privat? Ihr hockt dann 24/7 aufeinander. Es wird Konflikte geben, Privates wirkt sich auf Berufliches aus und umgekehrt. Irgendwann bekommt eines von beidem einen Knick.
Und natürlich begehrst du sie. Ein neuer Reiz, dein Kopfkino läuft auf Hochtouren, wie es mit ihr wohl sein könnte. Und selbst wenn es so ist, wie du es dir ausmalst, auch das wird sich legen.
Du musst selbst wissen, was du tust. Wenn du hier deine Seelenverwandte gefunden hast, die du dein Leben lang gesucht hast, dann go for it! Wenn sie aber nur dein Ausweg aus deiner kriselnden Ehe ist, ist das mitunter nicht die beste Entscheidung.
 
Schon möglich. Aber das machen wir so seit 3 Jahren, Forschung, Lehre, Studium, normaler Arbeitsplatz. Wir können zusammen viel effizienter denken als alleine. Das macht richtig Spaß.
Ja, und dann würde noch eine gemeinsame Partnerschaft dazukommen, ihr würdet quasi komplett den ganzen Tag und die Nacht miteinander verbringen…

Unter solchen Bedingungen kippt die tiefste „Seelenverwandtschaft“ dann irgendwann in den größten Konflikt…
 
Ja, und dann würde noch eine gemeinsame Partnerschaft dazukommen, ihr würdet quasi komplett den ganzen Tag und die Nacht miteinander verbringen…

Unter solchen Bedingungen kippt die tiefste „Seelenverwandtschaft“ dann irgendwann in den größten Konflikt…
Wieso, man muss doch nicht zusammen wohnen?
Wenn die beiden sich wirklich so gut verstehen, dann können sie das doch auch miteinander bereden, wieviel Zeit sie miteinander verbringen wollen.
 
Schon möglich. Aber das machen wir so seit 3 Jahren, Forschung, Lehre, Studium, normaler Arbeitsplatz. Wir können zusammen viel effizienter denken als alleine.
Ja, kann ich nachvollziehen. Natürlich arbeitet man effizienter, spürt keinen Stress etc. wenn beide Dopamin ohne Ende in sich haben.

Umso besch*******, wenn/falls das irgendwann wegbricht.
Das macht richtig Spaß.
Geh davon aus, dass früher oder später Personen in eurem Umfeld - privat oder geschäftlich - mitbekommen werden, wieviel "Spaß" ihr miteinander habt.

Du bist echt ganz schön "blauäugig".
 

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