Ja, ich würde es für mich selbst auch fast als "eklig" empfinden... auch wenn ich den Ausdruck nicht mag und der Begriff nicht wirklich passend ist, so beschreibt er doch zumindest ansatzweise das Empfinden, welches in mir dabei hochkommt. Es ist mehr eine Art Abwehrhaltung, so ein innerer Widerstand. Aber für mich fühlt sich eine derartige körperliche Nähe mit Fremden einfach nicht richtig und extrem unangenehm und unbehaglich an, es widerstrebt mir mit jeder Faser meines Körpers. Das hat für mich aber wenig mit dem Geschlecht zutun. Sondern einfach nur mit einer Nähe zu mir praktisch unbekannten Menschen. Mich triggert sowas einfach.
Wenn ich jetzt z.B. sagen würde, dass mir das Kuscheln mit einer anderen Frau tendenziell leichter fallen würde als mit einem fremden Mann... dann bin ich doch auch nicht "heterophob". Wieso sollte man homophob sein, nur weil man so intime Nähe mit dem eigenem Geschlecht vielleicht als etwas unangenehmer empfindet, als mit dem anderen Geschlecht, dem man sich in dem Fall nun mal eher zugewandt fühlt?