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Kurz vor dem Tod - Was würdet ihr machen?

Sagen wir mal so:Ich würde nicht mehr weiterleben wollen,wenn ich gefangen in meinem eigenen körper bin, nichts mehr tun kann , von morgens bis abends nur im bett liege und vor mich hinvegetiere.Aber nein, ich würde dann nicht denken;Ich lieg anderen nur auf der tasche, ich will sterben!!!dann könnt sich ja jeder die Kugel geben, der zb Hartz 4 kriegt,oder so...🙂,Nein ich möchte sterben wenn ich nur noch irgendwo in einer Ecke vegetiere und nichts mehr machen kann......Das stelle ich mir schlimmer vor als jedes Gefängnis....
 
Ich würde warten, bis Gott entscheidet, dass es Zeit ist, heim zu dürfen.
Im Grunde tue ich das ja schon seit 7 Jahren, denn über einen solchen Zeitraum non stop mit depression major zu leben und dadurch nahezu völlig lahm gelegt zu sein in seinen Aktivitäten ist auch kein Zuckerschlecken.
Suizid ist dennoch für mich keine Lösung.

LG

Christa
 
[...]
Also:
-Ihr könnt euch nicht bewegen, wenn dann müsst ihr die Schwester beten und dann muss sie euch in einen Rollstuhl tragen. Dann müsst ihr geschoben werden, weil ihr zu schwach seid, weil eure Muskeln nicht mehr beansprucht werden und generell schwächer werden. Also auch hier keine Freiheit
Hatte schon ähnliches.
Würdet ihr weiter leben wollen?
Ja, ganz im Sinne meiner Patientenverfügung.
Würdet ihr euch länger quälen, als es eig. nötig ist?
Das ist nun mal so im Leben. Das gehört dazu. Deswegen haben wir ja die Möglichkeit einer Patientenverfügung. Kannst ja bei Deiner eintragen: Falls zu teuer...bitte liege lassen.😀
IHr legt dann vielen auf der Tasche.
Momentan liegst Du uns auf der Tasche mit Deinen 16 Jahren.😀
Und mit 88 wäre es mir sowas von wurscht wer das was für mich zahlt.
😛 Dir nicht? Ansonsten empfehle ich eine Patienten-Verfügung.😉
Wenn jetzt einer das hier bestreitet, wegen des Geldes, ist es wieder ein Fall von Antirealismus, also kein Bezug zur Realität, weil das nicht umsonst ist, der Aufenthalt, ist nicht Gratis.
Wow...welch Erkenntnis. Hast Du schon was eingezahlt für mich? Angst um Dein zukünftiges Vermögen? Erbschaft in Sicht?😀
Begründet eure Meinung!
Sicher nicht
[...]
Wie seht ihr das?
realistisch

Ich würde sagen, nicht das ich Dir das Wünsche(!), wir sprechen uns wieder wenn Du mal selber im Krankenhaus gelandet bist, Dich mithin die/Deine Realität eingholt hat. Oder geh doch mal auf eine Leukämie Station für Kinder wo diese nur noch Tage zum Leben haben! Da kannst Dich direkt drüber beschweren wenn Dir deren Behandlung zu teuer ist. Die liegen auch "nur" im Sterben. Wo ist da ein Unterschiet? Denn Dir geht´s ja nur um das Materielle.

Solltest Dich mal lieber mit unseren Sozialsystem beschäftigen! Falls Dir unsriges zuwider ist, dann such Dir ein passendes aus und geh dorthin.

Deine Frage: Kurz vor dem Tod - Was würdet ihr machen?
Im Sterben liegen und hoffen das es schnell geht.😀
 
Patientenverfügung nützt nichts, wenn man nicht genug Geld für die Umsetzung hat.

Denn Patietenverfügung regelt nur, was man nicht haben möchte. Nicht, was einem gut tut.

Ich verdiene nicht so viel (aufgrund Missbrauchserfahrungen), das heißt, ich werde nur eine sehr kleine Rente bekommen, sprich, ich werde - wenn es so weit ist - in billigsten Heim landen (entweder selbst bezahlt, oder vom Sozialamt).

Und wie man dort behandelt wird, weiß ich ja schon.

Also - es sei denn die Zustände im Heim werden in den nächsten 40 Jahren ganz gerundsätzlich vebessert - sehe ich für mich schwarz.

Und nach meiner Psychiatrieerfahrung........ Ich würde mich - wenn ich die Wahl hätte - fürs würdige Sterben ohne Heim entscheiden.
 
Das ist ein sehr ernstes Thema.
Ja, man neigt dazu zu sagen, ehe ich mich in diese Tretmühle begeben, sterbe ich lieber. Das kann ich nachvollziehen, weil ich seit der Jugend so denke.
Aber ist das die Wirklichkeit? Bringen sich irgendwo im Lande massenhaft alte Menschen um, weil sie Angst haben in naher Zukunft nichts mehr selbst tun zu können?
Nein, Es scheint also mit dem richtigen Zeitpunkt für solche Taten zu tun zu haben.
Ich glaube - und ich erlebe es aus einiger Entfernung - daß alte Menschen in den wenigsten Fällen fähig sind, solche Gedanken zu haben und auch in den wenigsten Fällen die Kraft für diese Konsequenz aufzubringen.

Doch. Die Suizidquote steigt im Alter. Ist schon gesellschaftlich ein großes Thema.
 
Wenn ich mir da die Mutter von meinem Freund anschau...

Die ist 89 und lebt in einem Seniorenheim.

Sie benötigt zwar seit einer Hüft-OP vor 2 Jahren einen Rollator und für längere Strecken einen Rollstuhl und beim waschen und anziehen braucht sie Hilfe (und trägt wohl auch Inkontinenz-Windeln) - aber das ist eine so herzensgute, liebe Frau, der Liebling der Schwestern - und sie hat noch jede Menge Lebensqualität!

Seit letztem Jahr hat sie sogar einen "Freund" - ein gleichaltriger Bewohner 😉 - und sie geniesst ihr Leben trotz aller Einschränkungen!

Bei ihr käme niemand auf die Idee, zu sagen, sie liegt vielen auf der Tasche bzw. fällt ihren Mitmenschen nur noch zur Last! 😱

Und im Übrigen - diese Frau hat ihr ganzes Leben lang schwer gearbeitet, 6 Kinder zur Welt gebracht und großgezogen, später dann teilweise auch die Enkel großgezogen, ihrem Mann bei der Schäferei geholfen und war generell immer hilfsbereit und großzügig zu allen - ich würde da doch eher sagen, dass sie es einfach nur verdient hat, dass jetzt sie mal an der Reihe ist, sich umsorgen und verwöhnen zu lassen!

Und alle, die sie kennen und mögen, hoffen, dass sie noch seeeehr lange da ist und ihnen "auf der Tasche liegt". :herz:
 
Ich habe gerade gesehen, du bist erst 16 Jahre. Na ja, da sei dir deine Meinung verziehen.
Werde Erwachsen und du siehst es anders.

Jemand mit Pflegestufe 2, kann durchaus einen sehr regen und wachen Geist haben und Freuden empfinden, wenn er ein gutes Buch lieset, mit Menschen darüber diskutiert, sich austauscht, die Sonne genießt, mit seienen Enkeln/Urenkeln spielt und ihnen was beibringt.

Mensch, du stellst die Leute so hin, als wären sie alle mit PF 2 oder im Pflegeheim debil.

Und was ist mit den jungen Menschen mit PF 2??

Man sollte sich bei dieser Frage nicht an die Pflegestufe aufhängen, was er eigentlich meint teilt er ja auch mit. Ein 16 Jähriger kennt sich mit den Pflegestufen nicht so aus.

Jeder in der Pubertät hatte früher auch mal düstere Gedanken und man wusste nicht mit wem man reden kann. Ich hatte mir aud Gedanken um den Tot gemacht und das sehr viele weil meine Freundin mit 15 an Krebs verstarb.

Ich denke hinter dieser Frage steckt noch etwas anderes, worüber er vielleicht nicht reden mag. Deswegen wäre es sinnvoll nier ehrlich seine Meinung mitzuteilen. Da bringt es nicht viel zu sagen...lebe Dein Leben erst mal....er macht sich die Gedanken halt jetzt.

Lieben Gruss
Shelti
 
Wieso, lenken einige vom Thema ab?!

Es geht seid start des Theards um ALTE verdammt, nochmal NICHT um die Säuglinge die das schwerste und ernste Schicksal haben, das es gibt! Lasst die aus dem Spiel hier raus!

UNd EuFrank, deine eigene Meinung vernebelt, deine Gedanken über meine Beiträge hier. Wenn Menschen 88 Jahre alt sind und sich nicht bewegen können, wie von anderen gesagt wurde, nur noch durch INfusionen leben, dann würde ich an deren stelle mich umrbingen wollen, weil das unwürdig ist.
Ich will deine Weisheit, oder was auch immer du hast, in Frage stellen, keines Weges und das mein ich ernst, aber lese dir, wenn du mich kritisiert, meine Beiträge genau durch, und versuche das zu verstehen!
Das macht mich sauer^^



Der einzige der mich hier zum nachdenken gebracht hat, war der der gesagt hat, das man seinen Kindern, Weisheiten auf den Weg ins Leben geben will. Das ist wahrlich, eine Kontra Argument, im Gegensatz zu den anderen!

Das bringt mich zum überdenken....Dagegen gibt es nichts was man sagen kann, zB die Kinder würden es nicht verstehen, wobei man den sagen würde, das er natürlich gestorben ist, also anlügen.

Aber auch wie gesagt wurde, wenn man Schmerzen hat, sollte man es beenden, das wäre quälerei.


Also wie gesagt, das man den Kinder, dinge mit ins Leben geben will, dann sollen die Personen weiter leben, das würde ich denke ich auch machen.....

Ach und, ich habe so annmaßend geschrieben, damit ihr zurück schreibt und nachdenkt, und es hat wunderbar geklappt. Ich hatte eine Thoerie dazu und habe sie umgesetzt, es klappt 😉
Ich wollte das ihr darüber nachdenkt, und ich wollte noch dazu, das man mir Argumente gibt, damit auch ich darüber nochmal nachdenke.

Ich leben mein Leben ja, ich genieße es so gut es geht, ich bin darauf auch gekommen, weil meine OMa, solch einen Tot gehabt hatte. Sie war im Altersheim, was ich abgestuft hatte auf Quälerei. Als ich sie da so sah, es ist schwer zu verstehen, als jmd. der sowas noch nie erlebt hatte.....ICH war bereit dafür.

Aber okay, ich danke allen, die mich nur Ansatzweise verstanden haben! Und nicht sofort gedacht haben, der hat doch einen Knall....

DANKE!
 
Halllo Philipp

Freut mich, wenn ich dir einen Denkanstoß geben konnte.

Tut mir leid mit deiner Oma und, dass du dies so miterleben musstest.
Ich kann verstehen, dass du bereit dafür gewesen wärst. Es ist schwer einen Menschen leiden zu sehen, ohne ihm helfen zu können.
 

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