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Kündigungsfrist - 2 Wochen durch die Hölle?

kiki_kawaii

Neues Mitglied
Hallo ihr Lieben,

ich habe mal eine Frage bzw. bitte ich euch um Tipps, Aufmunterung...

Ich bin in einem Arbeitsverhältnis in der Probezeit und werde heute kündigen, da ich mir einen neuen Job gesucht habe.

Dies war nötig, da ich seit Beginn der Beschäftigung mit meinen Kollegen nicht klar komme, besonders mit meiner direkten Kollegin, mit der ich mir das Sekretariat teile und eigentlich eng zusammenarbeiten müsste.

Ich werde wie Luft behandelt, ausgegrenzt. Außerdem weiß ich, dass hinter meinem Rücken über mich gelästert wird (habe dies leider schon mitbekommen). Ich habe keine Ahnung, woran das liegt, da ich ca. 2 Wochen lang mit allen ganz gut klargekommen bin, immer nett und freundlich war und auch meiner Arbeit immer gewissenhaft nachgekommen bin. Irgendwann fing es dann an, dass mich die ersten anfingen, komisch zu behandeln bzw. zu ignorieren, dann wollte keiner mehr mit mir in die Pause gehen und nun ist es mittlerweile so, dass die, die mit mir reden, weil sie was brauchen, entweder sofort nach meiner Kollegin fragen, ob die das nicht machen kann oder mir die Sache nur vor die Nase knallen und wieder gehen. Ich bin ratlos.

Meine Kollegin kontrolliert alles was ich mache, meckert mich wegen jedem kleinen Fehler an und rennt dann zum Chef, ansosten lästert sie über mich und macht mich überall schlecht. Außerdem schiebt sie mir nur die Drecksarbeiten zu, die sie nicht machen möchte und sucht sich selbst immer nur das Beste raus. Bin ziemlich sicher, dass die anderen nicht mehr mit mir sprechen, weil sie Mist über mich erzählt hat.

Habe schon alles versucht, ihr Kontra gegeben, mit ihr das Gespräch gesucht, nichts hilft. Sie denkt, sie wäre meine Vorgesetzte (was sie nicht ist, wir sollen als TEAM arbeiten) und weil ich dies nicht akzeptieren wollte und mich von ihr nicht unterbuttern lies, ist sie nun komplett gegen mich. Bin den ganzen Tag allein und verbringe meine Pausen an meinen Schreibtisch vor dem Computer, da ich Angst habe, im Pausenraum eine schweigende Menschenwand gegen mich zu haben. Da ich sowieso nicht sehr viel Selbstbewusstsein habe, habe ich mittlerweile jeden Tag Angst ins Büro zu gehen, diese tägliche Konfrontation und Ablehnung macht mich so fertig. 🙁 Ich habe schon seit 2 Monaten üble Magenprobleme deswegen und kann nachts nicht richtig schlafen.

Da die Stelle mir auch sonst nicht allzu viel bietet, habe ich mich deshalb entschieden, in der Probezeit zu wechseln und bin glücklicherweise auch fündig geworden.

Nun geht es darum, dass ich meinem Chef heute, nachdem ich den neuen Arbeitsvertrag unterschrieben habe, sagen werde, dass ich kündige (er ist in dieser Woche im Urlaub gewesen, deswegen werde ich das am Telefon tun müssen. Außerdem gibt es in unserem Büro keine Abtrennungen, was bedeutet, ich könnte hier gar kein privates Gespräch mit ihm führen).

Das ist ja noch gar nicht das Problem. Ich habe vielmehr Angst davor, was ist, wenn die Kollegen davon erfahren. Ich gehe stark davon aus, dass das Gelästere dann erst richtig in Fahrt gerät und die Tage noch schlimmer werden. Habe so schon jeden Morgen Angst, aber wie soll das erst dann werden?

Bin schon am überlegen, ob ich mit meinem Chef darüber sprechen soll und dann zu hoffen, ob er mich vllt. freistellt oder die Kündigungsfrist etwas abkürzt (was aber auch doof wäre, da ich das Gehalt für diese 2 Wochen definitiv brauche). Der wird eh aus allen Wolken fallen, weil alle denken, es würde mir hier trotzdem gut gefallen, da ich mir nichts anmerken lasse. Ich ertrage einfach.

Was soll ich nur tun? Eigentlich bin ich dagegen, sich krankschreiben zu lassen, weil man damit keine Probleme lösen kann, aber ich hab so Angst und schon jetzt dadurch gesundheitliche Probleme, dass ich befürchte, dann in einem total üblen Zustand in den neuen Job zu starten, so dass ich ernsthaft darüber nachdenke.

Helft mir bitte... 🙁
 
Ich würde Dir raten: Augen zu und durch - und zwar mit einem GANZ breiten Grinsen! 😀

Ich meine - was können sie Dir noch? Du hast bald einen tollen neuen Job und weisst, dass Du Deine Mobber-Kollegen in 2 Wochen aus Deinem Leben streichen kannst.

Das packst Du! 😉
 
hallo kiki , wenn du in der probezeit bist ,kannst du von jetzt auf gleich kündigen ,genau wie der arbeitgeber . du brauchst dir die kollegen nicht nahören .
viel erfolg
 
Hallo Celeste,

das gilt doch nur für Ausbildungsverhältnisse, soweit ich weiß. Leider!

Ich bin in einem richtigen Angestelltenverhältnis, da beträgt die Kündigungsfrist in der Probezeit 2 Wochen (bei mir steht das nicht im Arbeitsvertrag, aber da ich gelernte ReNo bin, weiß ich das noch).

Wäre schön, wenn ich einfach meinen Kram nehmen und gehen könnte. Ich weiß echt nicht, woher ich die Kraft für noch 2 Wochen nehmen soll, zumal dann auch noch unter erschwerten Bedingungen :wein:
 
Ein Aufhebungsvertrag wäre auch eine Möglichkeit, kannst du mit deinem Chef besprechen..allerdings verzichtest du dann auf 2 Wochen Gehalt. Wielange hast du denn gearbeitet? Vielleicht hast du ja noch Anpsruch auf Urlaub und mußt keine 14 Tage durchhalten.
 
Hallo,

da das Ende deines Arbeitsverhältnisses ja bald ist, würde ich diese 14 Tage auch als Übung betrachten......dahingehend, dass du lernst dich zu wehren.
Ich meine nicht, dass du Stunk machen sollst, sondern ich würde herauskriegen wollen, warum die Stimmung so gekippt ist. Du hast ja nichts mehr zu verlieren und kannst dir immer wieder vor Augen halten, das die Zeit für dich läuft.

Außerdem steht dir ja vielleicht noch Urlaub zu
 
.........
Was soll ich nur tun? Eigentlich bin ich dagegen, sich krankschreiben zu lassen, weil man damit keine Probleme lösen kann, aber ich hab so Angst und schon jetzt dadurch gesundheitliche Probleme, dass ich befürchte, dann in einem total üblen Zustand in den neuen Job zu starten, so dass ich ernsthaft darüber nachdenke.
......

Hallo,

auch ich bin sehr dafür, geschlossene Verträge einzuhalten. Wenn in Deinem Abreitsvertrag oder ggf. im Tarifvertrag nichts anders geregelt ist, hast Du laut BGB, §622 zwei Wochen Kündigungsfrist.

Hier der Text:
(3) Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.

(4) Von den Absätzen 1 bis 3 abweichende Regelungen können durch Tarifvertrag vereinbart werden. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrags gelten die abweichenden tarifvertraglichen Bestimmungen zwischen nicht tarifgebundenen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, wenn ihre Anwendung zwischen ihnen vereinbart ist.

Dein Chef wird natürlich wissen wollen, was zu Deiner Kündigung geführt hat und ich würde in Deiner Situation ein offenes Gespräch mit Ihm führen. Wenn es einen Betriebsrat gibt, kannst Du ihn bitten, Dich beim Gespräch zu begleiten, wenn es Dir hilft.

Selbstverständlich wird dieses Gespräch unter 4 (6) Augen geführt, keinesfalls im Großraumbüro.

Für die Frage, ob Du bis zum letzten Tag im Büro erscheinst, sollte das liebe Geld unberücksichtigt bleiben. Es geht hier um Deine Gesundheit und ich teile Deine Bedenken. Dein Chef wird daran interessiert sein, dass alle aktuell von Dir zu bearbeitenden Vorgänge entweder abgeschlossen oder korrekt übergeben werden. Er weiß aber auch, dass Du in Zweifelsfall durch die Belastungen zusammenbrichst, bist zum Ende Deiner Tätigkeit krank geschrieben wirst und keine geordenete Übergabe stattfinden kann.

Rede mit ihm darüber und biete an, bei einer Freistellung auf den entsprechenden Teil Deines Gehaltes zu verzichten.

Hast Du schon Deine Dir zustehenden Urlaubstage genommen?

Freundliche Grüße

John
.
 
Hey Kiki, Mensch sei doch froh, daß Du was anderes gefunden hast. Du kannst stolz auf dich sein und erhobenen Hauptes durch die jetztige Fa gehen. Sei wirklich froh und dankbar. Stelle Dir vor, Du müßtest das jahrelang aushalten, weil du nüscht anderes bekommst. Das wäre schlimm. Du bist auf der Gewinnerseite - nicht die Kollegin...

w.
 
Grüß Dich Kiki, herzlichen Glückwunsch zum neuen Job. Du hast noch zwei Wochen und brauchst das Geld; dann Augen zu und durch. Du schaffst das sicher. Natürlich würden die Mobber Dich gerne krankgeschrieben sehen, aber den Sieg gönnst Du Ihnen nicht. Kreuz gerade und freu Dich auf Deinen Sieg ( tut Deinem Selbstvertrauen echt gut ). Viel Erfolg & viel Spaß im neuen Job



Wenn Du richtig krank bist, gehst halt zum Arzt


LG
 

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