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Kündigung während des Urlaubes

- Es wurden für alle Mitarbeiter neue Arbeitsverträge aufgesetzt da ansonsten keine Weiterbeschäftigung erfolgt wäre

Hallo Felix,

das war eben meine ursprüngliche Frage: ob sowas rechtens ist. Kann man denn wirklich Leuten kündigen bei Betriebsübernahme? In diesem Falle? Ich dachte erst, Du würdest zu den Leuten gehören, die bereits ihre Probezeit hinter sich hatten, als die Firmenübernahme erfolgte. Das wäre dann noch drastischer.

Im Zweifel würde ich diese Fragen noch mal mit dem Anwalt besprechen. Ich weise noch mal darauf hin, dass es sich doch wohl um einen Arbeitsrechtler handelt, oder? Eventuell könnte man das auch mal mit dem Arbeitsamt besprechen. Die haben ja auch ein Interesse daran.

Die Kündigungsfrist scheint in der Tat zu kurz zu sein. Aber das bringt Dir nur relativ etwas.

Mit dem Urlaub scheint das Ganze ja auch nicht viel zu tun zu haben. Ich dachte erst, Du wärst wegen des Urlaubnehmens gekündigt worden. Aber das kann man ja nicht sagen.

Vielleicht tröstet es Dich: mit diesem Chef läßt sich wohl auf Dauer sowieso kein gutes Verhältnis aufbauen. Vielleicht ist es besser so, dass Du auf diese Weise schneller woanders (wo es hoffentlich besser ist) hin kommst.
 
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- Es wurden für alle Mitarbeiter neue Arbeitsverträge aufgesetzt da ansonsten keine Weiterbeschäftigung erfolgt wäre
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Das war böse Erpressung. Du hättest nicht zustimmen müssen. Danach wäre er nur über eine Änderungskündigung rangekommen. Diese hätte aber erst 12 Monate nach Betriebsübernahme erfolgen können. :-(

Aus Fehlern wird man klug. Beim nächsten Mal erst einen Anwalt befragen.

Gruß
Kalo
 
So ich habe eine erste Reaktion vom Chef:

Die Kündigung erfolgt in der Probezeit ohne Gründe. Er hat mir aber dennoch Gründe genannt, und zwar sind unsere Zahlen so schlecht das er 2 Mitarbeiter kündigen musste. Vorher wurde das aber nie erwähnt und wir wussten nicht, dass es der Firma angeblich schlecht geht. Außerdem habe ich praktisch Hausverbot bekommen, ich soll nicht mehr auf das Betriebsgelände kommen. Er ist sauer das ich beim Anwalt war und meinte, dass wäre nicht angemessen und würde seine Entscheidung der Kündigung nur bestärken. Ich war so sauer das ich ihm am liebsten an die Gurgel gegangen wäre.

Natürlich habe ich keine Einsicht in die Zahlen, dennoch kann ich die Kündigung nicht nach voll ziehen da ich einen großen Kundenstamm hatte und im Monat sicherlich einige 1000 Euro zum Umsatz beigetragen habe und damit mehr eingebracht habe als mein Gehalt + Sozialabgaben war.

Klar lerne ich daraus, aber damals nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit war ich froh eine Firma gefunden zu haben die mich übernimmt. Da habe ich dann auch mitgezogen als es neue Arbeitsverträge gab. 1 Mitarbeiter ist damals auch gegangen weil er das nicht akzeptierte und es wurde ein neuer eingestellt (der jetzt auch wieder mit mir entlassen wurde).

Es ist eine dumme Situation, aber dennoch werde ich mit meinen Anwalt (der Arbeitsrechtler ist) alles probieren.
 
Sicher ist die Kündigung innerhalb der Probezeit
ok, aber ich bezwiefele, dass die Porbezeit zu
recht besteht. Hier hat Dich Dein Chef klar rein-
gelegt. Wenn also die Probezeit nicht rechtswirk-
sam ist, wäre die Kündigung hinfällig.

Ich versteh' Deinen Anwalt nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicher ist die Kündigung innerhalb der Probezeit
ok, aber ich bezwiefele, dass dass die Porbezeit
zu recht besteht. Hier hat Dich Dein Chef klar
reingelegt. Wenn also die Probezeit nicht rechts-
wiksam ist, wäre die Kündigung hinfällig.

Ich versteh' Deinen Anwalt nicht...

Ich nehme mal an, dass der Anwalt nichts mehr machen kann, weil sich der Threadersteller per Vertrag den neuen Regeln unterworfen hat.

Wenn man dem aktuellen Anwalt misstrauen sollte, dann kann man diese Fragestellung ja vielleicht auch auf Rechtsforen wie 123Recht oder so noch mal stellen. Außerdem könnte wie ich bereits sagte, eventuell auch noch das Arbeitsamt eine Stellungnahme abgeben. Und ansonsten dürfte es noch Beratungsstellen für Arbeitslose etc geben.

Würde mich auch nicht wundern, wenn der Betrieb demnächst den Bach runter geht.
 
Sicher ist die Kündigung innerhalb der Probezeit
ok, aber ich bezwiefele, dass die Porbezeit zu
recht besteht. Hier hat Dich Dein Chef klar rein-
gelegt. Wenn also die Probezeit nicht rechtswirk-
sam ist, wäre die Kündigung hinfällig.

Ich versteh' Deinen Anwalt nicht...

Das Problem ist doch, dass er dem neuen Arbeitsvertrag mit seiner Unterschrift zugestimmt hat. Leider. :-(
 

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