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Kreuzverhör im Vorstellungsgespräch normal?

  • Starter*in Starter*in Violetta_27
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V

Violetta_27

Gast
Hallo zusammen,

ich befinde mich gerade mal wieder in der Bewerbungsphase, weil meine aktuelle Firma Ende des Jahres schließen wird. Bisher hatte ich 3 Vorstellungsgespräche und in allen drei wurde ich bezüglich meines Lebenslaufs total in die Mangel genommen. Ich muss zugeben, ich habe nicht gerade einen tollen Lebenslauf, aber mehr als eine dreimonatige Lücke habe ich trotzdem nicht. 2 Jahre lang habe ich meine bettlägrige Oma gepflegt, in dieser Zeit habe ich Schule, eventuelles Studium / Ausbildung total schleifen lassen, aber ich stehe zu dieser Entscheidung, da sie nicht ins Pflegeheim wollte und andere Familienangehörige keine Zeit oder Lust hatten, sich um sie zu kümmern.

Jedenfalls wurde ich in den Gesprächen bisher immer extrem ausgefragt. Einer der Personaler hatte meinen Lebenslauf vor sich liegen und sagte mir dann, ich solle nochmal alles aus dem Kopf aufzählen mit Monat und Jahr. Ich fand das höchst komisch.
Ein weiterer glaubte mir nicht, dass ich mich um meine Oma gekümmert habe und fragte ganz dreist, was ich in den 2 Jahren gemacht hätte, ob ich da im Knast oder im Drogenentzug war, was ich einfach nur dreist fand.

Nun habe ich morgen erneut ein Vorstellungsgespräch und mir wird schon total übel, wenn ich nur dran denke, da ich Angst habe, dass man mich wieder bloßstellen wird. Ist das heutzutage normal, dass man so ausgefragt wird?
 
Hallo Violetta,

da kann ich dich absolut beruhigen, das hat nichts mit dir zu tun. In manchen Lebensläufen wird gelogen, das sich die Balken biegen. Daher müssen die Verantwortlichen herausfinden, ob das bei dir auch zutrifft. Bleibe ehrlich und authentisch, das funktioniert immer am besten. Sollte die Zweifel haben, möchtest du sicher eh dort nicht arbeiten. Denn was soll das denn für eine Vertrauensbasis sein.

Viel Glück!
 
Hallo zusammen,

ich befinde mich gerade mal wieder in der Bewerbungsphase, weil meine aktuelle Firma Ende des Jahres schließen wird. Bisher hatte ich 3 Vorstellungsgespräche und in allen drei wurde ich bezüglich meines Lebenslaufs total in die Mangel genommen. Ich muss zugeben, ich habe nicht gerade einen tollen Lebenslauf, aber mehr als eine dreimonatige Lücke habe ich trotzdem nicht. 2 Jahre lang habe ich meine bettlägrige Oma gepflegt, in dieser Zeit habe ich Schule, eventuelles Studium / Ausbildung total schleifen lassen, aber ich stehe zu dieser Entscheidung, da sie nicht ins Pflegeheim wollte und andere Familienangehörige keine Zeit oder Lust hatten, sich um sie zu kümmern.

Jedenfalls wurde ich in den Gesprächen bisher immer extrem ausgefragt. Einer der Personaler hatte meinen Lebenslauf vor sich liegen und sagte mir dann, ich solle nochmal alles aus dem Kopf aufzählen mit Monat und Jahr. Ich fand das höchst komisch.
Ein weiterer glaubte mir nicht, dass ich mich um meine Oma gekümmert habe und fragte ganz dreist, was ich in den 2 Jahren gemacht hätte, ob ich da im Knast oder im Drogenentzug war, was ich einfach nur dreist fand.

Nun habe ich morgen erneut ein Vorstellungsgespräch und mir wird schon total übel, wenn ich nur dran denke, da ich Angst habe, dass man mich wieder bloßstellen wird. Ist das heutzutage normal, dass man so ausgefragt wird?

Was waren das denn für Firmen, irgendwo im Hinterhof?
Eine Renommierte Firma braucht so was nicht, als was hast du dich denn beworben?
Kommt immer auf das Formulieren an, was du schreibst, grad im Lebenslauf.
Nicht Arbeitslos für Fehlzeiten / Ausfallzeiten, oder erklären, sondern ( Arbeit suchend )!
Und dann auf Nachfrage das mit der Pflege erzählen, so kann so was nicht passieren.
Gibt so einige Tips wie das gemacht wird:
Der Lebenslauf - Bewerbungstipps und Mustervorlagen
 
Liebe Violetta,

Du bekommst ein Vorstellungsgespräch nur dann, wenn Du anhand von Deinen Zeugnissen sowie anhand Deiner Selbstdarstellung (Bewerbungsschreiben) Fähigkeiten zu haben scheinst, das Unternehmen sucht. Also bist Du schon mal richtig. Das sollte Dir Selbstvertrauen geben!

Bei allen Fragen - egal wie blöde sie sein können - empfehle ich Dir, folgendes im Hinterkopf zu haben:

Es geht um die Fragen,
a) ob Du tatsächlich diese Fähigkeiten/Sachkenntnisse hast?
Dazu erfolgen Sachfragen.

b) Ob Du als Mensch zum Unternehmen passt.
Dazu gehören auch Fragen, die die Tätigkeiten betreffen. Aber man will dann - wenn es um den Menschen geht - nicht die Fachkenntnisse erfahren, sondern fragt nach dem Grund. Dabei will man die Werte wissen, die Dir wichtig sind.
Die Frage "warum hast Du die Oma gepflegt? " soll nicht dazu führen, dass Du erzählst, dass die Oma pflegebedürftig war oder ist. Das ist doch klar und muß nicht groß erläutert werden. Aber warum hast Du getan was Du getan hast?

Welche Werte hast Du bei früheren Arbeitgebern, in der Schule sowie privat vertreten und gelebt?
Und dann kann "ich" als Personaler überlegen, ob ein Mensch mit diesen Werten und mit diesem Gedanken zur jeweiligen Aufgabe zum Unternehmen passt.

Also überlege, welche Einstellung ein Mensch haben sollte, der den Arbeitsplatz hat, auf den Du Dich bewirbst.
Und dann überlege, mit welchen Berichten aus dem beruflichen oder aus dem privaten Bereich Deine Werte dazu spiegeln. (Fleiss, Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit, Problemlösungsverhalten.....Teamfähigkeit...)

Darum geht es!

LG, Nordrheiner
 
Liebe Violetta,
da ich sehr viele Bewerbungen hinter mir habe, von beiden Seiten aus zu sehen....kann ich Dir einige Tipps geben.
Offt ist es so, wenn man in dem Raum gebracht wird.....soll man sich setzen.....ist das erste Spiel wo man sehen will wie Du Dich verhällst.......lehne es ab....bleibe stehen, schau aus dem Fenster raus.
Wenn die Herren/Damen ins Zimmer kommen oder schon da sind....frage....wer ist Dein Ansprechpartner....
setze Dich dann ihm gegenüber (Zeichen, läßt sich nicht einschüchtern)
Jetzt will man sehen wie Du reagierst, ev Deine Nerven sind.Lass Dich nicht einschüchtern....gebe ruhig bei Unschönen Fragen....wieder"wie meinen Sie das....können sie es anders vormulieren.
Man will Dich testen....wie Du reagierst....so ist das heute.
Wenn wieder die Frage kommt wegen der Zeit....sage einfa...Sorry meine Oma ist dazwischen gekommen sonst hätte ich mich bei Ihnen schon lange beworben.
Wenn Du noch fragen hast beantworte ich Dir gerne
lg
 
Bist du gut darin Ironie zu erkennen?
Vielleicht war das so ein lockerer
(schlechter) Scherz.
Kenne viele Leute, die soetwas dann direkt
auf sich beziehen:
"Was haben sie die zwei Jahre gemacht?
Knast? Drogenentzug?"
- Je nach Gestik/Mimik und Tonlage kann das ja durchaus ein Scherz gewesen sein, wenn auch ein schlechter oder eben so ein ironischer, nicht ernstzunehmender Kommentar, der auch schon impliziert, dass es eigentlich klar ist, dass man das nicht gemacht hat 😉

Und wenn das völlig ernst gefragt worden sein sollte, dann kann das durchaus gemacht worden sein um die Belastbarkeit zu prüfen und um zu gucken wie du reagierst...
 
Erstmal ich finde es toll,d ass du deine Oma gepflegt hast. respekt. Also, aus deinem Lebenslauf geht hervor, dass dein Studium etwas länger gedauert hat, aber es ist keine zweijährige Lücke? Du könntest eventuell ganz erhlich eine Lücke lassen und dort die Pflege eines Familienangehörigen aufführen, wenn du da gar nicht studiert hast. Die Frage zum knast bzw Drogenentzug sind definitiv dreist. eigentlich sollte man da das Gespräch abbrechen mit der Begründung einer mangelnden Vertrauensbasis. Aber der Personaler sitzt leider am längeren Hebel...Ich hatte mal ein Gespräch, wo ich gefragt wurde, was mein mann zu der bewerbung sagt, weil sie nciht vor Ort war. Dann wurde noch auf der Reihenfolge der Nennung von Kunden und Chef beim verhalten réhrumgeritten. Da Kunden zuerst genannt wurden, wurden mir Konflikte mit dem Chef unterstellt. Ich habe mich dann bei einem bewerbungscoach erkundigt, der das so erklärt hat, dass ich mit Kunden mehr Kontakt hatte.
Ich denke, nur Personaler können unangenehm sein, die anderen sind meistens okay.
 

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