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Kredit für Hochzeit?

Ich gehe mit dir d'accord, dass man für eine Hochzeitsfeier keinen Kredit aufnehmen sollte.

Allerdings umweht all deine Beiträge eine unangenehme Aura einer, die alles besser kann und alles besser weiß und das immer und immer wieder kundtun muss.
 
Einen Kredit dafür aufzunehmen finde ich nicht schön.

Eine Mutter, die Ihrer erwachsenen Tochter wegen sowas reinreden will, finde ich noch unschöner.

Hast Du sonst keine Lebensinhalte? Sie ist Einzelkind oder?

Schau auf Dein eigenes Leben. Was Deine Tochter macht ist kein Drama.
 
Wenn der Kontakt zwischen Mutter und Tochter stimmt, kann man doch auch solche Themen ansprechen, auch wenn die Tochter erwachsen ist. Ich würde es meiner Mutter nicht krumm nehmen, wenn sie das Thema ansprechen würde. Aber ich habe auch ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Klar kann es dadurch zu Reibereien kommen, aber ich für meinen Teil weiss auch, dass meine Eltern wirklich nur das Beste wollen. Und selbst wenn man unterschiedlicher Meinung ist, man redet miteinander.
 
Um deine Frage zu beantworten:
Als ich vor fast 40 Jahren geheiratet habe, war das mit den Hochzeiten noch anders als heute. Ich wäre nie auf die Idee gekommen einen Kredit dafür aufzunehmen und würde das auch in der heutigen Zeit nicht tun.

Davon abgesehen würde mich aus den Finanzangelegenheiten anderer raushalten. So habe ich das seinerzeit mit meinen Eltern praktiziert und so handhabe ich das auch mit meinen beiden Kindern (noch unverheiratet). Wir fragen uns aber gelegentlich gegenseitig zu gewissen finanziellen Themen.

Beispielsweise ich meine Kinder, wenn es um technische Anschaffungen geht oder meine Kinder mich bei Geldanlage Themen. Ansonsten halten wir uns daraus.

Wenn sich eines meiner Kinder für die Hochzeit verschulden würde fände ich das nicht gut. Das ist aber deren Entscheidung. Ich würde das auch nur äußern, wenn sie mich dazu explizit fragen oder anpumpen würden.
 
Einen Kredit aufnehmen für eine Hochzeit würde ich tendenziell auch nicht. Aber es gibt viele Menschen (und Kulturkreise), wo eine große Hochzeit eine enorm hohe Bedeutung hat. Das ist jedem selber überlassen und ich finde es absolut nachvollziehbar, wenn einen das glücklich macht. Gerade wenn es um die eigene Liebe und/oder Hochzeit geht, sollte einem die Meinung anderer erstmal egal sein.

Manch einer fährt halt drei mal im Jahr in den Urlaub, der andere möchte ein schönes Auto, ein tolles Haus etc. - das sind ja persönliche Präferenzen. Man kann sich oft gar nicht vorstellen, an welchen Stellen Menschen sparen um sich andere Dinge - die für einen selber vielleicht komplett irrelevant sind - zu ermöglichen. Ist doch alles in Ordnung, solange man selber mit sich im reinen ist. Und wenn einen die große Hochzeit glücklich macht, dann soll es so sein. 🙂 Die Frage ist ja ohnehin viel mehr, in welcher Relation der Kredit steht. Ein Kredit i.H.v 3.000€ bei einem Monatsgehalt von 5.000€ Netto ist etwas anderes, als 20.000€ bei einem Monatsgehalt von vielleicht nur 2.000€ Netto. Es kommt wie so oft im Leben auf das richtige Verhältnis an...

Ich habe aber ohnehin eher das Gefühl, dass dieser Hochzeitskredit dich vor allem stört, weil du mit dem Mann an sich unzufrieden bist und vielleicht ohnehin nicht an eine langjährige Ehe glaubst. Du kannst dich ja selber mal fragen, ob du gelassener wärst, wenn der Mann deiner Tochter dein "perfekter Schwiegersohn" wäre. Letztlich ist deine Tochter aber wohl alt genug und offenbar auch im Besitz ihrer vollen geistigen Kräfte, um selber über ihren Mann, ihre Hochzeit und letztendlich ihr Leben zu entscheiden. Ich verstehe grundsätzlich die Kritikpunkte, die du an ihrem Mann siehst. Aber gerade Männer geben sich in der "Öffentlichkeit" oft ganz anders, als privat ihrer Frau gegenüber. Es würde mich nicht wundern, wenn sie da die Hosen anhat ;-)

Am Ende willst du sicher einfach nur, dass deine Tochter glücklich ist. Du kennst sie am besten. Wenn du den Eindruck hast, dass sie glücklich ist, dann unterstütze sie. Das heißt nicht, dass du keine Bedenken äußern solltest. Aber wenn sie ihren Mann liebt und unbedingt heiraten will, wird keine Meinung der Welt irgendetwas daran ändern. Und das ist eigentlich auch gut so! Insofern würde ich sie unterstützen und mit gesundem Augenmaß den ein oder anderen Ratschlag mit einwerfen. Ich wünsche dir und deiner Tochter alles gute!!
 
natürlich nicht! Aber, jedes Einmischen wird sie noch mehr darin bestärken. Trotzverhalten dummer Kinder, die es gewohnt sind sich von ihren Eltern aushalten zu lassen.
Ach ja, kenne auch ein ehemaliges Pärchen das geschieden ist, aber die Hochzeit noch abbezahlt. Bei mir haben die auch schon versucht zu schnorren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube halt nicht, dass ein Kredit für die Hochzeit innerhalb der Ehe dann auch getilgt würde. Eher wird dann vorher die Scheidung eingereicht, weil sie "finanziell hinten und vorne nicht klarkommen".

Ein Kredit für die Hochzeit hat für mich die Außenwirkung, dass das Paar schon mit finanziellen Schwierigkeiten in die gemeinsame Zukunft startet.

Die Bedenken der TE als sorgende Mutter sind natürlich berechtigt.
 
Andererseits denke ich, dass sie mit gewisser Berechnung meiner Mutter von ihrem Kreditvorhaben erzählt hat in der Hoffnung, dass diese ihr einen entsprechenden Kredit gewährt oder eine größere Summe schenkt. Sie ist bei solchen Themen aber noch für skeptischer als ich. Für sie in ihrer Welt war es stets normal, dass der Mann alles bezahlt und die Frau großzügig zu allem einlädt.

Bemerkenswert finde ich, dass es aber umgekehrt für euch offensichtlich kein Problem wäre, wenn er dann alles bezahlt und sein letztes Hemd für diese Partnerschaft gibt.

Ich habe es stets so gehalten, dass jeder 50 Prozent zu den gemeinsamen Verpflichtungen beiträgt.
Und davon würde ich auch nie abweichen.
Du kannst eurer Tochter gute Ratschläge geben, ich fürchte aber das sie auf dem Ohr eher taub ist.

Den Kredit wird hauptsächlich sie am Ende tilgen. Das sehe ich definitiv so kommen.
 

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