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SnowAngel
Gast
Das selbe sagt meine Schwägerin, die ebenfalls ihre Mutter durch Brustkrebs verloren hat. Sie bereut heute sehr, nicht mehr Zeit mit ihr verbracht zu haben - hätte ihr gerne noch soviel erzählt und gesagt. Mein Mann dagegen war bis zum Schluss bei seiner Mutter. In jeder freien Minute hat er an ihrem Bett gesessen und einfach nur die Hand gehalten. Er kommt heute mit der Situation überhaupt nicht zurecht, weil er immer wieder anstelle meiner Mutter, seine Mutter da liegen sieht. Er war zum Zeitpunkt des Todes 19. Jahre... spielt hierbei vielleicht auch eine Rolle.
Mmh...ich war auch erst 17 wo Paps starb und ich bereue keine Minute die ich mit ihm bis dahin verbracht habe, auch wo er krank war und wir alle wussten, dass er es nicht schafft, obwohl ich ehrlicherweise zugeben muss, dass ich auch in manchen Situationen mich verdammt stark daran erinnert fühle wo es ihm so schlecht ging bzw. er tot war. Wenn man es gesamt betrachtet, war es aber wohl doch zu wenig Zeit, wo ich bei ihm war bzw. die er gelebt hat
(ja ich weiß, für ihn ist es in irgendeiner Form eine Erlösung, aber es gibt halt so verdammt viel, wo ich ihn gerne dabei gehabt hätte oder was ich ihm sagen wollen würde oder wo ich ihn einfach nur mal drücken wollen würde...).
Aber irgendwie hab ich ihn glücklich gemacht, wenn ich bei ihm war und das ist ja immerhin schonmal was. Jetzt muss ich zwar mit diesen Bildern leben, aber ich kann auch nichts mehr für ihn tun. Und wenn ich die Wahl hätte, ich würde es jederzeit wieder für ihn tun. Aber stimmt schon, das ist echt verdammt heavy und jeder verarbeitet das anders bzw. reagiert darauf anders...
Ich wünsche dir wirklich alles alles Gute. Auf das du deinen "richtigen" Weg findest...