Ich habe das Problem auch, dass Frauen dann für mich am interessantesten sind, wenn ich sie nicht haben kann. Da wird irgendein Instinkt geweckt, irgendein Ehrgeiz, der die Frau aufwertet. Jagdtrieb, Spieltrieb. Die verbotene Frucht und das eigene aufgeblasene Ego. Man will das haben, was ein anderer hat. Bis man es selbst hat. Dann will man was anderes.
Kommt dir dieser Effekt vielleicht irgendwie bekannt vor?
Ich weiß nicht. Als Jagd- oder Spieltrieb würde ich es nicht bezeichnen. Ich genieße das überhaupt nicht, mir die Zähne an einer Frau auszubeißen... mich reizt das nicht im Geringsten.
Eher geht es da zum einen um bestimmte Äußerlichkeiten, die in mir irgendwas triggern (groß, sehr schlank, dunkelhaarig, osteuropäisch... das entspricht meiner "ersten großen Liebe", der ich etwa vier Jahre meines Lebens geopfert habe, ohne von ihr zu irgendeinem Zeitpunkt das zu bekommen, was ich wollte...) und zum anderen um ein bestimmtes Auftreten, das ich nicht genau definieren kann, mich jedoch magnetisch anzieht und scheinbar irgendwas damit zu tun hat, dass es sich bei den entsprechenden Frauen i.d.R. um kunstinteressierte, emotional instabile Veganerinnen handelt, die nicht auf mich stehen. Klingt wie ein Witz, aber es ist die Wahrheit.
Tatsächlich gab es aber auch schon einen Fall, wo ich phasenweise scharf auf eine Frau war und dann total das Interesse verloren habe, als sich das Blatt sozusagen gewendet hat. Das hatte aber vor allem damit zu tun, dass ich sie total falsch eingeschätzt hatte und sie mich zu Tode gelangweilt hat, als wir uns näher kennengelernt haben.
und ich auch keine lust hätte in der beziehung eine so unausgeglichenes machtgefälle zu haben.
Habe ich auch nicht.
Mit Macht hat das nichts zu tun... eher mit dem Erfahrungshorizont, mit den Interessen, mit der Art, wie und worüber man kommunziert... in diesem Zusammenhang merkt man den Altersunterschied sehr stark. Das macht eine Beziehung "auf Augenhöhe" unmöglich. Ich müsste mich ganz anders verhalten, als ich eigentlich bin. Mich auf intellektueller Ebene total zurücknehmen. Möglicherweise sogar einen gewissen Infantilismus simulieren, der überhaupt nicht Bestandteil meiner Persönlichkeit ist.
An der gewaltigen sexuellen Anziehungskraft einer attraktiven und flirtwilligen 19-Jährigen ändert das allerdings gar nichts.
Shitstorm incoming.
natürlich hängt es auch von deinem aussehen ab.
Als Unterwäschemodel könnte ich nicht arbeiten, aber es reicht, um vom anderen Geschlecht nicht gänzlich unbeachtet zu bleiben.
stehst du generell nur auf jüngerer?
also waren deine beziehungen immer so aufgestellt? wenn ja, denke ich das du das beuteschema nicht ändern wirst.
Das Alter ist mir prinzipiell völlig egal.
Im aktuellen Fall hätte ich die Dame auch eher auf 22-24 geschätzt, bevor ich erfahren habe, dass sie 19 ist.
Beziehungen im konventionellen Sinne habe ich noch keine geführt.
Sexuelle Erfahrungen sind zwar vorhanden, aber in eher geringfügiger Anzahl und relativ weit in der Vergangenheit...