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Krank sein - in die Arbeit gehen

Bei befristeten Verträgen, ja, kommt es de facto auf eine so lange Probezeit hinaus. Aber so rechnet man doch nicht von vornherein. Man weiß doch gar nicht, ob man verlängert wird.

Ob das jetzt auf die TE zutrifft, wird sie wissen.
 
Um mal ein wenig auch für Arbeitgeber zu sprechen...
Es gibt hier solche und solche. Die einen möchten sehen, dass der Arbeitnehmer krank ist (davon halte ich persönlich gar nichts), die anderen möchten, dass ein kranker Arbeitnehmer daheim bleibt, bevor er den Rest der Belegschaft ansteckt (was im Grunde vernünftig ist).

Wenn es nach mir ginge, dann müssten Zeitverträge ganz strengen Auflagen unterzogen werden. Momentan entwickeln sie sich tatsächlich zu einer Art neuen Knechtschaft des Arbeitnehmers. Und das kann und sollte es nicht sein.
 
wenn ein gutes Arbeitsverhältnis zwischen Kollegen und Chef besteht, wenn man leistungsgerecht vergütet wird und wenn man es letztendlich gedankt bekommt wenn man nicht wegen jedem Schnupfen zuhause bleibt, spricht nichts dagegen.

Leider sind heutzutage die Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer so mies dass man als Arbeitnehmer sich eher dazu entscheidet sich eine Krankmeldung zu holen.

Ich würde mir auch kein Bein ausreißen für die Arbeit - solange ich für Niedriglohn arbeiten muss. Ich verdiene so wenig dass ich mit Hartz IV aufstocken muss - warum soll ich also mit Grippe arbeiten???
 
Es ist ja auch die frage ob chef und kollegen es so toll finden, wenn du sie dadurch gleich mit ansteckst oder du
dadurch grobe fehler machst? Ich finde es verantwortungslos sich schwer krank in die arbeit zu schleppen, sowohl
für dich wie auch für alle anderen.
 
Ohje meine eigene Erfahrung:

über Fasching krank gewesen (wirklich richtig malad). Rosenmontag angerufen, Antwort vom Chef: "Haben Sie die Faschingskrankheit"?... Daraufhin erst recht arbeiten gegangen, bis mittags alle Kollegen gesagt haben ich gehöre ins Bett.

Oder Beispiel an meiner Freundin: die würde noch arbeiten gehen wenn sie mit dem Kopf unterm Arm daherkommt. Pflichtbewusstsein hoch 10, nur was hat es ihr gebracht? Am Arbeitsplatz zusammengeklappt und jetzt erst recht 2 Wochen krankgeschrieben.

Sehe es aber generell auch so, die Leute haben sofort ein schlechtes Gewissen, wollen keinen negativen Eindruck machen, Angst vor Kündigung. Sehr ungesund und müsste alles nicht sein.
 
Also ehrlich mal. Wenn ich krank bin, bin ich krank. Dann gehe ich nicht zur Arbeit, sondern zum Arzt. Und wenn mein Arbeitgeber meint, dem wäre nicht so, soll er mir gefälligst eine Einladung zum Amtsarzt schicken. Wenn ich für mich weiß, dass es nicht geht, was soll ich mich dann dahinschleppen, eventuell noch Kollegen anstecken oder mich den ganzen Tag quälen und Schlechtleistungen erbringen? Die Effektivität des Auskurierens ist dahingehend wesentlich sinnvoller.
Diese Einstellung setzt schon voraus, dass man einen Anflug von Erkältung nicht schon als Status Krank ansieht. Aber mit Fieber zur Arbeit gehen ... kommt mir nicht in die Tüte. Was ist eigentlich los, dass man seine eigene Gesundheit für einen Job aufs Spiel setzt? Als Arbeitnehmer ist man ersetzbar, als Mensch nicht. Und es wird auf keinem Grabstein stehen "Er war ein fleißiger, aufopferungsvoller Mitarbeiter und wir sind ihm dahingehend zu größtem Dank verpflichtet."
Ein ehemaliger Kollege (auf Führungsebene) hat sich auch nicht auskuriert, weil er dachte, er wäre unersetzbar. Aus dem bisschen Husten wurde dann eine Lungenentzündung und er lag ewig im Krankenhaus. Das hätte alles nicht sein müssen und hat den Karren bei weitem nicht aus dem Dreck gezogen, sondern für alle Beteiligten noch weiter in die Sch**** geritten ...
 
Aber ist eben oft so, dann regt sich der Vorgesetzte auf dass er sein Personal umplanen muss oder die Kollegen weil sie jetzt die Arbeit mitmachen müssen. Allgemein kann ich sagen dass Krankheit nicht gern gesehen ist und immer einen (unberechtigten) Beigeschmack hinterlässt.

Natürlich ganz zu Schweigen vom Argument eigentlich eher Schlechtleistung im kranken Zustand zu bringen.

Es gibt aber natürlich auch Kandidaten die einem auf dem Kopf rumtanzen und immer so krank werden dass Brückentage mit im Spiel sind oder wenns ihnen grade reinpasst. Mein Hausarzt hat mich förmlich schonmal gefragt wie lang er mich denn krankschreiben soll, 1 oder 2 Wochen....
 

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