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krank einsam und niemand hilft mir.

mushroomy

Neues Mitglied
hallo an alle

ich lebe nun schon seit Juni 2008 mit einer schweren Angst und panikstörung ,das äußert sich bei mir körperlich ,manchmal Übelkeit Sehschwäche ,drehschwindel ,Nacken -Rückenschmerzen schwarz vor Augen
das alles war damals vor allem sehr schlimm .war auch in einer psychiatrischen Klinik ,allerdings hat man mich da nur mit Tabletten vollgepumpt und mich zwischendurch sogar mal rausgeworfen ..da hatte ich keinen wohnplatz weil ich Angst vor meiner Halbschwester hatte die mich ma mit ihren Freund verprügelt hat.
das schlimmste was ich von der Krankheit jetzt hab ist dieses Angst atmen,also Angst haben falsch zu atmen oder zu vergessen und dann hyperventillier ich mein Herz rast und ich dachte schon sehr oft ich sterbe.
ich war bei so vielen Ärzten aber keiner nimmt mich ernst ,niemand will mir Helfen. ich bin total einsam,hab keine Freunde ,nur eine Mutter bei der ich leben muss ,sie denkt ich mag sie aber ich hasse sie abgrundtief.
ih bin übergewichtig fast 110 kg 160 cm. hab überall am Körper riesige hautrisse ich bin so ein Monster ...mein einziger treuer Freund war mein Hund den ich 12 Jahre lang hatte ,er war alles für mich bis er Ende Juni 2012 am Nierenleiden starb ... es ist jetzt noch mehr unerträglich ohne ihn als mit ihm,er war immer bei mit,ich hab nie jemanden geliebt außer ihn.

mein Hausarzt ist das allerletzte ich bin seit Jahren fast jeden Tag dort und will das man mir hilft i h versuche alles!! aber überall stoße ich auf Ablehnung .
was soll ich noch hier?
ich will ja leben aber man lässt mich einfach nicht...und von meinen Tabletten will ich auch runter

ich kann einfach nicht mehr..war bei so vielen Ärzten und Psychologen usw hab viel versucht...keiner liebt mich oder will mir helfen ich bin so hilflos und verzweifelt
 
Hallo,

wieso hat man dich aus der psychiatrischen Klinik "rausgeschmissen!? 😕

Wenn ALLE Ärzte und ALLE Psychologen und deine Mutter und deine Schwester so schlimm sind, legt das den Schluss nah, dass DU eventuell nicht ganz unbeteiligt an deinen Problemen bist.

Setze dir ein Ziel. Und hänge nicht JEDEN TAG bei deinem Arzt rum, irgendwann reißt ihm die Geduld. Such dir eine Gruppe zum Reden. Eine Selbsthilfegruppe.
Und erkundige dich bei deiner Krankenkasse nach Kursen zur Gewichtsreduktion.

Deine Beschwerden hängen mit deiner Lebensführung zusammen. Und dein Leben kannst du ändern. DU!

Ich denke nicht, dass die Menschen dir planmäßig nicht helfen wollen. Sie können es aber nicht, wenn du passiv bist und erwartest, dass die anderen es für dich regeln.

Alles Gute.
 
Hallo Mushy,

Patchi hat recht - wobei ich befürchte dass du ihren und jetzt meinen bestätigenden Beitrag wahrscheinlich als "ablehnend" empfinden wirst, aber so ist das nicht gemeint: Es geht darum dass du Hilfe von Außen möchtest, der Arzt und andere Menschen sollen dir helfen, sollen etwas für dich tun - mit dieser Haltung gibst du aber die Verantwortung für dein Leben und dein Wohlbefinden an diese anderen Leute ab. Findest du das richtig? Und sinnvoll?

Der Tipp mit der Selbsthilfegruppe ist gut, tausch dich mit Leuten aus die sich in dich einfühlen können und erfahre, wie sie selbst damit klar gekommen bzw. wie sie sich herausgearbeitet haben. Angst ist keine Schande, Übergewicht ist keine Schande, gegen beides kann man etwas tun. Nur, man muss es selbst tun und nicht auf andere bauen. Wenn sogar dein Arzt sich schon mehr oder weniger von dir abwendet, wird das vermutlich schon etwas mit dir selbst zu tun haben, meinst du nicht?

Wenn du jetzt quasi an einem Tiefpunkt angelangt bist und nicht mehr viel zu verlieren hast, werde jetzt aktiv und such dir eine solche Selbsthilfegruppe. Dann schau, was du gegen dein Übergewicht unternehmen kannst (etwas Sport, Ernährung anpassen), triff dich mit Leuten, informier dich...und ich denke, je aktiver du wirst, desto mehr positives Feedback du bekommmst, desto größer wird dein Selbstbewusstsein weil du merkst, dass du nicht ohnmächtig und hilflos bist, sondern selbst etwas für dich tun kannst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich fürchte auch daß du dein Leben wieder etwas selbst in die Hand nehmen musst.
Wenn du wirklich täglich bei deinem Arzt auftauchst ist doch klar daß er irgendwann genervt ist. War er es nicht der dich in die psychatrische KLinik überwiesen hat ? Dann hat er doch was gemacht. Um zwischenzeitlich aus einer Klinik rausgeschmissen zu werden musst du ja was gemacht haben

Geh doch mal zu deiner Krankenkasse und lass dir Kurse zum abnehmen anbieten,erklär denen wo deine gesundheitl. Probleme liegen. Für mich hängen dein Übergewicht und deine Luftprobleme eng zusammen. Oder fang langsam das LAufen an, beginn mit Walkling. Sich draussen zu bewegen macht den Kopf frei.
Dein Selbstvertrauen ist leider absolut im Keller, versuch's doch mal mit eienr Psychologischen beratung.

Warum hasst du deine Mutter ? Um wenn du dieses Problem mal versuchst anzugehen ?

Viel Glück bei der Aufarbeitung deiner Probleme
 
also das war jetzt nicht wörtlich gemeint das ich da jeden tag hingehe....

ich bin schon im monat 2-3 mal da vielleicht

und äh ich glaub ihr missversteht mich alle vollkommen...also das ich krank bin liegt 100% nicht an mir,wenn auch nur einer wüsste wie es ist so zu leben der würde solche sprüche nicht von sich geben.
ich werd mir schon zu helfen wissen,so leicht geb ich mich nicht geschlagen nur weil menschen mein leben versucht haben zu zerstören...
 
Niemand hat behauptet, deine Krankheiten lägen an dir.

Aber es liegt -auch- mit an dir, ob du aus diesen herauskommst.

In deinem Eingangsbeitrag hast du es so dargestellt, als würdest du KEINE Hilfe erfahren und dich ungeliebt von deinen Ärzten fühlen.

Und so wird das nix.

Schön aber, dass wir das anscheinend falsch verstanden haben und du schon dabei bist, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen.
 
also das war jetzt nicht wörtlich gemeint das ich da jeden tag hingehe....

ich bin schon im monat 2-3 mal da vielleicht

und äh ich glaub ihr missversteht mich alle vollkommen...also das ich krank bin liegt 100% nicht an mir,wenn auch nur einer wüsste wie es ist so zu leben der würde solche sprüche nicht von sich geben.
ich werd mir schon zu helfen wissen,so leicht geb ich mich nicht geschlagen nur weil menschen mein leben versucht haben zu zerstören...

mein Hausarzt ist das allerletzte ich bin seit Jahren fast jeden Tag dort

Welche Sprüche meinst Du genau?
Dass Du selbst aktiv werden musst, um wieder auf die Beine zu kommen??

Ich finde es auch sehr schön, dass Du nicht aufgibst.
Mein Tipp - bezgl. Bewegung/Abnehmen:

Du liebst Hunde?
Gehe tgl. ins nächste Tierheim und mache regelmässig längere Spaziergänge mit den Hunden.
Davon hast Du mindestens genauso viel wie die Hunde!

Ich wünsche Dir, dass Du Hilfe findest - auch therapeutisch -
damit es Dir wieder gut gehen kann!
 
@ mushroomy01

Lass dich hier im Forum nicht von anderen verunsichern.

Du bist du und du weisst, was dir widerfahren ist und

wirklich niemand hier kennt dein Leid.

Das Problem ist aber, das du in einem Forum Hilfe suchst,

und wissen müsstest, dass solche Antworten kommen.

Wenn du möchtest kannst du uns ja mal mitteilen, was

dir widerfahren ist.

Alles Gute dir.
 
Hi Gast, der Sinn deines Beitrages bleibt mir verschlossen...
Aber schön, mal eben gut getarnt ein bisschen gestänkert zu haben! 🙂

TE, natürlich weißt nur du, was dich krank gemacht hat.

Du suchst aber doch nach Heilung. Und zu der gehört Eigeninitiative.

Es hilft dir nicht weiter, wenn du Ärzte, Psychologen, Familienmitglieder anklagst.

Wichtig ist zu schauen, was du JETZT tun kannst.

Was hältst du von meinen Vorschlägen in meinem ersten Beitrag an dich?

Wäre das was?

Wenn nicht, was für Hilfe stellst du dir konkret vor?
 
Hallo,

du klingst ziemlich verzweifelt. In deinem Leben ist eine ganze Menge Mist passiert, oder?

Dir könnte ein Aufenthalt in einer anthroposophischen Klinik gut tun. Da nehmen sich Ärzte und Pflegepersonal viel Zeit, hören zu. Man arbeitet sanft mit den Menschen, setzt auf Farb- und Aromatherapie, die der Seele gut tun. Man macht Kunst- und Musiktherapie, immer an das angepasst, was der Patient gerade braucht. Medikamente werden nur dann eingesetzt, wenn sie wirklich gebraucht werden. Man hat auch tatsächlich noch Einzeltherapie und das öfter als 1 x in sechs Wochen. Schau doch mal, ob du eine Klinik findest, die nicht zu weit von dir weg ist, rufe da an und frag, ob du dir das mal anschauen kannst und was genau du bei deiner Krankenkasse beantragen musst, um da hinzukommen.

Deine Angst- und Panikstörung kannst du erst mal allein angehen, nämlich mit EFT. Es gibt viele Informationen im Netz. Bei Youtube wurden Videos eingestellt, die genau zeigen, wie diese Klopftechnik funktioniert. Dass sie funktioniert und das in realtiv kurzer Zeit, ist mittlerweile bewiesen. Die Erfolgsquote liegt bei über 80 Prozent.

EMDR wäre auch eine gute Technik, aber dazu braucht man einen gut ausgebildeten Therapeuten. Wenn du jemand suchen möchtest, kannst du das über EMDR Institut Deutschland

Was dein Gewicht angeht, kannst du dir einen Arzt suchen, der eine Zusatzausbildung als Ernährungstherapeut hat. Der müllt dich dann auch nicht mit dem Quatsch von Sport und weniger essen zu. Tatsächlich kann es sogar sein, dass du zu wenig isst und der Körper darum in einer Dauerhungersnot ist und an jedem Gramm festhält, als wäre es seine einzige Chance zu überleben. Und wenn man dann dazu noch Sport macht, ist man direkt im JoJoEffekt.

Du kannst auch zum Sozialpsychiatrischen Dienst gehen. Wenn du denen deine Lage schilderst, werden sie dir möglicherweise helfen, eine eigene Wohnung zu finden. Denn dass du bei deiner Mutter raus musst, ist klar. Vielleicht ist es auch erst mal nur eine WG oder betreutes Wohnen, aber das ist immer noch besser, als mit einem Menschen den Alltag zu teilen, den man hasst. Der SpD, dessen Adresse du über das Gesundheitsamt bekommst, hilft dir auch dabei, Anträge auszufüllen, eben z.B. für die Beantragung eines Aufenthalts in einer anthroposophischen Klinik. Die haben offene Sprechstunden, kommen im Notfall aber auch ins Haus.

Die Idee mit der Selbsthilfegruppe finde ich gut. Es gibt in jeder Stadt eine Organisation, wo alle Gruppen gelistet sind. Bei Angst- und Panikstörungen tut es gut, wenn man auf Menschen trifft, die ähnliches erleben und denen man nicht lange erklären muss, wie es einem geht. Außerdem hat es den Vorteil, dass man sich gegenseitig Tipps geben kann.

Übrigens könntest du mit deinem Psychiater reden und ihn bitten, dir Ergotherapie zu verschreiben. Da bekommst du ganz konkirete Hilfe. Die üben mit dir alle Dinge, die du im Alltag nicht so hinbekommst. Man kann da aber auch hingehen und sich künstlerisch betätigen. Auch das tut der Seele gut.

Du siehst, du bist noch nicht am Ende. Noch gibt es viele Dinge, die du tun kannst. Das mag nicht immer ganz einfach sein und du magst dich oft so fühlen, dass du die Kraft nicht hast, aber wenn man dann die Dinge, die man schaffen will, in kleine Schritte aufteilt, wird es gleich ein gutes Stück einfacher.


Ich wünsche dir viel Kraft!


Tuesday
 

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