Hallo, wünsche euch einen guten Nachmittag,
Ich war heute mit einer guten Freundin zu Mittag essen. Wir hatten ein enrstes Gespräch. Sie bricht gerade alle ihre Zelte hinter sich (gekündigt, Wohnung verkauft) ab und zieht nach Berlin. Sie will einfach etwas Neues, von Vornbe anfangen. Sie war immer öfters krank (schreckliche Migräne), hat zuviel getrunken (immer in Gesellschaft, ausgehen und so) und dies alles weil sie mehr als unglücklich war mit ihrer Situation. Im Beruf und vor allem wegen ihrem Ex, ein nutzloser, versoffener Arschi wie er im Buche steht. Ich freue mich sehr für sie, weil seit ihrem Entschluss es ihr deutlich besser geht.
Doch dies, zusammen mit meinen immerwährenden Gedanken bin ich heute nachmittag sehr nachdenklich geworden. Was bietet noch mein Leben? Habe ich Freude?
Freude ja. Kleine Freuden. So wie Luna sehr gut geschrieben hat.
Luna meinte:
Was macht das Leben Lebenswert?
Für mich sind es manchmal einfach die kleinen Dinge des Lebens.
Wenn ich ganz früh zur Arbeit fahre und dabei einen wunderschönen rot gefärbten Himmel sehe. Dann fängt der Tag gut an.
Wenn ich spazieren gehe und zufällig ein Regenbogen am Himmel steht dann ist das einer diese Momente die nie vergehen sollten.
Einfach wenn man mit guten Freunden über das gleiche herzhaft lachen kann und dabei merkt wie wertvoll dieses Menschen für einen selber sind. In ihrem dasein.
Bei Freunden geborgen fühlen und einfach mal "anlehnen".
Leider nimmt man/frau diese kleinen Dinge nicht immer wahr, weil man/frau dann ganz oft einfach in der Hektik des Alltages dieses vergißt.
LG
Luna
Doch was mir feht, ist genau das, was euch auch fehlt. Jemand mit dem ich dies alles teilen kann. Jemand mit dem ich abends alles austauschen kann und glücklich neben ihr einschlafen kann.
Ich bewege mich im Moment wie, ich glaube es war Leah, die dieses treffende Beispiel erwähnt hat, ein Hamster im Laufrad. Ich bin verzweifelt auf der Suche nach etwas. Nach dem Menschen mit dem ich dies alles teilen kann. Ich weiss, dies ist falsch. Jeder sagt, du findest dein Glück, wenn du nicht danach suchst.
Stimmt das? Im Moment glaube ich nicht mehr daran. Aber man kann sein Glück auch nicht forcieren. Diese Erkenntnis habe ich in letzter Zeit auch gemacht.
Ich steh also immer wieder, jeden Tag am Ausgangspunkt. Immer wieder aufs Neue. Langweiliger, einsamer Tagesablauf. Der Spass und die Ablenkung mit Freunden und Familie ist sehr wichtig. Aber abends und morgens liege ich wieder alleine im Bett. Wenn ich die Augen aufmache ist da niemand. Nur ich und meine Gedanken.
Du musst deine Mitte finden, wird mir gesagt. Genau, aber wo liegt meine Mitte? Bestimmt nicfht in der Einsamkeit.
Mit grüblerischen Grüssen
Adler