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Kostgeld in der Ausbildung

Oder aber, das man die Höhe des Kostgeldes von den übernommenen Aufgaben im Haushalt abhängig macht, fände ich auch deutlich fairer.
Wenn ich auch 2 abgabefreie Jahre habe, ist alles okay.
Und wenn es dann Richtung Kostgeld geht, muss eine ebenfalls faire Lösung gefunden werden.
Ich übernehme mehr im Haushalt, sollte also auch weniger abgeben.
Er macht gar nichts, und sollte deswegen mehr abgeben.
Wäre ja definitiv nicht okay wenn ich trotz mehr Arbeit das gleiche zahlen muss.

Das ist richtig. Mach doch mal ne TK auf und rechne. Ich geb Dir mal nen paar Anregungen:

Ironie on:

Hund Gassi gehen..............................1EUR
Kisten In Keller Geschleppt...................0,20EUR/Kiste
Abwasch erledigt...............................1,00 bis 3 Eur/nach Aufwand

Wenn Du das sauber aufstellst bekommst Du noch Geld raus!

Ironie off.
 
Dass deine Eltern diese zweimal 100 Euro Kostgeld brauchen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Wer sich ein zweites Haus als Luxus leistet, braucht die Kohle nicht.

Ich gehe mal davon aus, dass da was anderes dahinter steckt: Dein Bruder hat erstmal Zivildienst gemacht, ok, dann studiert, auch ok, ist dann aber zum Studium nicht mehr hingegangen?!??! Oha... Und du: Faul in der Abizeit, hast dir auch keine Stelle besorgt, jedenfalls nicht erfolgreich, duales Studium hättest du machen können, aber der Probearbeitstag hat dir nicht gefallen, normales Studium wolltest oder konntest du offenbar auch nicht?!??! Hmmm...

Da würd ich mir an Stelle der Eltern auch überlegen, ob da nicht irgendwas verquer läuft. Zwei Kinder, die irgendwie nicht so funktionieren, wie das wünschenswert wäre. Also werden da die Zügel mal ein kleines bisschen angezogen: Kostgeld ab nächsten Sommer. Damit Hotel Mama nicht zuuuuu bequem wird.

Aber, sehr human: Nur 100 Euro und erst ab Sommer. So dass noch Zeit ist, sein Leben bis dahin auf die Kette zu kriegen.

Argumentationen wie "mein Bruder hatte aber 2 Jahre" werden da wohl auf taube Ohren stossen: Wenn dein Bruder 2 Jahre vergammelt hat, heißt das nicht, dass du das auch tun solltest oder dürftest, sondern, dass man bei dir die Zügel schneller anziehen sollte, damit dir das nicht auch noch passiert.

Also sieh zu, dass du zum Sommer wirklich eine Ausbildung anfängst. Dann werden dir auch die 100 Euro Kostgeld nicht mehr so weh tun. Und vielleicht sehen deine Eltern dann auch keine Notwendigkeit mehr, das Kostgeld noch zu erhöhen.

(Ich würd an Stelle deiner Eltern dann auch ganz drauf verzichten. Aber nach deiner Schilderung habe ich den Eindruck, dass deine Eltern euch finanziell kürzer halten als ich es täte.)


Was den Auszieh-Plan angeht: Dafür ist das wichtigste, dass du dir einen Ausbildungsplatz besorgst.

Wenn du den hast, kannst du ja deine Eltern mal nach Starthilfe fürs Ausziehen fragen. Die scheinen ja sehr auf eure Selbstständigkeit bedacht zu sein. Vielleicht zahlen sie lieber mal 1000 Euro Starthilfe und haben dafür einen weniger im Haus, der zwar jeden Monat 100 Euro Kostgeld zahlt, aber tatsächlich jeden Monat über 200 Euro kostet. Die Starthilfe könnte für deine Eltern also finanziell ein einträgliches Geschäft sein. Und irgendwie hab ich den Eindruck, dass deine Eltern möglicherweise wirklich so ticken, dass sie in dieser Weise auf die Finanzen schauen.
 
Dass deine Eltern diese zweimal 100 Euro Kostgeld brauchen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Wer sich ein zweites Haus als Luxus leistet, braucht die Kohle nicht.

Ich gehe mal davon aus, dass da was anderes dahinter steckt: Dein Bruder hat erstmal Zivildienst gemacht, ok, dann studiert, auch ok, ist dann aber zum Studium nicht mehr hingegangen?!??! Oha... Und du: Faul in der Abizeit, hast dir auch keine Stelle besorgt, jedenfalls nicht erfolgreich, duales Studium hättest du machen können, aber der Probearbeitstag hat dir nicht gefallen, normales Studium wolltest oder konntest du offenbar auch nicht?!??! Hmmm...

Da würd ich mir an Stelle der Eltern auch überlegen, ob da nicht irgendwas verquer läuft. Zwei Kinder, die irgendwie nicht so funktionieren, wie das wünschenswert wäre. Also werden da die Zügel mal ein kleines bisschen angezogen: Kostgeld ab nächsten Sommer. Damit Hotel Mama nicht zuuuuu bequem wird.

Aber, sehr human: Nur 100 Euro und erst ab Sommer. So dass noch Zeit ist, sein Leben bis dahin auf die Kette zu kriegen.

Argumentationen wie "mein Bruder hatte aber 2 Jahre" werden da wohl auf taube Ohren stossen: Wenn dein Bruder 2 Jahre vergammelt hat, heißt das nicht, dass du das auch tun solltest oder dürftest, sondern, dass man bei dir die Zügel schneller anziehen sollte, damit dir das nicht auch noch passiert.

Also sieh zu, dass du zum Sommer wirklich eine Ausbildung anfängst. Dann werden dir auch die 100 Euro Kostgeld nicht mehr so weh tun. Und vielleicht sehen deine Eltern dann auch keine Notwendigkeit mehr, das Kostgeld noch zu erhöhen.

(Ich würd an Stelle deiner Eltern dann auch ganz drauf verzichten. Aber nach deiner Schilderung habe ich den Eindruck, dass deine Eltern euch finanziell kürzer halten als ich es täte.)


Was den Auszieh-Plan angeht: Dafür ist das wichtigste, dass du dir einen Ausbildungsplatz besorgst.

Wenn du den hast, kannst du ja deine Eltern mal nach Starthilfe fürs Ausziehen fragen. Die scheinen ja sehr auf eure Selbstständigkeit bedacht zu sein. Vielleicht zahlen sie lieber mal 1000 Euro Starthilfe und haben dafür einen weniger im Haus, der zwar jeden Monat 100 Euro Kostgeld zahlt, aber tatsächlich jeden Monat über 200 Euro kostet. Die Starthilfe könnte für deine Eltern also finanziell ein einträgliches Geschäft sein. Und irgendwie hab ich den Eindruck, dass deine Eltern möglicherweise wirklich so ticken, dass sie in dieser Weise auf die Finanzen schauen.
Also ich hatte ja beinahe den Ausbildungsplaz bekommen, dann kam aber erst im Juli diesen Jahres die Absage, einen Monat vor Ausbildungsbeginn bekommen. Ist alles sehr ärgerlich verlaufen. Zur Faulheit im Abi...ich hatte Probleme, mich fuer Fächer zu motivieren, in denen ich Peobleme mit dem Lehrer hatte oder aber kein großes Interesse an der eigentlichen Thematik hatte. Deswegen habe ich gewissermaßen auch Angst vor einem Studium, dazu kommt noch der Schwierigkeitsgrad. Deswegen erst den "sicheren Weg" mit einer guten Ausbildung, zu der man noch ein passendes Studium drauf setzen kann. Das Probearbeiten zum dualen Studium hat mich aus folgenden Gründen von dem Beruf abehalten, fuer den ich mich interessiert hatte: 300 netto als Vergütung, Früh und Spätschicht, Arbeiten möglicherweise auch Freitag und Sonntags, Einstiegsgehalt nach Bachelor 1800 brutto. Geschichte z.B., was zu meinen Lieblingsfächern zählte, war ich mündlich stets zwischen 13 und 14 Punkten und gesamt an der Grenze zum sshr guten Bereich (12). Ich fordere ja nicht 2 "Gammeljahre:. Aber ein zusätzliches abgabefreies Jahr wird beim Projekt Ausziehen enorm helfen. Ich finde deinen Beitrah sehr inhaltsreich. Rein mathematisch ist es finde ich auch deutlich sinmvoller bezüglich der Starthilfe..ich kann ausziehen, sie haben weniger kosten. Definitiv das Beste für beide Seiten.
 
Solange das Kind 5 , 7 , 12 oder 15 ist...whatever

wird es versorgt. Bekleidet, Essen gekocht, etc.

Nun verdient es ein paar Penunzen und soll KOSTGELD bezahlen?

Ich persönlich finde das völlig bescheuert.

Für WAS?

Ich möchte dass mein Kind etwas erreicht. Studieren kann, oder eine Ausbildung absolvieren - ohne DRUCK.

Soll lernen mit SEINEM verdientem Geld umzugehen.

Ist doch völlig ok. Warum MIR als Mutter / Eltern davon was abgeben?

Ok, ich will keine Grundsatzdiskussion entfachen, aber.... free for later discussions
Du sprichst mir aus der Seele. Genau die selbe Einstellung hab ich mittlerweile auch entwickelt. Jetzt geht es auch ohne Kostgeld. Wieso geht das nicht ohne qenn ich verdiene? Wir haben zudem angefangen eine Haushaelfte des Zweithauses in die Ferienvermietung zu geben und werden daraus voraussichtlich ebenfalls Einnahmen generieren. Wenn ich im Sommer blechen muss, würde ich mich unfair behandelt und irgendwie auch ausgebeutet fühlen. Unser Ersthaus ist fast abbezahlt, im nächsten Jahr meines Wissens nach komplett. Momentan müssen ca 100 Euro Abtrag bezahlt werden . Das fällt weg, dazu kommen die Einmahmen aus der Vermietung. Mein Bruder muss kommenden Sommer 300 abgeben, sein Kindergeld fällt natürlich weg. Wenn ich dann noch 100 euro dazu gebe, haben meine Eltern im Vergleich zu den momentanigen 284 Euro aus Kindergeld und Kostgeld 584 Euro Einnahmen durch meinen Bruder und mich(Kost- und Kindergeld). Dazu kommt noch, das das Ersthaus abbezahlt ist und wohlmöglich die Einnahmen aus der Vermietung.
 
Ich will auf eigenen Beinen stehen, ausziehen und meinen Lebensunterhalt selbst finanzieren. Ich fühle mich einfach schlecht behandelt, unfair behandelt.

Zu erst ein mal, ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Bruder.
Mir geht es darum, das es für ihn längt an der Zeit ist ,selbständig zu werden, auszuziehen, auf eigenen Beinen zu stehen.
Ich will nur das Beste für ihn.
Ich will doch nicht das er in 30 Jahren immer noch ohne Frau da hockt und sich denkt, wieso er so wenig aus seinem Leben gemacht hat. Nur macht er keine Anstalten Hotel Mama zu verlassen, er will das gar nicht.
Ich will einfach nur gleiche Bedingungen, Fairness, mehr nicht.
2 Jahre kostenfreies Wohnen nach dem Abi, wie es bei ihm auch war.
Ich will nichts anderes als möglichst schnell eine gewisse Summe anzusparen, wovon ich Dinge für das spätere selbstständige Leben bezahlen kann

Hallo Schokomonster, das sind nur zwei Aussagen von Dir. Deine Eltern verlangen Kostgeld von Dir. Das finde ich zuallererst richtig und legitim. Egal, ob sie eine Firma und 5 Häuser hätten ... mit welchem Verständnis glaubst Du, Kost und Logis frei zu haben? Wer verdient - für mich eine Selbstverständlichkeit - hat auch seinen Teil am Lebensunterhalt zu leisten. Warum solltest Du das nicht tun? Und mit 100 Euro könntest Du nicht viel für Deinen Lebensunterhalt finanzieren, da würdest Du nicht weit kommen. Du nimmst von A - Z und wohnst bei Deinen Eltern, ich würde schon von selbst mich am Lebensunterhalt beteiligen, dass ich mithelfe wäre für mich noch viel selbstverständlicher. Und - ohne Aufrechnung und Gegenleistung.
Du schiebst hier Deinen Bruder mit vor und rein, ich vermag nicht zu urteilen, warum und weshalb der Lebensweg Deines Bruders so verlaufen ist, aber Du bist ganz sicher nicht derjenige, der weiß, was das Beste für ihn ist ...
Mir gefällt Dein Vergleichen überhaupt nicht, ihr seid aus einer Familie, seid 2 Brüder und doch seid ihr nicht wie ein Ei dem anderen. Jeder von Euch hat sich anders entwickelt. Und das ist auch normal, die Aussagen, dass alle Kinder gleich behandelt werden müssen - oder dass man das auf jeden Fall machen sollte - gehen meines Erachtens gar nicht. Jedes Kind ist für sich genommen ein einzigartiges Wesen, vom Alter, vom Charakter, vom Entwicklungsstand her ... Da ist es nicht unfair, dass Du anders als Dein Bruder behandelt wirst. Ich kann aus der Entfernung nicht einschätzen, wie und warum es Deine Eltern unterschiedlich sehen bei Euch beiden.
Du verlangst nur eine gleiche Behandlung. Ich würde immer meine Kinder so behandeln, wie ich das einschätzen würde, dass es so notwendig ist. Nur mal so als Beispiel, ich hätte 2 Kinder, sagen wir mal, 15 und 18 Jahre alt, Mädchen und Junge. Das kann man doch nicht über einen Kamm scheren, das Mädchen wird nicht wie der Junge sein und umgekehrt. Ich würde sie individuell fördern und fordern. Und was heißt, ungerecht behandelt? Du misst Dich an Deinem Bruder nur in der Situation, die für Dich vorteilhaft ist. Dein ganzes Denken befremdet mich eher, ich finde es furchtbar, wenn Kinder denken, sie wüssten, was ihre Eltern ihnen schuldig wären ...
 
Möge man mich dafür steinigen, ich empfange die Prügel mit Würde 🙄😛

Gut! 😛

Ich denke, bei dem 26 jährigen Bruder dürfte das Kostgeld unstrittig sein. Wer in diesem Alter ausgelernt noch zu Hause wohnt, sollte sogar zu gleichen Teilen an allen Kosten beteiligt werden. Und nicht bloß ein Taschengeld abgeben, das gerade mal für die Putzfrau des Hauses reicht. Weil, bereits das macht er ja nicht.

Im Falle des TE geht es ebenfalls auch anderes. Gehen wir mal davon aus das sein Abi im Mai 2014 abgelegt wurde. Bis August 2015 verstreichen 1,5 Jahre. Weshalb diese ausschließlich mit einem 450 Euro Job ( wobei hier noch die Frage ist ob der Betrag überhaupt voll gemacht wird ) überbrückt werden, könnte man hinterfragen.

Ich hatte einen ähnlichen Zeitraum zwischen Zivildienst und Lehre zu überbrücken weil ich die Termine verbummelte. Ich war Springer im Sicherheitsdienst und hatte mehr als das doppelte an Geld für mich. Und das war vor 15 Jahren. Gerne habe ich sogar wesentlich mehr Kostgeld abgegeben um meine Eltern zu unterstützen. Auch hinsichtlich der Tatsache, dass sie für die von mir verschuldete Wartezeit kein Kindergeld mehr bekamen.

Und dennoch konnte ich mehr als der TE weglegen für den späteren Auszug.
40 Stunden im Monat. Was soll das sein? Sorry, ist für mich auf der faulen Haut gelegen...
Dann stören natürlich auch läppische 100 Ocken Kostgeld. 🙄
 
Ich denke es kommt sicherlich auch auf den familiären Hintergrund an.

Wenn es finanziell eng ist, hilft sicherlich auch ein Azubi mal von alleine aus und kauft für die Familie ein.

Ein "Zwangskostgeld" und dazu noch bei einer wohlhabenden Familie finde ich sinnfrei.

Ich denke genau das Gegenteil. Jedes Familienmitglied, das Geld verdient, hat sich auch am Familienbudget zu beteiligten. Einmal schon, weil - fast nichts im Leben ist kostenlos - auch nicht bei den Eltern ... Mit 100 Euro im Monat kommt man ein paar Schritte weit, eigentlich sollte man doch selber darauf kommen, dass man sich auch am Familienunterhalt beteiligt.
 
Ich sehe das ähnlich. Auch aufgrund der Tatsache, dass der Umgang mit Geld am Besten auch mithilfe von entsprechenden Fixkosten gelernt werden kann. Muss ich mich um nix kümmern und habe 100 Prozent meiner Knete um verprassen zu können, beinhaltet dies keinen Lerneffekt. Auch sollte einem bewusst werden, dass das Leben Geld kostet. Und das wird es nicht wenn man über weite Strecken im Leben alles für lau erhält.

Das Cosma der Meinung ist, reiche Familien sollten darauf verzichten können, kann man auch vertreten. Ich würde das Kostgeld zwar erwarten, aber bei Auszug in voller Höhe wieder zur Verfügung stellen ohne das es damals diskutiert wurde. Somit geht der ursprüngliche Lerneffekt nicht flöten und dennoch ist das Geld für die Spößlinge nicht verloren. Ich denke, dass sollte ein Kompromiss sein der für alle in Ordnung gehen könnte.
 

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