In erster Linie solltest du dir mit deinem Mann einig sein. Was meinst du, wie viele Kinder es blöd finden umzuziehen und wie viele Eltern es trotzdem tun, weil sie gute Gründe dafür haben. Ihr "vertreibt" die Kinder auch nicht - den Begriff musst du nicht übernehmen, denn er passt nicht. Eure Motivation ist, ein Zuhause zu finden, in dem ihr euch wohlfühlt und Ruhe vor dieser schikanösen und proletenhaften Familie habt, in der ihr gesund altern könnt. Wenn eure Kinder das nicht verstehen können sie ja gerne versuchen, eine andere Lösung für sich zu finden und die einzubringen. Da würde ich auch signalisieren, mich dem nicht zu verschließen. Allerdings würde ich klar herausstellen, dass ihr euch wünschen würdet, dass sie eurem neuen Zuhause eine Chance geben.
Wie gesagt: Erst das Gespräch unter 4 Augen mit deinem Mann und dann sprecht ihr gemeinsam mit den Kindern darüber. Sofern du dir mit deinem Mann einig bist allerdings nur noch darüber wie und nicht mehr ob.
Man kann da als Eltern auch sagen "Wir verstehen, dass ihr am liebsten hier bleiben würdet, das ist für uns allerdings keine Option, da sowohl Papa als auch ich schon mental angeschlagen sind wegen der ständigen Konflikte. Wir möchten aus diesem Haus ausziehen und uns etwas in der Nähe suchen, wo wir nicht mehr ganz so viele Berührungspunkte mit der Familie haben." Vielleicht könnt ihr das den Kids sogar schmackhaft machen, indem ihr eine für sie noch attraktivere Lage mit ins Spiel bringt oder vielleicht auch etwas mehr Platz. Sie können ja helfen, etwas Schönes zu finden, was auch ihnen zusagt.