Bonjour in Anbetracht deines Namens und vielen lieben Dank für deine Antwort, ich finde es echt beeindruckend, wie viele Menschen sich hier Zeit nehmen, um anderen so fundiert helfen zu können <3
Ich möchte nur kurz mit meiner Lehrerin eine Sache klarstellen, weil ich ihr in der Hinsicht keineswegs Unrecht tuen möchte... Sie hat wirklich nicht überreagiert und das ganze Gespräch ist keineswegs von Überreaktionen, Schuldzuweisungen oder Hysterie geprägt gewesen. Eher hat sie tatsächlich versucht, eine so "positive" Einstellung zu vermitteln und eine so warme Stimmung zu schaffen, dass es ein leichtes gewesen wäre, sich zu öffnen. Dass sie dabei als "Technik" eingesetzt hat, einem die Worte so in den Mund zu legen, dass nur noch die kleinste Zustimmung oder der kleinste "Fehler" gereicht hätte, um zuzugeben, dass man sich selbst verletzt, kann ich ihr auch nicht verübeln. Damit wäre es viel leichter gewesen, sich zu öffnen, als alles selbst erzählen zu müssen.
Also (sehr) lange Rede, kurzer Sinn: nur, weil die Gespräche erzwungen waren, hat sie mich dennoch nie wirklich unter Druck gesetzt, sondern man hat wirklich gesehen, dass wir ihr wichtig sind. Auch hat sie mich eher freundlich ermutigt, mir Hilfe zu suchen und mir dabei auch angeboten, mich zu unterstützen, wo sie nur kann. Entschuldigt bitte, dass das so weit ausholend war, aber das wollte ich nur kurz richtig stellen
Eigentlich kann ich die Auslöser sogar relativ genau benennen, da das SVV immer in einigen bestimmten Situationen auftritt...
1) direkt nach einem Streit oder Auseinandersetzungen mit Familie
2) als Reaktion auf (zeitliche) Überforderung oder zu viel Verantwortung, die ich nicht tragen kann (bzw. das Gefühl habe)
3) um mit Rückschlägen oder schlechten Noten umzugehen
4) als Weg, um dem Druck zumindest für kurze Zeit zu entfliehen und darauf zu vergessen und mal abzuschalten
(5) generell an schlechten Tagen, da muss es auch keinen konkreten Auslöser geben)
Wenn ich das mal so aufschreibe, wirken die Gründe eigentlich wirklich banal und erst recht nicht ernstzunehmend, die Skills hatte ich zwar schon versucht, aber vielleicht muss ich einfach wirklich voll dahinterstehen...
Generell würde ich sagen, dass meine Eltern langsam realisieren, "was für ein Glück sie mit uns haben", wie sie bei Geschichten aus unserem Umfeld zu sagen pflegen... Sie machen das ganze ja nicht bewusst und es würde die beiden zerstören und sie würden sich selbst extrem Schuld zuweisen, wenn sie das mit dem Schneiden erfahren... Das kann ich ihnen und meiner Schwester nicht antun, außerdem ist der Druck HEUTE wirklich selbst auferlegt.
Irgendwie wurde das gerade wieder zu einem elendslangen Post, wofür ich mich bitte echt entschuldigen will, aber wenn ich mal begonnen habe zu schreiben, dann zieht sich das immer... Aber ich kann mich nur wiederholen, vielen Dank für all eure Antworten (ich gehe jetzt auch gerade nicht auf alle Aspekte ein, weil es zu lange werden würde, aber ich schätze den Aufwand sehr und antworte gerne auch noch expliziter) <3
Ich möchte nur kurz mit meiner Lehrerin eine Sache klarstellen, weil ich ihr in der Hinsicht keineswegs Unrecht tuen möchte... Sie hat wirklich nicht überreagiert und das ganze Gespräch ist keineswegs von Überreaktionen, Schuldzuweisungen oder Hysterie geprägt gewesen. Eher hat sie tatsächlich versucht, eine so "positive" Einstellung zu vermitteln und eine so warme Stimmung zu schaffen, dass es ein leichtes gewesen wäre, sich zu öffnen. Dass sie dabei als "Technik" eingesetzt hat, einem die Worte so in den Mund zu legen, dass nur noch die kleinste Zustimmung oder der kleinste "Fehler" gereicht hätte, um zuzugeben, dass man sich selbst verletzt, kann ich ihr auch nicht verübeln. Damit wäre es viel leichter gewesen, sich zu öffnen, als alles selbst erzählen zu müssen.
Im Falle, dass ich mal reden würde, wäre sie auch meine Ansprechpartnerin, weil ich ihr eig. echt vertraue und sie als sehr kompetent einschätze in dem Bereich... Klar ist natürlich, dass die Gespräche von ihr ausgegangen sind und ich sicher nicht von mir aus mit ihr geredet hätte, aber das hätte ich mit niemandem und dessen ist sie sich auch bewusst. Die "Androhung", mit meinen Eltern reden zu müssen, war auch das einzige, was wirklich als Druck aufgefasst werden könnte - auf der anderen Seite wollte sie aber wissen, wie sie reagieren würden, womit sie mir auch die "Möglichkeit" für einen zeitlichen Aufschub und ein noch sanfteres Gespräch eingeräumt hat. (Das wäre zumindest meine Interpretation, weil sie bei oben genannter Freundin genauso gehandelt hat, da sie da auch involviert war... Bei ihr hat sie auch immer nachgefragt, wie weit sie ihren Eltern gegenüber gehen darf und ob es okay wäre, mit ihnen zu sprechen. Sie macht also nichts, was für den Schüler nicht in Ordnung wäre)
Dass sie bis jetzt noch nicht mit ihnen geredet hat, führe ich mal darauf zurück, dass sie mir entweder geglaubt hat (was unwahrscheinlich ist) oder dass sie abwartet und erst bei sichtlicher Verschlechterung meines Befindens etwas unternimmt, bzw. in den nächsten Tagen wieder mit mir redet, weil wir am Donnerstag wieder für zwei Tage wegfahren und sie diese Zeiten immer sehr gerne dafür nutzt, um mit uns zu reden...
Dass sie bis jetzt noch nicht mit ihnen geredet hat, führe ich mal darauf zurück, dass sie mir entweder geglaubt hat (was unwahrscheinlich ist) oder dass sie abwartet und erst bei sichtlicher Verschlechterung meines Befindens etwas unternimmt, bzw. in den nächsten Tagen wieder mit mir redet, weil wir am Donnerstag wieder für zwei Tage wegfahren und sie diese Zeiten immer sehr gerne dafür nutzt, um mit uns zu reden...
Also (sehr) lange Rede, kurzer Sinn: nur, weil die Gespräche erzwungen waren, hat sie mich dennoch nie wirklich unter Druck gesetzt, sondern man hat wirklich gesehen, dass wir ihr wichtig sind. Auch hat sie mich eher freundlich ermutigt, mir Hilfe zu suchen und mir dabei auch angeboten, mich zu unterstützen, wo sie nur kann. Entschuldigt bitte, dass das so weit ausholend war, aber das wollte ich nur kurz richtig stellen
Eigentlich kann ich die Auslöser sogar relativ genau benennen, da das SVV immer in einigen bestimmten Situationen auftritt...
1) direkt nach einem Streit oder Auseinandersetzungen mit Familie
2) als Reaktion auf (zeitliche) Überforderung oder zu viel Verantwortung, die ich nicht tragen kann (bzw. das Gefühl habe)
3) um mit Rückschlägen oder schlechten Noten umzugehen
4) als Weg, um dem Druck zumindest für kurze Zeit zu entfliehen und darauf zu vergessen und mal abzuschalten
(5) generell an schlechten Tagen, da muss es auch keinen konkreten Auslöser geben)
Wenn ich das mal so aufschreibe, wirken die Gründe eigentlich wirklich banal und erst recht nicht ernstzunehmend, die Skills hatte ich zwar schon versucht, aber vielleicht muss ich einfach wirklich voll dahinterstehen...
Generell würde ich sagen, dass meine Eltern langsam realisieren, "was für ein Glück sie mit uns haben", wie sie bei Geschichten aus unserem Umfeld zu sagen pflegen... Sie machen das ganze ja nicht bewusst und es würde die beiden zerstören und sie würden sich selbst extrem Schuld zuweisen, wenn sie das mit dem Schneiden erfahren... Das kann ich ihnen und meiner Schwester nicht antun, außerdem ist der Druck HEUTE wirklich selbst auferlegt.
Irgendwie wurde das gerade wieder zu einem elendslangen Post, wofür ich mich bitte echt entschuldigen will, aber wenn ich mal begonnen habe zu schreiben, dann zieht sich das immer... Aber ich kann mich nur wiederholen, vielen Dank für all eure Antworten (ich gehe jetzt auch gerade nicht auf alle Aspekte ein, weil es zu lange werden würde, aber ich schätze den Aufwand sehr und antworte gerne auch noch expliziter) <3