Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Konkrete Vorbereitungen – Krieg auf deutschem Boden?!

Ich habe gerade beim Einkaufen das Titelblatt des "Spiegel" gesehen.
Darauf war eine Karikatur abgebildet, die einer anderen aus der britischen Times von 1940 nachgebildet ist.

Auf der damaligen Karikatur begegnen sich Hitler und Stalin, die sich höflich mit gezogener Mütze voreinander verneigen, während Polen zwischen ihnen als blutige Leiche am Boden liegt.
Und genauso war das damals ja auch, denn die Nazis und die UdSSR haben nach Hitlers Einmarsch in Polen das Land ja quasi unter sich aufgeteilt, und den berühmten Nicht-Angriffspakt geschlossen.
(Der natürlich nichtmal das Papier und die Tinte der Unterschriften wert war, wie man weiß...)
Kennt hier jemand dieses Bild noch?

Tja, jetzt stehen sich auf der Spiegel-Karikatur Trump und Putin in der gleichen Pose gegenüber, und in der Mitte natürlich die Ukraine...

Allerdings ist es ganz abgesehen vom Ukrainekrieg auch sonst verdammt wichtig, daß Deutschland
die Bundeswehr nicht länger kaputt spart.
Wohlhabende und schlecht gesicherte Länder wecken nunmal Begehrlichkeiten, das ist heutzutage nicht anders als früher.
Es wäre sehr viel besser gewesen, wenn wir das schon vor 20 Jahren gemacht hätten, denn in Zeiten von Niedrigst-Zinsen sind Kredite sehr viel leichter aufzunehmen und zu bedienen, als in Zeiten mit höheren Zinsen.
Also bezahlen wir jetzt quasi für den Leichtsinn früherer Jahrzehnte...

Und wer nur deshalb gleich "Kriegsvorbereitungen" schreit und Ängste bedient, der sollte sich auch mal die teilweise wahnwitzigen Rüstungsausgaben von Ländern wie z.B. China anschauen, von Russland und den USA mal ganz abgesehen...
 
Ich kann Dir nur Recht geben dass es enorm wichtig die Bundeswehr so aufzubauen, dass diese mit den Bedrohungen von heute fertig werden könnte.

Allerdings sehe ich das Problem während wir Babyboomer mit der Selbstverständlichkeit der Bundeswehr aufgewachsen sind, und es halt für die Jungs üblich war damals noch 18 Monate durchzuhalten, so sagt die heutige Generation "Ich doch nicht, ich mache keinen Kriegsdienst - egal welcher Art - was gehen mich die anderen an?" Derzeit schon öfters gehört.

Wichtig wäre demzufolge das ein Berufsheer aufgebaut wird, wo jedem Beteiligten klar ist auf was er/sie sich einlässt und was im schlimmsten Fall passieren kann. Dazu müssten dann auch gute Bedingungen für diese Angestellten des Heeres herrschen und ein gutes Gehalt. Und - es müsste sicher gestellt werden dass es anders aussieht als in gewissen Zeiten bei den Spezialkräften der Bundeswehr in Calw, wo viele "rechts" geschielt haben. Ich hatte beruflich mit den Jungs (damals waren es nur Jungs) zu tun und dadurch auch einige privat kennengelernt ..... ich weiß also ganz gut wovon ich rede .....

Gruß von Grisu
 
Aus dem heutigen Wehrbericht von Eva Högl, Wehrbeauftragte:
Der Bundeswehr fehlen Rekruten, das Durchschnittsalter der Soldaten steigt (Ende 2024 auf 34 Jahre), 20 Prozent der Offiziers- und Unteroffiziersstellen und 28 Prozent der Mannschaftsstellen sind unbesetzt.
Kasernen und Liegenschaften seien teils „in einem desaströsen Zustand“. Es gebe „keinen Truppenbesuch, bei dem Soldatinnen und Soldaten gegenüber der Wehrbeauftragten nicht überbordende Bürokratie kritisieren“.
Von den im Jahr 2023 angetretenen 18.810 Soldatinnen und Soldaten haben 5.100 (27 Prozent) die Bundeswehr wieder verlassen: 4.900 auf eigenen Wunsch durch Widerruf der Verpflichtungserklärung innerhalb der sechsmonatigen Probezeit und 200 durch Entlassungen.“
Quelle

Es fehlen also "Wehrwillige", Ausbilder und die Kasernen sind marode und viel zu klein für die vorgestellte Menge an "Wehrpflichtigen"

Die Bundeswehr "wehrfähig" zu machen dauert mit diesen Umständen mehrere Jahre

Der Wehrbericht im Ganzen https://dserver.bundestag.de/btd/20/150/2015060.pdf
 
Oder man heuert die genannten Berufssoldaten an, Söldner auf gut Deutsch. Die kosten zwar deutlich mehr, sind dafür aber ausgebildete Profis, die nicht viel Einweisung brauchen. Vielleicht vermieten uns die Franzosen ein paar Truppenteile ihrer berühmten Fremdenlegion.
 
Oder man heuert die genannten Berufssoldaten an, Söldner auf gut Deutsch. Die kosten zwar deutlich mehr, sind dafür aber ausgebildete Profis, die nicht viel Einweisung brauchen. Vielleicht vermieten uns die Franzosen ein paar Truppenteile ihrer berühmten Fremdenlegion.
Söldner sind keine Berufssoldaten sondern eher angelernte Laien.

In Russland ist das ja die Wagner-Gruppe

Die Söldner lassen im Krieg am ehesten ihr Leben, da die keine Erfahrung als Soldat haben.

Wenn wir jetzt gleiches machen, hinken wir nur hinterher, das machen die Russen schon lange.
Ich meine, die haben auch seit 2008 die allgemeine Wehrpflicht dort.
 
Oder man heuert die genannten Berufssoldaten an, Söldner auf gut Deutsch. Die kosten zwar deutlich mehr, sind dafür aber ausgebildete Profis, die nicht viel Einweisung brauchen. Vielleicht vermieten uns die Franzosen ein paar Truppenteile ihrer berühmten Fremdenlegion.
Söldner kommen erst in Frage, wenn bereits Krieg ausgebrochen ist.
Wer genau soll denn Söldner nun wieder zahlen? Ist doch (noch) kein Geld da.

Das Problem der maroden und zu kleinen Kasernen ist durch anheuern von Söldnern dann auch nicht gelöst. Von Übungen kann man auch nur träumen, weil die Übungswaffen fehlen.
Wie soll denn da eine verlässliche Kameradschaft entstehen?

Schau dir doch den Wehrbericht an, da sind ja noch viel mehr Probleme die man nicht in 1-2 Jahren lösen kann
 
Söldner kommen erst in Frage, wenn bereits Krieg ausgebrochen ist.
Wer einen Kriegstreiber abschrecken will bevor der Krieg überhaupt ausbrechen kann, sollte sich schon vorher eine schlagkräftige Truppe zulegen. Wer immer bis auf den allerletzten Drücker wartet, ist selber schuld wenn ihn seine Versäumnisse in den Hintern beißen.
 
Söldner kommen erst in Frage, wenn bereits Krieg ausgebrochen ist.
Wer genau soll denn Söldner nun wieder zahlen? Ist doch (noch) kein Geld da.

Das Problem der maroden und zu kleinen Kasernen ist durch anheuern von Söldnern dann auch nicht gelöst. Von Übungen kann man auch nur träumen, weil die Übungswaffen fehlen.
Wie soll denn da eine verlässliche Kameradschaft entstehen?

Schau dir doch den Wehrbericht an, da sind ja noch viel mehr Probleme die man nicht in 1-2 Jahren lösen kann
Es sind doch schon deutsche Söldner in der Ukraine, darum geht es .
Mal eine Doku dazu, gleich in der ersten Minute wird gesagt, dass nicht viel Vorerfahrung nötig ist und auch die Gefahren etc.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
cucaracha Hoffentlich kein neuer Krieg Gesellschaft 12

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben