Wenn der Mitbewohner weiẞ, dass du und dein Freund zusammen seit und dich vor dessen Augen dauernd anbaggert, ist das mega übergriffig. Vollkommen berechtigt, dass dich das stört und es dich auch stört, wenn dein Freund nichts sagt. Natürlich bist du leider auch selber gefordert, ihn abzuweisen. Diese ganzen Kommentare hier von wegen "geh doch nicht mehr in die Wohnung" oder "weise ihn mit nem flotten Spruch ab" sind vollkommen panne und grenzen an Victim Blaming. Wenn jemand sein Verhalten ändern muss, ist es der gestörte Mitbewohner.
Ahja...zu sagen, "weise ihn (mit nem flotten Spruch) ab" ist victim blaming, den Satz vorher, "Natürlich bist du leider auch selber gefordert, ihn abzuweisen." sagt aber nichts anderes aus.
Es gibt auch Menschen die können nicht gut damit umgehen so bedrängt zu werden und sind dann in den Situationen nicht so stark wie sonst
Und doch ist es dann Aufgabe das zu lernen und nicht anderen die Veranwortung zu übertragen.
Ich muss meinen Kram selbst regeln können und kann es dennoch wichtig finden, dass ein Partner an meiner Seite steht, mir zu Seite steht, sich positioniert. Arxxx in der Hose hat.
Aber nicht, dass er es mir bequem macht, mir abnimmt, was ich nicht hinbekomme, weil ich meine Komfortzone nicht verlasse, mich nicht anstrenge. Hart gesagt: selbst nicht genug Arxxx in der Hose habe.
Unangenehme Situationen selbst zu lösen werde ich nur lernen, wenn ich mich bemühe, mich traue, über mich hinauswachse.
Übe, mir neue Wege zu eröffnen.
Nur so gibt es Entwicklung.
Die Verantwortung an andere abzugeben blockiert Entwicklung.