Es IST traurig, wie es vielen Hartz IV-Empfängern geht, das steht außer Frage. Nur leider ist es wohl so "auf die Schnelle" nicht zu ändern, und scheinbar will ein Großteil der Bevölkerung dieses Landes genau die Politik beibehalten, die wir jetzt haben. Ob es wirklich so ist, wird man nach der Wahl sehen...
Mir persönlich paßt es nicht, wie mit den Menschen umgegangen wird, die nicht "auf der Sonnenseite des Lebens stehen", seien es nun Hartz IV-Empfänger, Menschen mit Behinderungen oder schweren Krankheiten, Pflegebedürftigen, Arbeitslosen, Obdachlosen, Asylbewerbern... Aber ich kann es leider nicht ändern (außer mit einem Kreuzchen bei der Wahl). Was ich aber machen kann, ist z. B. Kleidung spenden. Ich gebe z. B. Kleidung, die mir nicht mehr paßt, direkt bei der Kleiderkammer vom Roten Kreuz oder bei Sozialberatungsstellen ab. Ich möchte kein Geld dafür haben, aber ich möchte auch nicht, daß irgendjemand anderes damit Geld verdient. Ich möchte, daß die Sachen bei den Menschen ankommen. Ich weiß, wie es ist, am Existenzminimum zu knabbern. Mir geht es jetzt gut, aber ich habe diese Existenzängste nie vergessen. Deswegen möchte ich gern etwas abgeben. Ich möchte damit nicht einem anderen Menschen seine Würde nehmen, sondern ein Mensch sein, der nicht kaltherzig an der Armut vorbeigeht und Menschen verurteilt, sie seien "zu faul zum arbeiten" (was ja offensichtlich eine weit verbreitete Meinung ist, leider).