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Gast
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Hallo 🙂
Ich (m19) mache mir in letzter Zeit Sorgen um mich und eine frische "Freundschaft"
Vielleicht ist es wichtig, die Vorgeschichte zu kennen...
Als Kind musste ich aufgrund einer schweren Erkrankung eines nahestehenden Familienmitglieds und der dadurch fehlenden Aufmerksamkeit für mich in ein Heim.
Sozusagen wurde ich gerade beim "Wurzeln schlagen", Freunde finden und Kontakte knüpfen in der 1. Klasse aus meinem Umfeld gerissen.
In diesem Heim war ich, bis ich 12 war, dann haben mich meine Eltern nach Hause geholt.
Nun ist es so:
Durch diese fehlende Zeit habe ich nur 1 Kumpel gehabt. Mit ihm habe ich mich allerdings mit 13 und 14 zu oft gestritten (er hat mich vorgeführt, weil er selbst sehr allein war und ich habe darauf sehr wütend und überzogen reagiert).
Der Kumpel sucht zwar ab und zu noch Kontakt aber irgendwie kann ich ihn als Kumpel nicht an mich heran lassen (wenn er sich nicht meldet, denke ich irgendwie garnicht an ihn)...
Während ich in der Schule war und auch noch heute bin ich sehr viel am Computer.
Dadurch habe ich einen Kumpel kennen gelernt, der 3 Jahre jünger ist als ich und 15km weg wohnt.
Anfang des Jahres habe ich mich zum ersten mal an einem neutralen Ort getroffen, wir haben uns eigentlich ganz gut verstanden.
Wir haben untereinander Quatsch gemacht, als ob wir uns schon lange kennen würden...
Danach haben wir jeden Tag Kontakt gehabt.
Bis heute.
Aber zunehmend merke ich, es fehlt etwas.
In mir schlummert eine ganz starke Sehnsucht nach einem guten Freund, so wie ihn jeder eigentlich hat.
Wenn ich Zeit zum Nachdenken habe (z.B. Urlaub in der Ausbildung) kommt das oft hoch, teilweise kommen mir dann auch die Tränen.
Das Problem: Diese "Sehnsucht" verkörpert sich ganz oft in ihm. Irgendwie geht er mir nicht aus dem Kopf und ich bin total traurig.
Wichtig ist mir noch zu sagen, dass ich persönlich Frauen attraktiv finde und mir nicht vorstellen könnte, etwas mit einem Mann zu haben.
Aber trotzdem bleibt dieses Bauchgefühl.
Wenn er mir nicht aus dem Kopf geht, habe ich den Drang ihm zu schreiben. Irgendwas, was aktuell passt. Sei es ein Scherz, ein Thema das wir immer als Gemeinsamkeit haben o.ä.
Er schreibt mir auch fast täglich.
Vom Gefühl ist er für mich wie ein kleiner Bruder, ganz komisch.
Wenn ich mich mit ihm verabreden möchte, sagt er zwar nicht nein aber ist sehr unsicher, sehr relativ (mal sehen; Muss ich mal gucken; vielleicht) oder sagt, er hat da schon was vor.
Es kann ja sein, dass es so ist aber ich habe Angst, dass ich komisch auf ihn wirke und die wachsende Freundschaft zerbricht.
Das zusätzliche Problem daran ist, dass seine Eltern mich bis heute nicht kennen...
Sind diese Gefühle mit dem "allein" sein verbunden oder steckt da mehr dahinter? Ich selbst kann es nicht so recht deuten - Fakt ist: Ich denke nicht an eine Beziehung oder sowas, nur an eine gute Freundschaft...
Wie würdet ihr vorgehen? Könnt ihr euch vorstellen, warum er bei Verabredungen oder dem Versuch dazu so ausweicht?
Erst kürzlich haben wir uns auf seine Initiative nochmal getroffen, aber eine Unternehmung haben wir bisher nie gemacht...
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung schreiben könntet
Viele Grüße
Ich (m19) mache mir in letzter Zeit Sorgen um mich und eine frische "Freundschaft"
Vielleicht ist es wichtig, die Vorgeschichte zu kennen...
Als Kind musste ich aufgrund einer schweren Erkrankung eines nahestehenden Familienmitglieds und der dadurch fehlenden Aufmerksamkeit für mich in ein Heim.
Sozusagen wurde ich gerade beim "Wurzeln schlagen", Freunde finden und Kontakte knüpfen in der 1. Klasse aus meinem Umfeld gerissen.
In diesem Heim war ich, bis ich 12 war, dann haben mich meine Eltern nach Hause geholt.
Nun ist es so:
Durch diese fehlende Zeit habe ich nur 1 Kumpel gehabt. Mit ihm habe ich mich allerdings mit 13 und 14 zu oft gestritten (er hat mich vorgeführt, weil er selbst sehr allein war und ich habe darauf sehr wütend und überzogen reagiert).
Der Kumpel sucht zwar ab und zu noch Kontakt aber irgendwie kann ich ihn als Kumpel nicht an mich heran lassen (wenn er sich nicht meldet, denke ich irgendwie garnicht an ihn)...
Während ich in der Schule war und auch noch heute bin ich sehr viel am Computer.
Dadurch habe ich einen Kumpel kennen gelernt, der 3 Jahre jünger ist als ich und 15km weg wohnt.
Anfang des Jahres habe ich mich zum ersten mal an einem neutralen Ort getroffen, wir haben uns eigentlich ganz gut verstanden.
Wir haben untereinander Quatsch gemacht, als ob wir uns schon lange kennen würden...
Danach haben wir jeden Tag Kontakt gehabt.
Bis heute.
Aber zunehmend merke ich, es fehlt etwas.
In mir schlummert eine ganz starke Sehnsucht nach einem guten Freund, so wie ihn jeder eigentlich hat.
Wenn ich Zeit zum Nachdenken habe (z.B. Urlaub in der Ausbildung) kommt das oft hoch, teilweise kommen mir dann auch die Tränen.
Das Problem: Diese "Sehnsucht" verkörpert sich ganz oft in ihm. Irgendwie geht er mir nicht aus dem Kopf und ich bin total traurig.
Wichtig ist mir noch zu sagen, dass ich persönlich Frauen attraktiv finde und mir nicht vorstellen könnte, etwas mit einem Mann zu haben.
Aber trotzdem bleibt dieses Bauchgefühl.
Wenn er mir nicht aus dem Kopf geht, habe ich den Drang ihm zu schreiben. Irgendwas, was aktuell passt. Sei es ein Scherz, ein Thema das wir immer als Gemeinsamkeit haben o.ä.
Er schreibt mir auch fast täglich.
Vom Gefühl ist er für mich wie ein kleiner Bruder, ganz komisch.
Wenn ich mich mit ihm verabreden möchte, sagt er zwar nicht nein aber ist sehr unsicher, sehr relativ (mal sehen; Muss ich mal gucken; vielleicht) oder sagt, er hat da schon was vor.
Es kann ja sein, dass es so ist aber ich habe Angst, dass ich komisch auf ihn wirke und die wachsende Freundschaft zerbricht.
Das zusätzliche Problem daran ist, dass seine Eltern mich bis heute nicht kennen...
Sind diese Gefühle mit dem "allein" sein verbunden oder steckt da mehr dahinter? Ich selbst kann es nicht so recht deuten - Fakt ist: Ich denke nicht an eine Beziehung oder sowas, nur an eine gute Freundschaft...
Wie würdet ihr vorgehen? Könnt ihr euch vorstellen, warum er bei Verabredungen oder dem Versuch dazu so ausweicht?
Erst kürzlich haben wir uns auf seine Initiative nochmal getroffen, aber eine Unternehmung haben wir bisher nie gemacht...
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung schreiben könntet
Viele Grüße