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Kollegin von anderer Abteilung hat wegen mir geweint - entschuldigen?

Du solltest dich entschuldigen?, die hat doch ein Rad ab.

Ich würde sogar darauf bestehen, daß sie eine Abmahnung erhält, sowas ist Falschaussage und Verleumdung, das sind keine Bagatellen mehr, das kann deiner beruflichen Laufbahn schaden, regel das mit aller Härte.

Sprich mit dem Abteilungsleiter oder dem Betriebsrat über den Vorfall, und erwaähne, daß sie diese Angelegenheit nicht auf sich beruhen lassen kann, und das dich bereits "fremde" Personen auf dieses Ereignis ansprechen und zeig ihm die WA, und sag ihm, wenn jemanden eine Entschuldigung zustehen wüde, das wohl du wärst.

Einem Unbeteiligten etwas anzuhängen, weil man selbst versagt hat, ist unterste Schublade und sollte nicht toleriert werden.

Es ist menschlich, das man Fehler macht, keine Frage, aber sich so aus der Affäre ziehen zu wollen, zeugt von Charakterschwäche, wenn ich Chef wäre, würde die hochlant rausfliegen.
 
Aller Wahrscheinlichkeit nach hat sie nicht wegen dir und deiner (im Übrigen nicht unangemessenen) Reaktion geheult, sondern weil sie erstens einen Fehler gemacht, zweitens gelogen und drittens sich vom Chef dabei hat erwischen lassen. Ist ja auch peinlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Entschuldigen für was? Die Frau ist kurz vor der Entlassung wegen Unfähigkeit und hatte in der Küche einrn Zusammenbruch.

Dass sie dich für ihren Fehler verantwortlich machen will, ist aus meiner Sicht mehr als eine Kurzschlusshandlung. Das ist eine Charaktweschwäche.

Du hast gut reagiert, andere wären wegen der Anschuldigung genervt gewesen.

Die Frau kann einem nur leid tun. Die Tränen sind aus meiner Sicht keine Manipulation und haben auch nichts mir dir zu tun.

Geh ihr weiterhin aus dem Weg. Die Frau ist längst angezählt und sicher bald den Job los.
 
entschuldigen? ne, bloß nicht, wie soll die sonst aus ihren fehlern lernen können... wegen so ner bagatelle zu weinen, die soll mal endlich erwachsen werden....
 
Sehe ich wie alle die anderen vor mir.
Du solltest dich keinesfalls entschuldigen, denn du hast keinen Fehler gemacht.
Deine Reaktion war nicht unverschämt, sondern eine klare Ansage, die für die Kollegin bedeutet, dass du dir nicht auf dem Kopf herumtanzen lässt. Mach diesen stimmigen Eindruck jetzt bloß nicht durch eine nicht angebrachte Entschuldigung kaputt.
Und was die Kollegin angeht: Da sind ja offenbar schon Einige drauf reingefallen, wie sie sich jetzt als Opfer inszeniert. Du solltest darauf aber nicht reinfallen.
 
Hallo,

ich musste gestern bei der Versandabteilung etwas für meine Abteilung zusammenstellen. Im Raum neben mir hat eine Kollegin vom Versand Bestellungen in Boxen eingepackt. Ich habe war am Laptop am Listen kontrollieren und habe mich null geachtet, was sie macht. Sie hatte alles auf einem haufen vor sich auf dem Tisch und lief regelmässig rein und wieder raus. Zwischendruch waren auch immer wieder andere Kolleginnen und Kunden, die etwas abholen mussten, im Raum. Diese Kollegin ist mir zuvor schon ausgefallen. Ich habe wenig mit ihr direkt zu tun, jedes Mal wenn ich mit ihr zu tun hatte hat sie sich über irgendwelche betriebliche Dinge und über Personen beschwert, für mich war sie deshalb im Kopf als "Lästertante, auf professionellen Kontakt beschränken" abgespeichert. Ich habe das aber weder sie noch irgendjemand anderes je merken lassen.

Ich war zwischendruch wieder kurz einen Stock höher bei meinen Kolleginnen und Kollegen. Als ich runter kam, war sie im Gespräch mit ihrem Abteilungsleiter. Sie hatte offenbar etwas wichtiges einem Kunden, der zuvor vorbeigekommen war, nicht mitgegeben. Da hat sie plötzlich auf mich gezeigt behauptet, sie hätte 100% gesehen, ich hätte das Paket von ihrem Tisch genommen und bevor sie es kontrollieren konnte dem Kunden in die Hand gedrückt. Ich habe einfach den Kopf geschüttelt und emotionslos gesagt, dass das nicht stimmt und dass ich nichts von ihrer Arbeit angefasst habe. Da hat sie umgeschwenkt auf die Behauptung, sie sei gar nicht da gewesen, aber hätte mich genau durch die Tür gesehen, wie ich das Paket ausgehänditg hätte. Ihr Abteilungsleiter hat ihr das zum Glück nicht abgekauft und sie daran erinnert, dass da allein ihre Verantwortung ist und sie darauf hingewiesen, dass sie eine Abmahnung bekäme wenn das wieder passiere. Daraufhin hat sie plötzlich nur noch "geglaubt", mich gesehen zu haben. Ich habe einfach noch mal gesagt, dass ich mich in nichts eingemischt hatte undgedacht, damit sei die Sache erledigt.

Später hat mch die Kollegin auf demFlur angesprochen und wollte wegen vorhin mit mir reden. Ich habe sie gleich unterbrochen. Ich habe ihr genervt gesagt, dass es da nichts zu diskutieren gibt, dass sie einfach nie wieder mich mit etwas beschuldigen soll, worüber sie sich gar nicht sicher ist. Sie hat daraufhin beteuert, dass sie wirklich geglaubt habe, dass ich es gewesen sei. Ich habe daraufhin wohl noch etwas genervter gesagt "Glauben ist aber halt was anderes als Wissen" und bin ohne Tschüss zu sagen weitergegangen.

Nach dem Feierabend bekam ich eine Whatsapp einer anderen Kollegin. Ich solle mich bei der einen Kollgein entschuldigen, ich hätte sie viel zu grob angefahren wegen eines "menschlichen Fehlers". Die Kollegin sei daraufhin in der Teeküche weinend am Tisch zusammengebrochen. Meine Reaktion sei viel zu grob und aggressiv für eine "Bagatelle" gewesen.

Ich möchte mich eigentlich nicht entschuldigen. Ihre Anschuldigung war für mich keine Bagatelle, hätte man ihr gelaubt, hätte ich vermutlich ordentlich Ärger bekommen. Man hätte mich beschuldigt, die Arbeit einer anderen Abteilung zu stören und man hätte mir im schlimmsten Fall nicht mehr Vertraut. Von daher finde ich meine schroffe Reaktion angemessen. Sie hätte ja auch ertsmal fragen können, ob ich etwas rausgegeben hätte, aber sie hat sofort mit dem Finger auf mich gezeigt und "die da wars" gerufen.

Aber sowohl die andere Kollegin als auch eine Freundin heute meinten, dass ich mich doch entschuldigen soll, einfach aus Empathie heraus, dass die Kollegin ja durch die angedrohte Abmahnung schon genug gestraft sei und sich nicht noch schlecht fühlen muss. Ich finde aber dass sie sich durchaus etwas schlecht fühlen darf, nachdem sie mich mit etwas, das einfach nicht stimmt beschuldigt hat.

Jedem kann ein Fehler passieren, das ist normal und menschlich.

Spontan irgendjemand unbeteiligten zu beschuldigen, daran schuld zu sein, ist nicht normal und keine konstruktive Art mit Fehlern umzugehen.

An deiner Stelle würde ich persönlich mit der Kollegin sprechen, die meint, dass du dich entschuldigen sollst und zwar möglichst ruhig und unter 4 Augen und ihr die Geschichte von Anfang an erklären (wer weiß, was für eine Version sie von dieser Kollegin erzählt bekommen hat, die dich falsch beschuldigt hat).

Falls die Kollegin, die den Fehler gemacht hat und auf dich abschieben wollte, da noch andere vom Team hinzugezogen hat, würde ich auch mit denen ein Gespräch darüber führen.

Je nach dem, ob die Version der Geschichte, die diese Kollegin über die Angelegenheit verbreitet hat, grob falsch war, ist es vielleicht auch sinnvoll, sowohl mit dem Betriebsrat zu sprechen (die machen auch häufig Mediation), als auch ihren und deinen Abteilungsleiter sachlich zu informieren (ohne eine bestimmte Aktion zu verlangen).

Es gibt eine allgemeine Regel, was Verhalten angeht : Verhalten, das sich positiv auswirkt, wird wiederholt.

Und meiner Meinung nach ist weder eine wilde und unwahre Beschuldigung einer dritten Person ein Verhalten, was sich verfestigen sollte noch ein Zusammenbruch unter Tränen in der Teeküche.

Und wenn Du Dich jetzt entschuldigst bei ihr, hätte sie zumindest etwas positives erreicht für sich (emotional), das ist meiner Meinung nach der falsche Weg.
 
Danke für eure Antworten. Ich bin froh, dass andere es auch so sehen, dass ich mich nicht entschuldigen soll.

Sie behauptet, wirklich überzeugt gewesen zu sein, dass ich es war. Vielleicht war sie wirklich überzeugt, aber dann hätte sie mich einfach erst mal fragen können anstatt direkt mit dem Finger zu zeigen und "die da wars" zu schreien.
 
Ich sage nur so viel: ich würde mich nicht entschuldigen an deiner Stelle, auch nicht, wenn sie weinen musste. Du hast nichts falsch gemacht. Denn sie müsste sich eigentlich bei dir entschuldigen, dass sie behauptet hat, du hättest das Produkt genommen.
 

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