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Gast
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Hallo.
würde mir gern mal was von der Seele schreiben. Vor knapp einem halben Jahr habe ich neu als Leiharbeiterin bei einer Firma angefangen. Ich habe mich von Anfang an so angestrengt, dass ich jetzt praktisch das Mädchen für alles bin. Heißt, wer mir was von seiner Arbeit abgeben möchte, der macht es auch. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wieviel bei mir schon auf dem Tisch liegt. Um alles zu schaffen, muss ich mich dann ständig richtig beeilen und durchpowern, aber bisher hat es immer geklappt.
Unsere Abteilung ist in zwei Gruppen eingeteilt und ich helfe unter anderem einer Kollegin meiner Gruppe bei ihrem Projekt. Um diese Kollegin geht es auch. Eigentlich sind alle Kolleginnen und Kollegen total nett zu mir. Wir sind alle noch ziemlich jung. Sie war es am Anfang auch noch. Auch meine Chefin, die im gleichen Alter ist wie ich, ist echt klasse. So eine Chefin kann man sich nur wünschen. Seit wenigen Monaten ist diese Kollegin aber meistens nicht mehr so freundlich zu mir und ich kann nicht sagen, was ich ihr getan haben könnte, denn zu allen anderen ist sie immer noch freundlich. Egal, wie oft sie mich angiftet, ich bin immer freundlich zu ihr. Sie ist auch fast ein Jahr jünger als, was aber ja eigentlich nichts zur Sache tut.
Ich glaube, sie kommt wahrscheinlich mit meiner Art nicht klar. Sie ist sehr temperamentvoll und hat eine große Klappe, ich bin sehr ruhig und zurückhaltend. Vielleicht wirke ich dadurch arrogant, was aber nicht meine Absicht ist. Das Problem war leider auch, dass sich mir keiner der Kollegen vorgestellt hat, was sie bei anderen neuen Kollegen, die nach mir kamen, alle gemacht haben und ich bin zu schüchtern, um einfach so auf Leute zuzugehen und zu sagen, hey, ich bin die...
Diese eine Kollegin ist wirklich zu jedem freundlich, nur zu mir kann sie es fast nie sein. Es kommt wirklich selten mal vor. Meistens trau ich mich schon gar nicht, sie anzusprechen. Oft läuft es dann so ab: Ich spreche sie an, es kommt keine Reaktion. Ich merke aber, dass sie mir zuhört. Normal gibt man ja irgend einen Laut von sich. Sie schaut mich nicht mal an. Ich frage sie, ob sie mir bitte bei etwas bestimmtem helfen kann und lege ihr den Auftrag hin. Wieder keine Reaktion. Dann macht sie das, worum ich sie gebeten habe und schmeißt mir den Auftrag kommentarlos wieder zurück. Es kommt weder ein ja, noch ein bitte, wenn ich mich bei ihr bedanke.
Ich dachte ja erst, dass sie so unfreundlich zu mir ist, weil sie hin und wieder einen Fehler findet. Ich finde aber, dass das kein Grund sein sollte. Erstens macht man Fehler, wenn man neu ist und wer nicht arbeitet macht auch keine Fehler. Ich mach ja praktisch alles und helf nicht nur ihr. Das Beste ist noch, dass sie ständig mit der Chefin aus der anderen Gruppe rauchen geht. Sie kommt ca 1,5 Stunden nach mir, geht auch oft, wenn ich Feierabend habe, ich mach ihre Aufträge und dann noch sehr sehr vieles von anderen Kollegen und sie ist locker 2 Stunden der Arbeitszeit beim rauchen bzw quatscht im Lager mit Kollegen. Es ist ja jetzt nicht so, dass sie mir hilft, sondern gerade umgekehrt.
Was mich ganz besonders stört, sie hat einen sehr barschen Ton an sich und alles hört sich wie ein Vorwurf an. Auch wenn ich weiß, dass ich für eine Sache nichts kann, macht sie mich dann so sprachlos, dass ich gar nichts drauf erwidern kann. Alle Argumente sind dann wie weggeblasen. Ich kann dann keinen klaren Gedanken mehr fassen und komme mir dann immer wie der letzte Idiot vor. Wie schon gesagt, traue ich mich auch schon gar nicht mehr, sie anzusprechen, weil ich immer Angst habe, dass sie mich wieder angiftet.
Heut haben wir uns richtig gefetzt, da hab ich mal Kontra gegeben, wobei ich danach wieder ein schlechtes Gewissen hatte.
Sie hatte sich darüber aufgeregt, dass eine Rechnung auf ihr Projekt gebucht wurde. Die Rechnungen werden von mir eingebucht. Auf den Rechnungen steht immer eine Nummer drauf, die man angeben muss, die von der Chefin der anderen Gruppe darauf notiert wird. Man kann diese Nummer auch nicht falsch im System eingeben, sonst macht das Programm nicht weiter. An einem Tippfehler kann es also nicht liegen. Als die Kollegin dann hörte, dass die Rechnung von mir eingebucht wurde, fragte sie mich in einem wirklich giftigen Ton, warum ich die das gemacht hätte. Ich sagte ihr dann, dass ich nicht diejenige bin, die die Nummern auf die Rechnungen schreibt. Dadurch, dass ich eh immer so viel zu tun habe, muss ich mich schon drauf verlassen können, dass ich die richtige Nummer auf der Rechnung steht. Zumal ich als Laie sowieso nicht erkennen kann, was jetzt richtig ist oder nicht. Ich fragte sie dann, ob ich jetzt bei jeder Rechnung erstmal überprüfen soll, ob die richtige Nummer darauf notiert wurde, was ich aber natürlich nicht ernst meinte, weil das total unzumutbar ist. Ich werd sonst gar nicht mehr fertig. Sie meinte darauf, dass wäre sinnvoll. Ich sagte dann, ich hab ja auch nichts besseres zu tun. Darauf wurde sie dann richtig wütend. Ich sagte ihr dann, wenn ich jetzt zum Beispiel 50 Rechnungen einbuchen und vorher noch kontrollieren muss, ob alle Nummern stimmen, obwohl ich mich da eigentlich drauf verlassen sollte, dann bin ich aber beschäftigt. Daraufhin meinte sie, dass wäre ihr auch klar, aber ich bräuchte sie nicht so anzuzicken. Nur weil ich einmal mal meine Klappe nicht gehalten habe. Ok, das hätte ich nicht sagen brauchen, aber irgendwann ist bei mir auch gut. Ich bin dann auch wieder auf sie eingegangen und habe gesagt, dass es nicht böse gemeint war. Sie meinte dann, wieder in einem bösen Ton, dass sie auch gar nicht mir die Schuld gegeben hat. Hat sich aber davor ganz anders angehört -.-.
Die Kollegin ist aber auch dafür bekannt, ein Giftzwerg zu sein und sie hat auch die sehr schlechte Angewohnheit, immer zu fluchen. Ich wiederhole lieber nicht, was sie sagt. Man kann es aber am besten mit Fäkalsprache beschreiben. Eine andere Kollegin meinte auch mal zu mir, ich soll mir nichts mehr gefallen lassen. Zur Not soll ich zur Chefin gehen. Das Problem ist aber, dass die beiden befreundet sind. Es hieß zwar, sie könne das auseinanderhalten, aber ich bin lieber vorsichtig. Ich hab auch echt Angst, dass meine Chefin das mitbekommt, dass wir uns nicht verstehen und mir deswegen irgendwann kündigt, was ich ihr aber nie zutrauen würde. Vorallem müssten dann die Kollegen ihre ganze Arbeit alleine machen und da wären sie nicht begeistert.
Es kann doch nicht angehen, dass ich immer Duckmäuschen spielen muss und sie sich alles erlauben kann. Ich werd ja wohl auch mal meine Meinung sagen dürfen, schließlich darf das jeder.
Ich werde auf jeden Fall weiter versuchen, freundlich zu ihr zu sein. Sie hat auch Phasen, in denen sie es zu mir ist, wenn es auch nicht oft vor kommt. Zu den meisten anderen ist sie immer freundlich.
Ich bin vom Typ her jemand, der nie unfreundlich zu seinen Mitmenschen ist und immer Geduld hat. Ich sehe auch gar keine Grund dazu.
würde mir gern mal was von der Seele schreiben. Vor knapp einem halben Jahr habe ich neu als Leiharbeiterin bei einer Firma angefangen. Ich habe mich von Anfang an so angestrengt, dass ich jetzt praktisch das Mädchen für alles bin. Heißt, wer mir was von seiner Arbeit abgeben möchte, der macht es auch. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wieviel bei mir schon auf dem Tisch liegt. Um alles zu schaffen, muss ich mich dann ständig richtig beeilen und durchpowern, aber bisher hat es immer geklappt.
Unsere Abteilung ist in zwei Gruppen eingeteilt und ich helfe unter anderem einer Kollegin meiner Gruppe bei ihrem Projekt. Um diese Kollegin geht es auch. Eigentlich sind alle Kolleginnen und Kollegen total nett zu mir. Wir sind alle noch ziemlich jung. Sie war es am Anfang auch noch. Auch meine Chefin, die im gleichen Alter ist wie ich, ist echt klasse. So eine Chefin kann man sich nur wünschen. Seit wenigen Monaten ist diese Kollegin aber meistens nicht mehr so freundlich zu mir und ich kann nicht sagen, was ich ihr getan haben könnte, denn zu allen anderen ist sie immer noch freundlich. Egal, wie oft sie mich angiftet, ich bin immer freundlich zu ihr. Sie ist auch fast ein Jahr jünger als, was aber ja eigentlich nichts zur Sache tut.
Ich glaube, sie kommt wahrscheinlich mit meiner Art nicht klar. Sie ist sehr temperamentvoll und hat eine große Klappe, ich bin sehr ruhig und zurückhaltend. Vielleicht wirke ich dadurch arrogant, was aber nicht meine Absicht ist. Das Problem war leider auch, dass sich mir keiner der Kollegen vorgestellt hat, was sie bei anderen neuen Kollegen, die nach mir kamen, alle gemacht haben und ich bin zu schüchtern, um einfach so auf Leute zuzugehen und zu sagen, hey, ich bin die...
Diese eine Kollegin ist wirklich zu jedem freundlich, nur zu mir kann sie es fast nie sein. Es kommt wirklich selten mal vor. Meistens trau ich mich schon gar nicht, sie anzusprechen. Oft läuft es dann so ab: Ich spreche sie an, es kommt keine Reaktion. Ich merke aber, dass sie mir zuhört. Normal gibt man ja irgend einen Laut von sich. Sie schaut mich nicht mal an. Ich frage sie, ob sie mir bitte bei etwas bestimmtem helfen kann und lege ihr den Auftrag hin. Wieder keine Reaktion. Dann macht sie das, worum ich sie gebeten habe und schmeißt mir den Auftrag kommentarlos wieder zurück. Es kommt weder ein ja, noch ein bitte, wenn ich mich bei ihr bedanke.
Ich dachte ja erst, dass sie so unfreundlich zu mir ist, weil sie hin und wieder einen Fehler findet. Ich finde aber, dass das kein Grund sein sollte. Erstens macht man Fehler, wenn man neu ist und wer nicht arbeitet macht auch keine Fehler. Ich mach ja praktisch alles und helf nicht nur ihr. Das Beste ist noch, dass sie ständig mit der Chefin aus der anderen Gruppe rauchen geht. Sie kommt ca 1,5 Stunden nach mir, geht auch oft, wenn ich Feierabend habe, ich mach ihre Aufträge und dann noch sehr sehr vieles von anderen Kollegen und sie ist locker 2 Stunden der Arbeitszeit beim rauchen bzw quatscht im Lager mit Kollegen. Es ist ja jetzt nicht so, dass sie mir hilft, sondern gerade umgekehrt.
Was mich ganz besonders stört, sie hat einen sehr barschen Ton an sich und alles hört sich wie ein Vorwurf an. Auch wenn ich weiß, dass ich für eine Sache nichts kann, macht sie mich dann so sprachlos, dass ich gar nichts drauf erwidern kann. Alle Argumente sind dann wie weggeblasen. Ich kann dann keinen klaren Gedanken mehr fassen und komme mir dann immer wie der letzte Idiot vor. Wie schon gesagt, traue ich mich auch schon gar nicht mehr, sie anzusprechen, weil ich immer Angst habe, dass sie mich wieder angiftet.
Heut haben wir uns richtig gefetzt, da hab ich mal Kontra gegeben, wobei ich danach wieder ein schlechtes Gewissen hatte.
Sie hatte sich darüber aufgeregt, dass eine Rechnung auf ihr Projekt gebucht wurde. Die Rechnungen werden von mir eingebucht. Auf den Rechnungen steht immer eine Nummer drauf, die man angeben muss, die von der Chefin der anderen Gruppe darauf notiert wird. Man kann diese Nummer auch nicht falsch im System eingeben, sonst macht das Programm nicht weiter. An einem Tippfehler kann es also nicht liegen. Als die Kollegin dann hörte, dass die Rechnung von mir eingebucht wurde, fragte sie mich in einem wirklich giftigen Ton, warum ich die das gemacht hätte. Ich sagte ihr dann, dass ich nicht diejenige bin, die die Nummern auf die Rechnungen schreibt. Dadurch, dass ich eh immer so viel zu tun habe, muss ich mich schon drauf verlassen können, dass ich die richtige Nummer auf der Rechnung steht. Zumal ich als Laie sowieso nicht erkennen kann, was jetzt richtig ist oder nicht. Ich fragte sie dann, ob ich jetzt bei jeder Rechnung erstmal überprüfen soll, ob die richtige Nummer darauf notiert wurde, was ich aber natürlich nicht ernst meinte, weil das total unzumutbar ist. Ich werd sonst gar nicht mehr fertig. Sie meinte darauf, dass wäre sinnvoll. Ich sagte dann, ich hab ja auch nichts besseres zu tun. Darauf wurde sie dann richtig wütend. Ich sagte ihr dann, wenn ich jetzt zum Beispiel 50 Rechnungen einbuchen und vorher noch kontrollieren muss, ob alle Nummern stimmen, obwohl ich mich da eigentlich drauf verlassen sollte, dann bin ich aber beschäftigt. Daraufhin meinte sie, dass wäre ihr auch klar, aber ich bräuchte sie nicht so anzuzicken. Nur weil ich einmal mal meine Klappe nicht gehalten habe. Ok, das hätte ich nicht sagen brauchen, aber irgendwann ist bei mir auch gut. Ich bin dann auch wieder auf sie eingegangen und habe gesagt, dass es nicht böse gemeint war. Sie meinte dann, wieder in einem bösen Ton, dass sie auch gar nicht mir die Schuld gegeben hat. Hat sich aber davor ganz anders angehört -.-.
Die Kollegin ist aber auch dafür bekannt, ein Giftzwerg zu sein und sie hat auch die sehr schlechte Angewohnheit, immer zu fluchen. Ich wiederhole lieber nicht, was sie sagt. Man kann es aber am besten mit Fäkalsprache beschreiben. Eine andere Kollegin meinte auch mal zu mir, ich soll mir nichts mehr gefallen lassen. Zur Not soll ich zur Chefin gehen. Das Problem ist aber, dass die beiden befreundet sind. Es hieß zwar, sie könne das auseinanderhalten, aber ich bin lieber vorsichtig. Ich hab auch echt Angst, dass meine Chefin das mitbekommt, dass wir uns nicht verstehen und mir deswegen irgendwann kündigt, was ich ihr aber nie zutrauen würde. Vorallem müssten dann die Kollegen ihre ganze Arbeit alleine machen und da wären sie nicht begeistert.
Es kann doch nicht angehen, dass ich immer Duckmäuschen spielen muss und sie sich alles erlauben kann. Ich werd ja wohl auch mal meine Meinung sagen dürfen, schließlich darf das jeder.
Ich werde auf jeden Fall weiter versuchen, freundlich zu ihr zu sein. Sie hat auch Phasen, in denen sie es zu mir ist, wenn es auch nicht oft vor kommt. Zu den meisten anderen ist sie immer freundlich.
Ich bin vom Typ her jemand, der nie unfreundlich zu seinen Mitmenschen ist und immer Geduld hat. Ich sehe auch gar keine Grund dazu.