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Kollegen sind komisch und nerven...

Babajega

Mitglied
Hallo Ihr Lieben,

seit 15 Jahren arbeite ich in der gleichen Firma. Es gibt wie überall gute und seltsame Kollegen. Mit den Männern habe ich absolut kein Problem, aber die Frauen...

Warum sind Frauen nur so schwierig und zickig? Ich bin zwar selbst eine und nicht jeden Tag ist eitel Sonnenschein, doch Frauen sind manchmal sehr, sehr seltsam.

Ich bin Assistentin des Chefs. Mein Glück, ich verstehe mich mit meinem Chef wirklich sehr gut. Wir sind seit letztem Jahr per Du. Wir frühstücken zusammen und machen zusammen Mittag. Vorher bin ich immer mit den Kollegen zusammen gewesen. Ich habe aber keine Lust mehr auf diese Leute. Jeder weiß es besser, die eine ist schöner als die Andere. Dann wird nur noch dummes Zeug geredet.

Ich konnte das ganze Theater nicht mehr ertragen und habe mich zurück gezogen. Dabei habe ich mich wirklich nur zufällig dem Chef angeschlossen. Es hat Jahre gedauert bis wir uns gegenseitig blind vertrauten. Das soll nicht heißen, dass wir uns nicht manchmal kappeln oder immer einer Meinung sind. Im Gegenteil, ich widerspreche viel und vertrete meine Meinung. Manchmal schütze ich die Kollegen sogar, obwohl sie es nicht wissen bzw. verdient haben.

Jetzt ist es so, das sich eine Gruppe gebildet hat, hinter meinem Rücken wird getuschelt, ich werde von einigen Dingen ausgeschlossen oder einfach übersehen.

Jetzt könnte ich sagen:"mir doch egal!" Was juckt es mich. So ist es aber nicht. Es tut mir schon heftig weh, nur zeige ich es nicht.

Findet ihr, dass es richtig ist, dass ich mich in mein Schneckenhaus verkriecht habe? Die meiste Zeit bleibe ich an meinem Platz, mach meine Arbeit und gehe dann wieder nach Hause. Wenn mich jemand anspricht gebe ich ordentlich Auskunft doch ansonsten beteilige ich mich an gar nichts mehr.

Muss man überhaupt von Kollegen beachtet bzw. gemocht werden? Habe ich mit der Firma nicht nur einen Arbeitsvertrag abgeschlossen, stelle meine Arbeitskraft zur Verfügung, erhalte pünktlich mein Geld und der Rest kann mir egal sein?

Ich stelle mir Fragen über Fragen. Habt Ihr vielleicht eine Idee, was ich anders machen könnte????
 
Hallo Babajega,
es klingt fast so, als seien deine Kollegen eifersüchtig. Ich an deiner Stelle, würde sie mal ansprechen und fragen, was Sache ist. Wenn sie nicht darauf eingehen, würde ich meine Hilfestellung auch erstmal einstellen (aus Trotz). Das ist aber auch nicht die richtige Lösung, sich ins Schneckenhaus verkriechen bekräftigt die Kollegen, weiterzutuscheln. Da sie das Gefühl bekommen, dass du schwach sein könntest.
Es wäre besser, wenn man sich bemüht neutral zu handeln und das getuschel überhört. Das wäre auch ein Anlass den anderen zu zeigen, dass sie nicht recht haben.
Zeige ihnen, dass du Stärke hast und stelle dich dieser Situation.
LG trinchen
 
Ich würde auch auf Eifersucht und Neid tippen. Das Beste wird sein, du versuchst mal wieder etwas Anschluss zu den Kollegen zu finden. Ständig Stress zu haben, weil dich ausser dem Chef niemand mehr leiden kann, ist nichts für die Ewigkeit. Versuch das Gespäch mal wieder ins Rollen zu bringen und geh mal wieder mit deinen Arbeitskollegen was Essen.

Die Erfahrung, dass Frauen furchtbare Arbeitskolleginnen sein können, durfte ich auch schon mehrmals in meinem Leben beobachten. Die tun immer wie die unschuldigen, freundlichen, kleinen, hartarbeitenden Engel. Aber wenn es hart auf hart kommt gibts gleich Psychokrieg bis aufs Letzte. Auf Einmal ist die beste Freundin die schlimmste Feindin und es wird nur noch rumgezickt.
 
Dankeschön fürs lesen und antworten. Ich werde mich bemühen, ist aber sehr schwierig. Ganz ehrlich, ich hasse es mit Frauen zusammen zu arbeiten. Ich kann das Gezicke nicht ertragen. Da muss ich aber wohl durch. Jetzt geht mein Chef auch noch auf Dienstreise und ab Montag hat er für drei Wochen Urlaub. Auf jeden Fall beiße ich mich durch. :mad:
 
.... ach ja, die lieben Kollegen ... Ich meine, es gibt da einfach kein Grundrezept, weil die Menschen alle eben - zum Glück auch - verschieden sind und es sich oft sehr schwer anlässt, eine gemeinsame Ebene zu finden ...
Meiner besten Freundin geht es zurzeit ebenso ähnlihc wie Dir ... Sie ist seit über 2 Jahren in einer neuen Firma. Nach dem näheren Kennenlernen haben sich dann so die Gruppierungen gebildet, mit denen sie konnte. Arbeitsmäßig klappt es eigentlich mit allen, nur sie nervt es auch, was so in den Frühstücks- und Mittagszeiten abgeht. Wir haben in der letzten Woche öfter telefoniert, heute treffen wir uns noch zum Kaffe-Tratsch, sie würde sich mal gerne ihr Herz ausschütten ... Genau genommen, weiß ich schon, was kommen wird.
Nur mal ein Beispiel: Da ist eine Kollegin, die hat 4 Kinder. Irgendwie so Anfang, Mitte Dreißig jetzt. Seit ein paar Wochen ist offiziell bekannt, dass sie ein weiteres Kind bekommt. Und das ist nun das Top-Ober-Hauptgesprächsthema. Aber nicht im positiven Sinne, sondern im negativen. Da sich meine Freundin aber nicht an der negativen, man kann fast sagen, Hetze beteiligt, wird sie mehr oder weniger geschnitten. Die meisten haben die Meinung der sogenannten Wortführer in der Firma ... Sie hat es auch bei anderen Eskalationen auch shcon so gemacht, sich zurückgezogen von den anderen, bis es sich wieder halberwegs beruhigt hat ...
Aber ich weiß ja auch selber, wie so was läuft ... hier im Forum hieß ein neuerer Beitrag: Alle Familien essen Rama, ja genau, und alle Familien haben eben nicht so viele Kinder ...
Das Zurückziehen meiner Freundin stört die anderen aber auch wieder ... Es ist gar nicht so einfach, wie sie sich verhalten soll/kann ...

Ich habe ihr geraten, wie ich es auch denke, sie soll sie selbst bleiben, nicht in das Horn der anderen tuten, nur um denen zu gefallen ... Das ist nicht leicht, aber ich muss sagen, wenn man das trainiert und eine stabile eigene Meinung hat und die auch vertritt, dann verlieren die Kollegen das Interesse an einem, weil man ja nicht zu denen gehört bzw. gehören will ... Und da man nicht mittutet im großen Chor, haben sie auch immer weniger Angriffspunkte auf einen persönlich ...

Na, mal sehen, wie der Kaffee-Plausch wird ... Ich werde sie jedenfalls weiter bestärken, offen und ehrlich zu bleiben, auch wenn man aneckt ... und die "kollegiale Haltung" zu bewahren, was das arbeitsmäßige Miteinander betrifft.

Oder habt ihr noch bessere Vorschläge??

Lg Eisherz
 
Gerade in einem Bürojob sind Intrigen schmieden, Mobbing, Getuschel und Neid an der Tagesordnung. Vor allem unter Gleichgeschlechtlichen. Da die anderen ja potentielle Sexpartner sind, wird sich mit denen gut gestellt. Vor allem Mann -> Frau, aber auch umgekehrt.

Vielleicht liegts einfach an dem "körperlichen unausgelastet sein" (im Büro sitz und tratscht man ja nur), dass die Leute da so sind.

Entweder man passt zu den "Wölfen" und kann mit denen heulen, oder man leidet. Denn auf irgend jemandem trampeln die Leute immer rum. Traurige Wahrheit... 🙁
 
Ich habe jetzt einfach mal versucht, mich wieder anzuschließen. Fällt mir zwar nicht leicht - aber was soll ich machen. Einige der Damen sind bzw. glauben der Nabel der Welt zu sein u. die anderen wissen immer alles besser.

Vielleicht schaffe ich es, mich aus allem rauszuhalten u. mich nur noch aufs Zuhören zu konzentrieren.

Ich bin überrascht, denn auch Männer können ganz schön tratschen. Es ist sehr interessant über was sich manche den Kopf zerbrechen. Vor allem wie schnell andere Menschen abgeurteilt werden.

Was soll ich machen, ich beiße mich einfach durch u. denke mir alles schön.
 
Ja, auch Männer tratschen. Ich hab Exemplare gekannt, die nur deswegen das Rauchen angefangen haben, um in den Raucherpäuschen tratschen, Gerüchte verbreiten und sich Ihre neuesten "Erkenntnisse" über andere einreden zu können - und die Betroffenen dann entsprechend zu nerven.

Ganz unterste Kanüle (finde ich), aber so sind die Leute (leider).
 
Egal wie ich es drehe, es geht mir auf den Keks. Manchmal stelle ich meine Ohren auf Durchzug. Klappt aber nicht immer.

Letzte Woche habe ich für die lieben Kollegen sogar gekocht - alle haben freudestrahlend gegessen - doch keiner hat sich bedankt. Heute hat ein anderer Kollege gekocht, jedoch hat man mich übergangen. Was soll ich von solchen Menschen halten?

Vielleicht bin ich auch zu überempfindlich oder es liegt an meiner Position. Bin zwar nicht der Chef, aber dessen Sekretärin u. damit bin ich über vieles informiert.

Ganz schlimm ist eine einzige Kollegin. Die Frau des Herrn Pflegedienst-Direktors einer großen Klinik. Wenn sie sich ganz normal geben würde, wäre ja alles ok. Sie muss aber immer mit allem so protzen. Ich kann diese Angeberei nicht ertragen. Was interessiert mich ob die Frau Kommerzienrat, der Herr Bürgermeister oder der Chefarzt persönlich zu einer Vernissage am Abend geladen hat. Sie lässt an keiner Frau ein gutes Haar und hat am Aussehen immer etwas auszusetzen. Dabei wiegt sie selbst mindestens 130 kg.

Es gibt bestimmt Schlimmeres - doch 11 Jahre mit diesen Menschen können einem schon an die Nieren gehen.
 
Ja, es macht seelisch kaputt. Aber was kann man machen? Arbeitsplatz wechseln? Höchstwahrscheinlich sind es wieder die selben Leute.

Meistens läuft es darauf hinaus, dass man mit Burnout-Syndrom ausscheidet (wenn die Grenzschwelle schon längst überschritten ist). Hat man das Glück, ausserhalb nette Leute zu kennen, die einem etwas Ausgleich bieten, kann man eine solche Situation (solche Leute) entsprechend länger ertragen.
 

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