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Könnte das Dritte Reich sich wiederholen?

Eine weitere Gefahr für die Demokratie sehe ich in der technischen Entwicklung. Manipulierte Wahlmaschinen, durch KI generierte, gefälschte Inhalte, durch Big Data ausspionierte und gelenkte Wähler usw.
Stimmt, mit Manipulationen durch KI und "Wahlmaschinen" wie sie in den USA verwendet werden, ist absolut zu rechnen. Bei uns nicht so sehr, weil bei uns immer noch alles über zahlreiche Augen der Wahlhelfer läuft, wo manipulierte Zahlen auffallen täten, aber überall wo man sich zu sehr auf die Technik verläßt.
 
weil bei uns immer noch alles über zahlreiche Augen der Wahlhelfer läuft, wo manipulierte Zahlen auffallen täten,
Wahlhelfer? Naja...
Mein Schwiegervater erzählte mir mal, dass es bei Wahlen in seinem Kuhdorf einst so abgelaufen sein soll: X Stimmen für die CDU. Okay, dann brauchen wir den Rest nicht mehr zu zählen, ist alles SPD.
Oder umgekehrt.
Und bei einer Wahl, bei der ich selbst Wahlhelfer war, kam der Wahlleiter nicht mit den Stimmzetteln klar, auf denen ein Kreuz gültig war und eines ungültig (Erst- und Zweitstimme).
Da habe ich mehr Vertrauen zu den alten blauen Wahlmaschinen aus Holland.
 
Wieviele Wahlhelfer waren dort im Einsatz? Wenn bei uns Wahlen sind, sind immer 8 Leute pro Stimmbezirk eingesetzt, selten weniger. Gegenseitige Kontrolle, und man ist stolz darauf, wenn möglichst schnell aber korrekt gezählt wurde. Holländische Wahlmaschinen sind mir kein Begriff.
 
Wieviele Wahlhelfer waren dort im Einsatz? Wenn bei uns Wahlen sind, sind immer 8 Leute pro Stimmbezirk eingesetzt,
Da waren es auch acht oder eine ähnliche Anzahl.
Gegenseitige Kontrolle,
Von wegen gegenseitige Kontrolle. Was der Wahlleiter gesagt hat, hat gegolten. Der hat das schon oft gemacht, alle anderen seltener oder zum ersten Mal. Also muss der ja wissen, wie es geht. Ich war der einzige, der es gewagt hat zu sagen: "Sie haben da einen Denkfehler." Da war er beleidigt und hat gefragt: "Wollen Sie jetzt den Wahlleiter machen?"
Holländische Wahlmaschinen sind mir kein Begriff.
Nedap.
 
@Dunkle Prinzessin

„Wenn das Vertrauen in die Demokratie verloren geht und der Arbeiter sich zum Wohl fremder Interessen ausgebeutet fühlt, gehen die Wählerstimmen wieder zu radikalen und Deutsch-orientierten Parteien.“

Interessante Thesen, die du vielleicht etwas erläutern könntest.

Wo und wodurch genau ist denn deiner Meinung nach in Deutschland das Vertrauen in die Demokratie verloren gegangen? Klingt für mich etwas nach dem Populismus von Herrn Aiwanger, der vor kurzem in Bayern verkündet hat, dass sich „die schweigende Mehrheit die Demokratie zurückholen müsse“. Nur weil ein Teil der Bevölkerung nicht immer im Einklang mit der Regierungspolitik ist, hat nichts damit zu tun, dass wir in Deutschland definitiv eine Demokratie haben.

Okay … Die Arbeiter werden zum Wohl wessen Interessen ausgebeutet? Der Arbeitgeber? Ausländischer Mächte? Klingt für mich etwas nach Arbeitskampf des 19. Jahrhunderts.

„Deutsch-orientierte Parteien“ sind was genau? Definierst du damit rechte, nationalistische Gruppierungen? Alle anderen sind „undeutsch“?
 
Ohne den Strang vollständig gelesen zu haben. Aber ich fürchte mehr eine DDR 2.0 und sehe uns da wesentlich näher dran.

Witzig finde ich immer die Argumente mit "populistische Lösung" oder "radikale Lösung". Das Gegenteil davon muss wohl "keine Lösung" sein.
 
Ja, könnte es, weil die Menschen aus Fehlern nichts lernen und Faschismus genau wie Judenhass und Rassismus niemals verschwinden werden, Krisen die das Volk beuteln, begünstigen radikale Einstellungen. Kriege, offener Judenhass teilweise auch importiert (Mosleme die Juden hassen und migrieren) Deutsche mit Existenzangst (Wärmepumpen und Zwangssanierungsangst) Überfremdung (ungezügelte Migration in die Sozialsysteme (Sozialneid) Wohnungsnot (Überbevölkerung) all das sorgt dafür, das radikale Lösungen wieder populär werden.

Wenn das Vertrauen in die Demokratie verloren geht und der Arbeiter sich zum Wohl fremder Interessen ausgebeutet fühlt, gehen die Wählerstimmen wieder zu radikalen und Deutsch-orientierten Parteien.

Bezüglich der jetzigen katastrophalen Politik, sehe ich hier eine reale Gefahr, so stark wie bisher nie in meinen über 40 Jahre die ich existiere, wir stehen kurz vor dem vierten Reich, so meine Meinung.


Sehr gut geschrieben weil Faktenbasiert.
 
Nein - dazu sind wir alle zu wenig deutsch. Wir gehen im Discounter shoppen. Die Gastronomie ist türkisch, italienisch, asiatisch, amerikanisch - gut bürgerliche deutsche Restaurants sucht man inzwischen vergebens. Wir mögen Fast Food. Führen small talk und und und.............die Liste unseres ganz normalen Alltags hat sich globalisiert. Es gibt kaum noch deutsche Firmen - zum Beispiel ist ehemals Grundig jetzt in türkischer Hand und nennt sich Beko- Grundig. Die einst bekannt beliebt deutsche Wertarbeit gibt es kaum noch. Unsere Fußballnationalmannschaft hat kaum noch deutsche Spieler.
Misch-ehen sind normal und wenn ich mir das Straßenbild anschaue, dann komme ich mir manchmal sehr einsam vor unter all den Menschen die nicht deutsch sind.
In gewisser Weise haben wir uns globalisiert. Nationalstolz finden wir bei unseren ausländischen Mitbürgern, wir selbst können nur stolz sein auf unser kulturelles Erbgut und auf einige typisch deutschen Traditionen, die aber nur noch die ältere Generation kennt. Wir feiern lieber Halloween.
 

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