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"Knebelvertrag" Hausverkauf

  • Starter*in Starter*in Vivienne
  • Datum Start Datum Start
V

Vivienne

Gast
Hallo alle zusammen...

Vielleicht hat der ein oder andere Erfahrung im Bereich Haus- und Gründstücksangelegenheiten, ich leider nicht so, ich würde aber
trotzdem meiner Freundin gern helfen...

Eine sehr gute Freundin von mir wohnt im Moment in einem Haus mit ihrem Mann oben und die Oma ( hat ihn gross gezogen) wohnt unten. Die Oma möchte aus gesundheitlichen Gründen in ein Pflegeheim, was ja auch okay ist. So Problem ist, ihr Mann hat eine (geldgeile) Schwester und die hat ihn damals sehr sehr überrumpelt, einen Vertrag zu unterschreiben, sollte das Haus weniger als 20 Jahre bewohnt sein (warum auch immer diese Zahl), zahlt er so und so viel an seine Schwester. Natürlich die totale hirnrissige Summe, aber egal. Das heisst, wenn sie das Haus nicht mehr wollen, zahlen sie entweder fast so viel wie das Haus wert ist an die Schwester oder müssen halt drin wohnen bleiben. Mh...

Ein Anwalt meinte, da kommt man nicht früher raus, aber da bin ich immer skeptisch, mit all den Sachen so akzeptieren. Da er wohl bedrängt worden ist damals, kann man das Ding nicht anfechten? Von wegen unter Bedrohung, Vortäuschung falscher Tatsachen ( in Hinblick auf den Wert des Hauses vielleicht und sie muss dann weniger bekommen?) oder was weiss ich?!

Ich würde ihr wirklich gern helfen, weil sich alles drum herum so schrecklich entwickelt hat, Strasse, Neubaugebiet, das ist alles so laut, da bekommt sie die Krise und hat keine Ruhe mehr.

Naja vielleicht hat jemand ja mal sowas ähnliches gehabt oder gehört und kann sich dazu äussern.

Vielen Dank schon mal..
Gruss Vivi
 
Klingt problematisch, ist es auch, da wir hier Vertragsfreiheit haben.

Um was für einen Vertrag handelt es sich denn?

Ist dies der Kaufvertrag für das Haus? Wer hat das Haus von wem gekauft?

Ist diese Regelung im Kaufvertrag mit beurkundet worden?

Wer ist im Grundbuch als Eigentümer eingetragen?

Möglicherweise hat diese vertragliche Regelung sich auch im Kaufpreis niedergeschlagen.

Alles viele Fragen, die hier offen stehen.

Da wäre mehr Backgroundinformation erforderlich, um dies näher beurteilen zu können.

Also, her damit!
 
Hallo,
Störer hat recht. Für das braucht man mehr Hintergrundwissen.

Ich gehe mal davon aus, dass das ein Vertrag bei einem Notar bezgl. einer Erbauseinandersetzung war. Ich sehe da dann wenig Chancen, auf irgendeine Weise herauszukommen. Weil solche Verträge werden vor einem Notar geschlossen und sind absolut bindend da (!)
- der Notar bereits beim Vertragsabschluß beiden Seiten die rechtlichen Dinge erklärt hat. Da entfallen dann alle die Einwände, welche du vorgebracht hast.
Ist das jedoch nur so ein Vertrag, abgesprochen und schriftlich fixiert, dann sollte sich das wirklich ein Anwalt genauer anschauen.
liebe grüße
Standhafter
 

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