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Klinikaufenthalt?

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Gast-needs-help

Gast
Hallo,
ich habe seit den letzten 1,5 Jahren immer wieder Depressionen, Das heißt im ersten Jahr war es sehr gravierend, da habe ich ständig an Selbstmord gedacht, ich habe mit meiner damaligen Hausärztin darüber gesprochen und habe dann meine Gesamtsituation geändert, bin zurück zu meinen Eltern gezogen (bin jetzt 18) und habe meine Ausbildung abgebrochen, Danach ging es mir eine Weile besser, aber mittlerweile habe ich immer wieder Tage, Wochen die ziemlich krass an die vergangene Zeit erinnern, eine negative Grundstimmung in mir, irgendwie wie Trauer, herrscht immer. Ich habe Angst davor, dass für mich kein Platz in dieser Welt vorgesehen ist. Ich weiß nicht wohin ich in meinem Leben will, ob ich überhaupt noch irgendwo hin will. Ich habe Angst die Kontrolle zu verlieren, und dann etwas zu tun, was ich vielleicht nicht mehr bereuen kann. Der einzige Gedanke, der mich öfter schon davon abgehalten hat, ist der daran, was ich meiner Familie und meinen Freunden zurücklasse.
Meine Frage ist jetzt, wenn ich mich in einer Klinik therapieren lassen will. Wer entscheidet, ob ich hin darf, wer zahlt das? Wohin wende ich mich? Ich will einfach gewappnet sein, wenn ich das Gefühl habe, ich könnte die Kontrolle verlieren, das könnte ich meiner Familie nicht antuen.
 
Du entscheidest. Am besten gehst du zu einem Psychiater, schilderst dort deine Situation und sagst, dass du eine stationäre Therapie machen willst.

Bei der Bezahlung gibt es zwei unterschiedliche Verfahren: einmal die Krankenkasse und einmal die Rentenversicherung.

Der Psychiater wird dir eine für dich geeignete Klinik vorschlagen und weiß dann auch, wer zahlt und wie du mit den Anträgen (Rentenkasse) verfahren musst.

Ich finde es sehr gut, dass du dich wappnen willst gegen diese Krankheit und wünsche dir viel Kraft dafür.
 
Danke, für eure Antworten. Ich denke ich mache den einzig richtigen Schritt und suche mir professionelle Hilfe. zunächst einmal in form eines psychologen, ich bin mir sicher, dass das schon sehr helfen wird.
Zusätzlich möchte ich noch sagen, dass ich nicht gefährdet bin, meine negativen Gedanken auch umzusetzen. Da muss ich mir nur vor Augen halten, wie viele Dinge es gibt, die es wert sind, um das Leben zu kämpfen. Ich muss nur einfach lernen zu leben, wenn man das so sagen kann. Und dazu werde ich mir nun Hilfe von einem Therapeuten holen.
 

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