Hallo Gwen!
Bei meinem (fast) 12-jährigem Sohn wurde vor gar nicht langer Zeit eine Sozialphobie festgestellt.
Ich habe noch nie davon gehört, daß es dafür spezielle Kliniken geben soll - ich denke, aus diesem Grund wirst Du auch im Netz nicht finden 😕
Mein Sohn wird seit Anfang Dezember in einer Klinik für Jugendpsychatrie behandelt - allerdings ambulant, was bedeutet, das er dort von 8 bis 17 Uhr ist und Abends nach Hause kommt.
Er wird danach auch nicht wieder die Regelschule besuchen, da sich dort der eigentliche Schauplatz seiner Probleme und Ängste befand, sondern eine "behütetere" Schule, in der auf einzelne Schüler mehr eingegangen werden kann und auf der er trotzdem einen normalen Schulabschluß machen kann.
Ich denke, daß der erste Weg bedeutet, ein Gespräch mit einem Psychologen zu führen. Der dann wiederum zusammen mit Dir überlegt, ob ein psychatrischer Klinkikaufenthalt oder eine ambulante Therapie durchzuführen ist. Aber als erstes wird er wohl eine Diagnostik am Patienten machen. Oder ist die Sozialphobie bereits diagnostiziert?
Übrigens sollte man keine Angst vor dem Wort "Psychatrie" haben - mein Sohn ist ja dort und es hat nichts, aber auch gar nichts mit dem zu tun, was landläufig unter "Klapse" verstanden wird 😉
Die Jugendklinik für Psychatrie, in die mein Sohn geht, bietet sowohl die ambulante als auch die stationäre Behandlung an, liegt aber in Norddeutschland - wenn Du trotzdem die Adresse möchstest, schreibe mir kurz und ich schicke sie Dir per Nachricht (nicht im öffentlichen Forum), OK?
Alles Liebe, Schokokeks