beihempelsuntermsofa
Sehr aktives Mitglied
„Seine Tochter und seine Frau starben. Sein Geographie-Studium war nach der Wende nichts mehr wert. Zunächst arbeitete er als Mosaikpflasterer. Doch dann wurde er schwer krank – bis zur Arbeitsunfähigkeit. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als Sozialhilfe zu beziehen. Dann meldete die Vermieterin seiner Wohnung Eigenbedarf an, er musste nach monatelangem Streit aus der Wohnung raus, 60 Wohnungsangebote lehnte das Jobcenterab. So landete er mit Mitte 40 schließlich auf der Straße.“
Bei so einem Schicksal, hat da tatsächlich noch jemand die Chuzpe sich hinzustellen und zu sagen „selber schuld“? „Falsche Entscheidungen getroffen“, „nicht genug angestrengt“, whatever?