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Kinderwunsch ansprechen (und gemeinsame Wohnung)

Maya86

Mitglied
Hallo ihr Lieben,

ich war vor einiger Zeit schon einmal hier aktiv - auch wegen einem Beziehungsthema...

Ich bin zwischenzeitlich seit etwas über einem Jahr (1 Jahr & 3 Monate) mit meinem Freund zusammen. Er ist 34, ich bin 35, werde in zwei Monaten 36. Neben meiner chronischen Schmerzerkrankung, mit der ich ihm ggü. inzwischen sehr offen umgehe und er auch gut mit umgehen kann, führen wir eine harmonische und gute Beziehung. Anfang September hatte ich schon einmal das Thema zusammenziehen angesprochen, worüber er sich sehr gefreut und hat und sich das im kommenden Jahr (hatte ich so gesagt) auch gut vorstellen kann. Wir haben dann noch ein oder zweimal am Rande, aber nicht konkret, darüber gesprochen oder gar gesucht.

Das Thema wohnen möchte ich nun gern nochmal ansprechen... dachte wenn wir entspannt die nächsten Tage mal zusammen auf der Couch verbringen und die Stimmung gut ist/passt. Ich möchte gern genauer wissen, wie er über unsere Zukunft denkt - zusammenziehen und insbesondere Kinder. Heikel finde ich den Grad zwischen Offenheit und eine Rückmeldung von ihm "einzufordern" UND einfühlsam/verständnisvoll sein. Grundsätzlich liegt mir das, habe dennoch Sorge, dass es in ihm einen Druck erzeugt. Das möchte ich auf keinen Fall - merke aber auch, dass mich das beschäftigt - vielleicht freut er sich ja auch...

Ich würde dann sagen, dass ich mich total freuen würde, wenn wir im nächsten Jahr wirklich zusammenziehen, da ich sehr glücklich mit ihm bin - dann fragen, wie er darüber denkt. Wenn wir dann ins Gespräch kommen, würde ich vielleicht auch noch sagen, dass es vielleicht sinnvoll wäre, eine etwas größere Wohnung zu nehmen, da ich in den letzten Jahren schon SEHR oft umgezogen bin (denke, das ist irgendwie nachvollziehbar und ok). UND DANN meine wichtigste, zweite Frage, ob er schon einmal überlegt hat, wann er sich Kinder vorstellen kann...

Gibt es von eurer Seite noch Tipps für ein solches Gespräch? Es sollte nicht verkrampft werden und ich entscheide je nach seiner Reaktion, wie tief ich darauf eingehen oder besser vertagen kann. Ich muss dazu sagen, dass nicht nur mein Alter, also fast 36, sondern auch eine Hormonstörung vorliegt, weshalb ich nur durch die Gabe von zusätzlichen Hormonen einen Eisprung bekommen kann. Laut meiner Frauenärztin kann ich zwar schwanger werden, es könnte aber doch deutlich länger dauern, als bei Frauen, die diese Hormonstörung eben nicht haben. Die Hormonstörung soll nicht Thema des Gesprächs sein, sondern wirklich nur 1. Zusammenziehen und 2. wann Kinder... natürlich nicht auf den Tag genau - aber wenn er sagen würde, erst in drei oder vier Jahren, muss ich für mich schauen, wie ich mit dem Gedanken und den Gefühlen umgehen kann, dann ggf. nicht mehr Mutter zu werden.

Ich finde das ganz schwierig... aber wenn ich nicht darüber rede, stecke ich auch in dieser Beziehung weiterhin meine Bedürfnisse aus Liebe zum Partner zurück, das wird mich auf Dauer auch nicht glücklich machen...

Viele liebe Grüße
 
Vor der "wann"-Frage sollte die "ob"-Frage kommen oder hattet Ihr das schon? Mit 35 musst Du ja auch langsam die Uhr im Blick behalten.

Ich bin da leider nicht so empathisch und klopfe sowas gern recht früh recht deutlich ab. Denn wozu investieren, wenn die Lebensvorstellungen in so bedeutenden Dingen stark differieren? Macht man sich doch nur unglücklich. Also, wenn Du Kinder willst, sollte das "ob" noch vor dem Zusammenziehen geklärt sein. Nachher will er gar keine ...
 
Danke euch beiden!

Bei dem OB, bin ich mir schon relativ sicher, dass er das möchte. Er spricht immer sehr positiv davon, wenn wieder jemand aus seiner Clique Vater wird (sind die meisten schon).
Ich hatte nach etwa zwei Monaten Beziehung auch mal vorsichtig gefragt, ob er Kinder möchte, mit dem Hinweis, dass dies ja sonst nicht gut ausgehen kann, wenn da keine Übereinstimmung vorliegt, schon recht deutlich. Ich konnte aber merken, dass er sehr verlegen war und antwortete damit: "Kinder gehören ja schon irgendwie dazu. Ich möchte jetzt erstmal aber viel Urlaub mit dir machen." Ihm war das unangenehm, das war spürbar - was an mangelnder Erfahrung liegen könnte. Auch wenn es jetzt auf ihn ein komisches Licht werfen könnte: ich bin seine erste Freundin, da er bis vor einigen Jahren keine feste Beziehung wollte.
Vielleicht noch zum Zusammenziehen: er meinte, er hätte da auch schon dran gedacht, er hätte sich aber nicht getraut es anzusprechen. Irgendwie auch ein Grund mehr, dass ich da mal mehr nachfrage...
 
Naja, es ist ja bald Silvester. Ein guter Tag, um Pläne für das kommende Jahr zu machen. Spätestens da passt es doch perfekt rein, ihn mal darauf anzusprechen, was ihr nächstes Jahr nicht alles anpacken wollt.

Beim Kinderthema bleibt dir ohnehin nicht viel anderes übrig, als es anzusprechen. Vielleicht hast du ja Glück und er hat es sich auch hier nur nicht getraut, etwa aus Angst, dass du dich dann wegen deiner Hormonstörung unter Druck gesetzt fühlst. Also zu sagen, dass er (vielleicht) schon gerne Vater werden würde.
Und falls er keine will, weißt du wenigstens Bescheid.
 
An Silvester bzw. zwischen den Feiertagen hatte ich auch schon gedacht.
…da er von der Hormonstörung nicht weiß, kann ihm das nicht das Gefühl geben, dass er mich dann bedrängen könnte. Ich habe oft das Bedürfnis ihm auch davon zu erzählen, da meine Angst, nicht mehr Mutter zu werden, zum Teil auch daraus rührt. Bislang wurde mir seitens bester Freundin eher dazu abgeraten, ihm das nicht zu erzählen, sondern besser erst, wenn wir es aktuell probieren möchten. Vor einigen Jahren bin ich mir der Hormonstörung von Anfang an sehr offen dem neuen Partner über umgegangen, was in ihm, so sagte er es auch im Trennungsgespräch, sehr viel Druck und Angst ausgelöst hat. …und aufgrund des Wissens, was das PCOS (so heißt die Hormonstörung), sich etwas abgeschreckt gefühlt hat… ihn hat das verschreckt, da es mit vermehrtem Haarwachstum etc. einhergeht. Was ich auch verstehen kann. Daher bislang die Vorsicht. Obwohl ich ihm be das gern sagen würde.
 
Was wäre denn eigentlich, wenn Du das Thema in drei Schritten anders aufziehst?

Zwischen Frau und Mann sollte das Thema Verhütung besprochen sein.
(Aktuell scheint Dein Zustand Sicherheit zu geben)

Wenn aber nicht, bekommt ihr dann Kinder?
Wenn sie in Kauf genommen werden, sind sie dann willkommen?
Wenn sie willkommen sind, würde man (hormonell) nachhelfen wollen?
( Den letzten Schritt kannst Du später anbringen, wenn Ihr nicht mehr verhütet)
 
@Bodenschatz: mit aktuellem Zustand meinst du das „nicht genau wissen“, was er möchte? Wenn er in absehbarer Zeit, sagen wir spätestens in 2 Jahren, also mit fast 38, nicht möchte, muss ich für mich überlegen, was ich dann tue. Gehen oder für die Liebe und das Risiko „nie Kinder“ entscheiden. Falls er sich das vorstellen kann, dann benötige ich Hormone, bzw. Clomifen, ein Medikament, um die Eizellreifung bzw. den Eisprung auszulösen. Die Frage nach „ob“ Hormonen stellt sich nicht.
 
Du hattest beschrieben, dass momentan kein Eisprung sattfindet.
Verhütung findet - da er davon nichts weiss, doppelt statt.
Du ersparst dir dadurch natürlich, möglicherweise allein erziehend zu werden.

Falls die Verhütung, von der ER ausgeht, weg fällt, müsste das Thema "Kinder" die Folge sein.
Arbeitet er daran aktiv mit, so will er sie mit Dir haben.
Dann aber könnte angeführt werden, dass Du doch noch einen "ärztlichen Stupser" benötigst, damit es klappt.

Als Mann sich mit dem Thema einer körperlichen Veränderung der Frau auseinander zu setzen halte ich für weit weniger anspruchsvoll, als als Frau eine Schwangerschaft zu durchstehen.
 

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