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Kinderlärm und sonstige Lärmempfindlichkeiten

Mich würde mal Eure Meinung Interessieren. Wenn man allgemein Kinderlähmung draußen oder auch in seiner eigenen Wohnung als extrem empfindet und so etwas kaum aushält, hat man dann psychisch einen an der Klatsche?
 

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Lucy666

Aktives Mitglied
Hallöchen,
nein, hat man nicht.
Hier in meiner Wohnsiedlung sind viele Familien mit Kindern jeden Alters. Natürlich ist das toll, wenn sie Spielkameraden finden und gerade in diesen Zeiten nicht ständig allein sein müssen.
Hier gibt es zwischen den Mietshäusern Wiesen, wo sie sich treffen und spielen können. Gute Sache... theoretisch.
Das gemeinsame "Spielen" besteht hier allerdings nur noch aus laut schreien, sich gegenseitig heftig beschimpfen und Prügeleien. Und ja, das ist für mich -vor allem wenn ich im Homeoffice bin- extrem anstrengend.
Da hilft es teilweise nicht einmal, die Fenster zu schließen.
Die haben so ein lautes Organ... heilig's Blechle.
Im letzten Sommer ging das bei gutem Wetter teilweise bis um 2-3 Uhr morgens so durch. Das fand ich sehr belastend, denn ich muss schon um spätestens 6 Uhr aufstehen.
Mit den Kindern reden bringt nichts außer ein genuscheltes "tschuldigung" und keine Stunde später drehen sie wieder auf. Und den Eltern ist es egal, die keifen manchmal sogar mit rum. Furchtbar.
An die Ruhezeiten (mittags und nachts) hält sich auch keiner.
Rücksicht nimmt hier niemand.
Es gibt sogar in unmittelbarer Nähe (in dieser Straße) einen Spielplatz für kleine Kinder extra mit schattenspendenden Bäumen und reichlich Sitzbänke für die Eltern und auch noch einen anderen Spielplatz/Bolzplatz für die Größeren (mit Basketballkorb, Tischtennisplatte, Fußballtore). Alles wird gut gepflegt/instand gehalten.
Aber die werden gar nicht von den Kindern genutzt. Sehr schade.
 

Morningstar

Aktives Mitglied
Hier bei mir ist es fast genau so wie Lucy666 es beschreibt, jedoch nicht ganz so extrem, aber auch der Spielplatz um die Ecke.
Ich nutze geräuschunterdrückende Kopfhörer neben geschlossenen Fenstern (von Bose) die waren zwar teuer, aber die Investition war es definitiv wert.
Ansonsten habe ich auch noch Ohropax, da musste ich lange tüfteln bis ich welche gefunden haben die nicht drücken, es gibt aber so super weiche, die gehen.
Allerdings bin ich so weit, dass ich um 2-3 Uhr nachts die Polizei rufen würde! Die ist für solche Ruhestörungen zuständig.

Die Formulierung "psychisch einen an der Klatsche" finde ich extrem unpassend, das könnte man sicher netter formulieren.
Lärmempfindlichkeit haben nicht nur Menschen mit psychischen Belastungen, diese empfinden sie aber möglicherweise als schlimmer und belastender.
Irgendwie wird aber auch alles "lauter" habe ich das Gefühl. Oft liegt es auch an sehr schlechter Lärmdämmung an den Häusern.
 

ßßx

Aktives Mitglied
Es gibt verschiedene Gründe, warum man lärmempfindlich ist. Zum Beispiel kann man an Hyperakusis leiden (das ist nichts Schlimmes), man kann hochsensibel sein, etc.
Das ist aber kein Grund, diese Person mit negativen Ausdrücken zu beschimpfen (z. B. einen an der Klatsche haben).
Ich persönlich nutze Ohrstöpsel dieser Art:
Damit halte ich nun alle erdenklichen Situationen aus. Ich habe in jeder Tasche solche Stöpsel, weil ich mir dann immer helfen kann.
 

ROHU

Mitglied
Auf diesem Gebiet kenne ich mich bestens aus.

Jahrelang musste ich auch unter Kinderlärm und Strassenlärm aus der Nachbarschaft leiden.

Heute kann ich nur noch mit Ohrstöpseln schlafen.

Und ganz wichtig: Ich bin ein hochsensibler Mensch. Da empfindet man alles noch viel intensiver.
 

Q-cumber

Aktives Mitglied
Aus meiner Sicht hat man definitiv keinen an der Klatsche, wenn man sich durch langanhaltenden Kinderlärm genervt fühlt.
Ich kann Kinder generell gut leiden, trotzdem geht mir ihr hochfrequentes Kreischen, wenn es sich über Stunden hinzieht, auch tierisch auf den Docht.

Im Vergleich zu früher haben sich die Zeiten leider sehr geändert. Kinder stromern nicht mehr frei durch die Gegend, so wie ich das als Kind noch durfte. Viel zu gefährlich.
Also bleiben die Kinder immer in unmittelbarer Sichtweite der elterlichen Wohnung. Was hier in der Stadt bedeutet, dass die Kinder nicht auf den nächstgelegenen Spielplatz gehen dürfen, sondern in den Innenhöfen der Hochhäuser rumtoben. Die Kinder in meiner Nachbarschaft sind sicherlich nicht lauter als früher, durch die enge Bebauung schallt ihr Schreien und Rufen aber derbe laut durch die gesamte Nachbarschaft.

Grundsätzlich sind die Kiddies hier alle ganz okay. Kinderlärm nach 21 Uhr gibt es hier fast nie.
Blöd ist halt, wenn man so wie ich im Schichtdienst arbeitet.
Du kommst nach der Nachtschicht heim und willst pennen...Pustekuchen.
Ohropax schaffen ein bisschen Abhilfe.

Also: JA. Kinderlärm kann Menschen nerven. Ganz ohne, dass man einen "an der Klatsche" hat oder ein Kinderfeind ist.
 

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