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Kinderfeindlichkeit in Deutschland- andere Länder?

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Hallo
Wen ein Kind lernen soll das alles nicht sofort zu haben ist, dann müssen wir aber
auch Lernen, das es nicht sofort das Zimmer aufräumt.🙂

Die Probleme meiner Kinder sind so groß und wichtig wie meine eigenen, klappt gut.

Lg.
 
Das ist DEINE Realität!
Ich seh das ein bisschen anders.
Wer keine Zeit, kein Geld und keine Nerven für Kinder hat, sollte sich keine anschaffen!

Ich bin alleinerziehend, arbeite nur vormittags, da ist die Kleine seit März im Kindi, vorher war sie bei Oma.
Das war nicht geplant, ist aber leider so.
Zu mittag hole ich sie ab, wir kochen zusammen, der Rest des Tages gehört ihr.

Wir kommen mit sehr wenig Geld klar, und ich empfinde das Zusammensein mit ihr nicht als Last oder Stress, sondern als Bereicherung.
Wir haben zwar kein Handy, keine zwei Autos oder Fernseher und noch nie einen Urlaub gemacht, aber sie ist trotzdem ein fröhliches, aufgeschlossenes , freundliches gut erzogenes Kind, ich glaube nicht dass ihr irgendwas fehlt.
Mir auch nicht.

Es macht mir Spass, mich mit ihr auseinander zu setzen und ihr alles zu zeigen und beizubringen.

Wer sich Kinder nur anschafft, damit sie da sind und dann darauf vertraut, dass sie schon irgendwie groß werden, ohne dass man sich großartig drum kümmert, sollte vielleicht mal seine Prioritäten überdenken.

Und nein, ich halte mich nicht für den supertollen Übervater!
Im Gegenteil, ich hinterfrage mich ständig.

Weisst du, wir haben unsere kinder (3) schon groß bekommen. Zum großteil.
Und aus ihnen ist sogar etwas geworden!
Trotz breze im supermarkt und anderer 'unperfektheiten'.
Mein "wichtigstes' war und ist, mit ihnen zu reden. Über alles. Über die breze im supermarkt die man bezahlen muss, über die schule, freunde, auch über politik. Wir sind kein akadmikerhaushalt aber keineswegs bildungsfern.
Und wir haben uns die kinder auch nicht 'angeschafft' (das würd ich nichtmal von unserem hund so sagen) sondern wir haben sie bekommen.
Kinder sind keine konsumgüter oder statussymbole sondern ein geschenk (des himmels).
 
Das ist DEINE Realität!
Ich seh das ein bisschen anders.
Wer keine Zeit, kein Geld und keine Nerven für Kinder hat, sollte sich keine anschaffen!

Also so krass sehe ich das jetzt nicht. Man ist stellenweise auch mal überfordert aber das heisst weder, dass man deshalb zu den miserablen Eltern gehört, noch das man die Kinder generell nicht im Griff hätte. Und in der heutigen Zeit in welcher nunmal häufig beide auf Einkommen angewiesen sind, finde ich es auch nicht dramatisch, wenn die Großeltern ( ihre Einverständnis vorausgesetzt ) da "fest" mit eingebunden werden.

Es gibt auch Tage da läuft im Berufsleben alles schief und vieles kommt auf einmal. An so einem Tag könnte ich dann auch das Handtuch werfen. Weiss aber, dass es solche Tage gibt und das davon am nächsten Tag nichts mehr übrig ist weil alles wieder normal läuft. Deshalb wird man dann aber auch nicht gleich als schlechter Arbeitnehmer disqualifiziert.
 
Weisst du, wir haben unsere kinder (3) schon groß bekommen. Zum großteil.
Und aus ihnen ist sogar etwas geworden!
Trotz breze im supermarkt und anderer 'unperfektheiten'.
Mein "wichtigstes' war und ist, mit ihnen zu reden. Über alles. Über die breze im supermarkt die man bezahlen muss, über die schule, freunde, auch über politik. Wir sind kein akadmikerhaushalt aber keineswegs bildungsfern.
Und wir haben uns die kinder auch nicht 'angeschafft' (das würd ich nichtmal von unserem hund so sagen) sondern wir haben sie bekommen.
Kinder sind keine konsumgüter oder statussymbole sondern ein geschenk (des himmels).

Hallo
Ja das sollte man wirklich beherzigen, das ist das wichtigste
Überhaupt, man lernt sie Ernst zu nehmen, auch wenn das noch
kleine Menschen sind, in ihrem Leben ist alles genau so wichtig
wie bei uns Erwachsenen. Probiert das einfach mal aus, ein paar
Wochen reichen schon und ihr werdet ergebnisse sehen.

Vielen Dank beihempelsuntermsofa:blume:
 
Die Welt geht vielleicht nicht davon unter, aber es ist definitiv eine verpasste Chance für das Kind! Ein Kind soll doch lernen, dass nicht immer alles sofort zu haben ist. Ich gehe mal davon aus, dass in unserem Land kein Kind so kurz vor dem Verhungern steht, wenn es einfach so lange wartet, bis die Semmel bezahlt ist. Eigentlich sind gerade solche Alltagssituationen doch dafür ideal, dem Kind die Welt zu zeigen. Komisch, warum so viele Eltern diese Gelegenheiten verstreichen lassen und sich dann wundern, warum ihre Kinder ungeduldig und extrem fordernd werden: Kunststück- auch das warten MUSS man lernen.
Und man tut keinem Menschen einen Gefallen, wenn man ihm vorspielt, in einer Welt zu leben, in der er nicht warten muss.
Ihr kennt bestimmt alle den berühmten Marshmallow-Versuch. Dort wurde Kindern eine Marshmallow gegeben und ihnen gesagt, wenn sie es nicht essen, bis der Versuchleiter zurückkommt, bekommen sie ein zweites. Das ganze wurde als Langzeitstudie untersucht: Die Kinder, die in der Lage waren, zu warten wuchsen im Lauf ihres Lebens zu erfolgreicheren und zufriedeneren Menschen heran: Weil sie früh gelernt hatte, vorauszuschauen, den momentanen Impuls zu gunsten eines "höheren" Ziels zurückzustellen und sich über die Wartezeit hinwegzuhelfen.
DAS sind Fähigkeiten, die ein Kind weiterbringen und scheinbar so banale Alltagssituationen sind genau die Stellen, an denen sie es schmerzfrei und nahezu nebenher lernen können- wenn die Eltern sie lassen.
So sehe ich das: Überbehütung, und Verhätscheln ist im Grunde Betrug am Kind!





Das habe ich doch schon mal gesagt warum soll ich meinem Kind dem im Sommer bei 30 grad Hitze vor Durst die Zunge am Gaumen klebt und ich in meinem Wagen das Wasser zu stehen habe denn nichts zu trinken geben?

Strafen sowie auch Erziehungsmaßnahmen müssen oder sollten wenn sie Erfolg haben sollen von den Kind nachvollzogen werden können.
Warum muss ich unbedingt an solch einem Tag auf meine Autorität bestehen es gab davor und es gibt danach noch zig Chancen wo ich das tun kann.
Kindererziehung ist kein Kampf sondern immer ein Weg welcher Kompromisse erfordert und Kompromisse schließen ist im Leben mindestens genauso wichtig wie Gehorsam.🙂

P.S. So ist ja nicht einmal mein Großvater mit seinen Nutztieren umgegangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die paar Minuten, bis zur Kasse kann jedes Kind aushalten. Zumindest kann es das lernen und das sollte es auch. Und die allermeisten Kinder bekommen das auch völlig ohne Probleme hin! DAS ist nämlich die Realität: Es ist bei weitem nicht so, dass die meisten Kinder ein riesen Theater veranstalten, wenn sie mal ein paar Minuten warten müssen: Die meisten Kinder kriegen das sehr gut hin- auch sehr kleine Kinder.
Man sollte seine Kinder nicht unterschätzen und so tun, als wäre sie so unfähig, dass man ihnen garnichts abverlangen kann. Bzw ab und zu sollte man es auch als Eltern aushalten können, dass das eigene Kind eben nicht perfekt ist, sondern eben mal nervt. Das heißt noch lang nicht, dass man deswegen IMMER nachgeben muss.
Sorry, dass ich das in meinem jugendlichen Leichtsinn schreibe- man muss sich ja offenbar schon entschuldigen, wenn man es wagt etwas zu schreiben, ohne selber Kinder zu haben. 😕

Nein, das nicht aber mangelnde Erziehung zu unterstellen ist genauso Sinn-befreit wie die ganze graue Theorie und du weist nicht wie es bei deinen Beispiel- Kindern in einem anderen Laden läuft das was du dort siehst ist eine Momentaufnahme beiderseits und sagt nichts über die Fähigkeiten der Eltern sowie das Erziehungs-Schema aus daraus mangelnde Erziehungsfähigkeit zu konstruieren ohne die Praxis auch nur einen Millimeter zu kennen ist genauso daneben. 😕
 
Ich sage ja nicht, dass jeder, der mal überfordert ist, gleich als miserablen Elternteil dasteht.
Aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass in ganz vielen Familien heute Geld und Konsum wichtiger ist als die Kinder.
Und ich denke tatsächlich, dass sie viele haben weil es halt dazugehört.
"Mein Haus, mein Auto, meine Kinder..."

Ich habe mir mein Kind angeschafft!
Wir haben lange und gründlich nachgedacht, ob alles passt und gute Voraussetzungen gegeben sind, bevor wir uns dafür entschieden.
Es war keine plötzliche Idee oder unüberlegte Aktion, es war bewusst und durchdacht.
Das Kind ist nicht passiert, es war kein Geschenk Gottes, wir wollten es haben und wir haben es selbst gemacht!
Dass es gesund auf die Welt kam, das war wohl ein Geschenk Gottes.

Mir war vorher durchaus bewusst, was ein Kind an Arbeit und finanzieller Einschränkung bedeutet.
Aber wir wollten es haben und ich bin jeden Tag froh, dass sie da ist.
Dass mein Lebensstandard dadurch vielleicht nicht so hoch ist, was solls.
Meine Tochter gibt mir soviel mehr als ein dickes Auto.

Deshalb muss ich sie auch nicht abgehetzt aus der Krippe holen und dann noch genervt durch den Supermarkt ziehen.
Wir haben Zeit!
Auch dafür, zu lernen dass nicht jedes Bedürfnis sofort erfüllt wird und dass man nicht schlagartig tot umfällt, weil man noch zehn Minuten auf die Breze warten muss.
Und dass man sie auch nicht schneller bekommt, je lauter man schreit.


Und weil es bei dir so ist ist das bei anderen auch so.😕 Du kannst doch nicht von dir auf andere schließen. Es gibt jede Menge Alleinerziehende Mütter die haben sich ihr Leben bestimmt auch anders vorgestellt denn wie sagt man so schön "Erstens kommt es anders zweitens als man denkt"😉

Es gibt auch genügend Menschen welche keine Psychischen Probleme haben vllt. sollten wir uns an denen mal ein Beispiel nehmen es scheint ja zu gehen.😉
 
Also ehrlich gesagt regts mich jetzt langsam auf: Nur weil etwas an sich nicht gut ist- also eine Handlung ist an sich vielleicht nicht gut, heißt das noch lang nicht, dass man hier drauf rumreiten muss, als hätte ich gesagt, jeder MUSS das immer schaffen und wäre ein Versager, wenn er es mal nicht schafft. Keine Ahung, warum einem hier was in den Mund gelegt wird.
Das ist nämlich ein großer Unterschied. Manche Eltern scheinen den aber nicht wahrhaben zu wollen: Es IST nicht richtig und auch nicht vom Ladenbesitzer erwünscht, die Waren vor dem Kauf anzupacken. Also ist das zu vermeiden.
So ist es nunmal und Kinder müssen das lernen.
Das heißt aber noch lang nicht, dass es nicht Situationen gibt, wo man eben mal ein Auge zudrücken kann (zB wenn das Kind sehr Durst hat uä). Jedoch sollte das Kind lernen: Das ist die Ausnahme: Die Regel sieht anders aus.
Ist das so schwer zu verstehen? Ist das so schwer umsetzbar? (Übrigens habe ich genug mit Kindern zu tun, dass ich sagen kann: Die allermeisten halten das aus- so schwer scheints nicht zu sein)

Hallo liebe Eltern: Manchmal erscheint es mir Ihr habe ein Problem damit , etwas zu differenzieren: Keiner erwartet, dass alles immer perfekt ist, aber nur weil man es ab und an (aus stress ,oder weil man einfach keine Bock hat- was ja auch OK ist) nicht hinkriegt, heißt das noch lange nicht, dass es GUT ist. Denn das ist es nicht.
Es ist menschlich, es ist normal, aber es ist deswegen noch lange nicht ein erstrebenswertes Erziehungsziel.
Es ist wichtig, dass Kinder warten lernen- dass das nicht immer klappt ist klar. Hat auch keiner behauptet. Mich nervt nur, dass man dann noch nicht mal zugeben kann: OK, anders wäre besser, aber bin eben auch nur ein Mensch. Ist es euch so wichtig, dass ihr perfekt seid? Fühlt ihr euch gleich in eurer Ehre verletzt, wenn man darauf hinweist: Dies oder jenes ist eigentlich nicht so optimal (denn das ist es nicht).
Übrigens: Eine Handlung wird dadurch auch nicht perfekter, indem man sie kurzerhand zur Regel erklärt, oder sich einredet, es wäre anders nicht möglich (vielleicht ist es einem SELBER nicht möglich, aber möglich ist es). Ehrlicher wäre es, zu sagen: So will ich es im Prinzip machen, DAS halte ich für richtig und wenn ich es mal nicht schaffe, geht die Welt auch nicht unter.
Warum ist diese entspannte Haltung so schwer zu erreichen?
Man muss werder das Kind im Supermarkt verdursten lassen, noch muss man aber jedem Quäken nachgeben und sämtliche Packungen aufreißen! Leider beobachtet man das immer öfter.
Ich hoffe, ihr macht das euren Kinder wenigstens rechtzeitig klar, dass man das nicht darf: Nicht dass sie es so machen, wie die Teenies, die ich grad in der Drogerie beobachtet hab: Fein säuberlich sämtlichen Nagellack und Lippenstift aufgemacht und ausprobiert und dann schön wieder hinten reingestellt- igitt!
 
...übrigens: Ich bin die Tochter einer alleinerziehenden Mutter, die Vollzeit gearbeitet hat und ich habe noch ein Geschwister, das fast genauso alt ist wie ich.
Meine Mutter sagt: Sie hätte das niemals erlaubt (Da hätte ich mich auf den Kopf stellen können)und ich hätte das auch niemals gewollt: Die Regel war klar und damit hatte es sich. Wenn ich Durst hatte, gab es VOR dem Einkauf etwas, oder etwas aus der mitgebrachten Trinkflasche.
Also so geht es auch. Vielleicht nicht bei jedem Kind und bei jeder Mutter, aber es GEHT!
 
Langsam wird es sinnfrei.
Ich weiss nicht, wo ihr einkauft, aber bei uns im Süpermarkt habe ich lange keine brüllenden Kinder erlebt.
 
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