hallo threadschreiberin,
ich habe hier mitgelesen.
wenn das alles so stimmt, wie du es beschrieben hast, und es sich jeden bis jeden zweiten tag wiederholt, dann finde ich es sehr wichtig, das du das jugendamt einschaltest.
der jungen frau werden auch sicher nicht gleich die kinder weggenommen. denn fremdunterbringung ist wesentlich teurer als eine familienhilfe reingehen zu lassen.
doch wenn es regelmäßig so ist, das verhalten der mutter zu ihren kindern wie du es beschreibst. (wobei es für mich nebensächlich ist , ob ein kind bei starker erkältung eis bekommt. eis essen meine kinder nämlich auch dauernd egal ob krank oder gesund),
finde ich es doch sehr bedenklich, das eine mutter so unwillkürlich mit dem verhalten ihrer kinder umgeht. ihr fehlt anscheinend die nötige reife. und wenn sie einen funken liebe zu ihren kindern hat, und nicht nur zu sich selbst, dann wird sie sich auf eine familienhilfe einlassen. und hoffentlich ist die FH kompetent genug, dieser mutter das richtig und das falsch im verhalten zu ihren kindern beizubringen.
liebe threadschreiberin, ich denke nicht , das es sich eignet , von deiner seite hilfe anzubieten.damit bist du völlig überfordert, ich vermute, dahinter stecken jahrelange erlernte verhaltensmuster, die sowieso, wenn überhaupt nur eine sozialpädgogin aufschlüsseln und mit verändern kann.
ich möchte mir nicht unbedingt ein urteil erlauben über die mutter , die ich noch nicht mal kenne. doch wenn es sich wirklich so verhält, ist es höchste eisenbahn die bremse zu ziehen. noch kann man was retten durch eine SPFH.
man sollte als mutter nicht einerseits es lustig finden wenn das eigene kind schimpfwörter nachspricht , und zu einer anderen zeit es dann dafür anschreien. das meine ich mit unwillkürlich, und wenn sich dieses verhalten wie ein roter faden durch die erziehung zieht, dann werden es total verstörte kinder und später dementsprechende erwachsene.
es müßte schon gefahr für das wohl der kinder in verzug sein, und das ist mit ab und zu schlagen eigentlich nicht gegeben, solange es sich in grenzen hält. also wird erstmal eine SPFH eingesetzt. und das ist gut so. und wenn die eltern bereitwillig mitarbeiten, weil sie nichts zu verbergen haben, dann wird sich alles zum guten wenden.
im gegenteil die elten werden davon in ihrer seelischen entwicklung profitieren.
bei deiner entscheidung es dem jugendamt zu melden bist du allein, keiner kann dich begleiten. ich denke spießbürgerliches denken, wie kinder müssen doch ihr regelmäßiges mittagessen haben .... sollten nicht dein kriterium sein.
ich denke wenn du es für dich nochmal prüfst , und immer noch feststellst, das die kinder so konfus behandelt werden und du wirklich weißt, das dies jeden tag so stattfindet, nicht nur der ausschnitt beim weihnachtlichen familientreffen, oder ein zufälliges treffen im einkaufscenter. ich finde es schon sehr bedenklich kindern musik über töten vorzuspielen. das jeden tag.
natürlich könnte ich dir einen besseren rat geben, wenn ich die eltern kennen würde.
ich habe selber kinder, und ich weiß was regelmäßiges verhalten mit kindern macht. ob positiv oder negativ.
kinder bekommen , ja dazu zu sagen, das alles benötigt sehr viel verantwortung. man kann seinen früheren lebenswandel ohne kinder dann nicht mehr so weiterführen. doch scheint es der mutter nicht klar zu sein, das sie das ur-vertrauen ihrer kinder zerstört, wenn sie sie so behandelt erzieht.
ich bin auch kein freund von verleumdungen und der gang zum JA ist sich vorher gut zu überlegen.
doch man kann es ja auch positiv sehen, vielleicht braucht die mutter seelische hilfe, hilfe die ihr eine unqualifizierte person gar nicht geben kann.
in dem fall sollte sich das JA doch ein eigenes bild machen. wenigstens mußt du nicht mit einem schlechten gewissen rumlaufen und denken," ach , hätte ich damals nur etwas unternommen".
ja , du mußt damit rechnen, das herauskommt wer dies beim JA gemeldet hat. na und , wenn du deine entscheidung von allen seiten beleuchtet hast nochmal überdacht hast , und vielleicht auch mal geschaut hast , wieviel positives gibt die mutter ihren kindern, und trotzdem noch zu dem ergebnis kommst , das dein gefühl dir sagt, sie braucht hilfe, dann tue den schritt zum JA.
aber lege nicht den spießigen maßstab an beim betrachten.
die feiertage werden dir vielleicht helfen bei deiner entscheidung.
auch könntest du dir sagen, ich mache es , und ich stehe dazu. dann brauchst du dich nicht verstecken. die folge das die eltern sauer auf dich sind, die sind dann halt so.
du könntest auch mit ihr vorher reden, und sie versuchen zu überzeugen selber zum JA zu gehen und hilfe (eine SPFH) zu beantragen.
das geht nämlich auch.
ich denke es ist nicht leicht.
eines ist sicher , wir sind was wir den ganzen tag hören zu 70%. und wenn sie den ganzen tag musik über töten hört (und die kinder mit) dann stimmt auf jeden fall etwas in ihrer seele nicht. denn welcher NORMALE +- mensch hört sich dauernd so einen unsinn an.
es ist doch klar, das dadurch die hemmschwelle, was die beziehung zum tod oder zum töten betrifft, extrem heruntergesetzt wird.
man sollte sich gut überlegen, was man sich den ganzen tag suggeriert. darrüber ist sie sich schon mal nicht klar.
und sie ist sich auch nicht klar darrüber, was die in einer kinderseele auslöst.
wenn es durch einfaches bereden zu lösen wäre , wäre dies für dich eine option.
auch weiß ich nicht, wie ihr elternhaus war, und kann mir von weitem kein urteil erlauben.
du mußt die antwort in deinem gefühl finden.
eins ist jedenfalls klar, wenn du dich outest, dann kann es sein, das du gar nichts mehr mitbekommst, weil sie den kontakt zu dir abbricht.
es ist wohl keine leichte entscheidung. und ich glaube auch nicht , das du es dir leicht machst. denn sonst hättest du hier ins forum gar nicht erst reingeschrieben, sondern wärst gleich zum JA gegangen.
also, betrachte und prüfe alles noch einmal. und hab den mut dazu zu stehen.
wenn man mit ihr normal reden kann, und sie ein mensch ist, der über sowas nachdenkt, kann vielleicht schon ein oder mehrere gespräche darrüber etwas verändern. dann würde ich das gespräch mit ihr suchen. du könntest ihr zb. auch anbieten mit ihr zusammen zu einer kinder und familienberatung zu gehen.
wenn du aus der familie bist, was sagen den ihre eltern so dazu. bei familientreffen (weihnachten,geburtstage) wird doch oft über so etwas gequatscht.
das sind meine gedanken dazu, aus der ferne.
schöne grüße
pecky-sue