@darkside
Hm, ich bin nur froh, wenn Leute mit negativer Einstellung keine Kinder zeugen. Und den Partner gefunden haben, der das auch ok findet. Zwei, die es schaffen auch nicht versehentlich für Nachwuchs zu sorgen, obwohl sie sich triebhaft (und oft instinktiv zum richtigen Zeitpunkt) dem Thema Fortpflanzung widmen.
Und ganz, ganz böse ausgedrückt: die nicht sozial Eingestellten, die sich im Alter, wenn sie dringend jemand anderen bräuchten (also sozial betrachtet einen, der ihnen hilft), rechtzeitig aus dem Staub in den Staub machen, finde ich auch in Ordnung...
Übrigens ist auch in den Familien selber schon die Einstellung verbreitet, dass sich ausschließlich die Eltern um ihre Kinder zu kümmern haben. Viele Großeltern seilen sich auch schon und genießen "endlich" ihr eigenes Leben... Voll im Trend.
Wie kommst du aber jetzt auf behandlungsbedürftig? Solange derjenige damit leben kann, ist doch alles ok. Ob ich mich in seiner Situation wohl fühlen würde, kann mir ja schnuppe sein. Ich bin nicht er. Wenn ich sage, dass es mich interessieren würde, dann nicht weil ich eine Therapeutin auf Kundenfang bin, sondern wirklich aus persönlichem Interesse. Eine Überzeugung hat meist eine Wurzel.
Was mich nur ratlos macht. Wenn immer mehr Leute - um bei dem Bild zu bleiben - Geisterfahrer werden und schließlich die Mehrheit bilden (z.B. also Eltern mit Kindern vs. kinderlose Individuen) und die StVO umgeschrieben wird: was erzähle ich meinen Kindern, die es nun schon gibt? Die anderen kümmern sich nicht um euch, weil sie so mit sich selbst beschäftigt sind...? Ihr werdet lange suchen müssen, bis ihr jemanden finden werdet, der euch gut findet?
Als soziales Wesen, das sich unter seinesgleichen wohlfühlt, könnte es dann enger werden. (Gewollte) Kinder und junge Eltern als Exoten.