Liebes Forum,
ich bin gespannt, was von euch zurückkommt. Es ist ein Alltagsbeispiel und ein Anlass mich wieder mal - wie so oft - zu fragen. Quo vadis, Gesellschaft?
Vorhin war ich noch schnell einkaufen und hatte meine kleine Maus (1 1 /2 und flink auf den Beinen) an der Hand. Sie hat sich losgerissen, während ich die Sachen aufs Band geräumt habe und ist zur Tür hinaus auf den Parkplatz gelaufen. Dabei hat sie einige Leute überholt, die mich mit Sicherheit laut nach ihr rufen hörten.
Warum hat eigentlich keiner von denen eingegriffen? Warum stellt sich ihr keiner so in den Weg, dass sie durch den dort schmalen Gang zur Tür nicht mehr durchkommt? Wieso schauen nur alle wie die Autos und schütteln den Kopf über mich Verantwortungslose?
Wieso habe ich das Gefühl, dass meiner Mutter das damals nicht passiert wäre, weil irgendwie alle noch mehr aufeinander aufgepasst haben?
Weil Kinder noch ein akzeptierter Bestandteil unserer Gesellschaft waren, für die sich jeder ein bisschen mit verantwortlich fühlte?
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Rentenzahler der Zukunft als lästiges Übel und die Mütter, die sie selbst versorgen und nicht in die Krippen bringen als Sozialschmarotzer gesehen werden (sieht man mir ja nicht an, dass ich halbtags arbeite!). Am liebsten wäre es den Alten, die ihr Leben lang gearbeitet haben und sich den Ruhe(!!)stand verdient haben, und gestressten Berufstätigen doch, dass dieses ganze Kleinzeug auf irgendeinem Fleckchen Erde erzogen wird und wenn sie dann alt genug sind zum Geld verdienen, können sie wiederkommen.
Wohin geht das noch...
ich bin gespannt, was von euch zurückkommt. Es ist ein Alltagsbeispiel und ein Anlass mich wieder mal - wie so oft - zu fragen. Quo vadis, Gesellschaft?
Vorhin war ich noch schnell einkaufen und hatte meine kleine Maus (1 1 /2 und flink auf den Beinen) an der Hand. Sie hat sich losgerissen, während ich die Sachen aufs Band geräumt habe und ist zur Tür hinaus auf den Parkplatz gelaufen. Dabei hat sie einige Leute überholt, die mich mit Sicherheit laut nach ihr rufen hörten.
Warum hat eigentlich keiner von denen eingegriffen? Warum stellt sich ihr keiner so in den Weg, dass sie durch den dort schmalen Gang zur Tür nicht mehr durchkommt? Wieso schauen nur alle wie die Autos und schütteln den Kopf über mich Verantwortungslose?
Wieso habe ich das Gefühl, dass meiner Mutter das damals nicht passiert wäre, weil irgendwie alle noch mehr aufeinander aufgepasst haben?
Weil Kinder noch ein akzeptierter Bestandteil unserer Gesellschaft waren, für die sich jeder ein bisschen mit verantwortlich fühlte?
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Rentenzahler der Zukunft als lästiges Übel und die Mütter, die sie selbst versorgen und nicht in die Krippen bringen als Sozialschmarotzer gesehen werden (sieht man mir ja nicht an, dass ich halbtags arbeite!). Am liebsten wäre es den Alten, die ihr Leben lang gearbeitet haben und sich den Ruhe(!!)stand verdient haben, und gestressten Berufstätigen doch, dass dieses ganze Kleinzeug auf irgendeinem Fleckchen Erde erzogen wird und wenn sie dann alt genug sind zum Geld verdienen, können sie wiederkommen.
Wohin geht das noch...