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Kind untergejubelt, werde gemobbt

Toll, dass du hier so offen berichtest.

Du solltest unbedingt deine massiven Minderwertigkeitskomplexe näher betrachten.

Weisst du was fehlt ist: Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. Dein Mann muss die Wahrheit erfahren. Es sollte wirklich ein Vaterschaftstest gemacht werden.

Ich kenne übrigens ähnliche Fälle aus dem Bekanntenkreis...da sind die Kinder inzwischen groß. Kurz gesagt, die Zeit vergeht, irgendwann ist die Story ein alter Hut.

Was ich ziemlich mies finde, ist die Art wie du taktierst. Das finde ich unmoralisch. Dass du irgendwelche Storys suchst, damit du dich an deiner Schwiegermutter rächen kannst...oh je oh je.
Mensch, jetzt bist du doch Mutter! Du bist doch auch ein Vorbild. Bringe deinem Kind bei, wenn man ehrlich und aufrichtig ist, dann ist man ein respektabler Mensch. Ganz egal ob Ärztin oder Krankenschwester!

Du kannst dennoch froh sein, denn du hast einen gesunden Sohn! Nun sei ihm auch eine gute Mutter!🙂

Ich wünsch dir viel Glück!
 
Liebes Forum,

Ich stecke in einem wahnsinnig großen Problem. Ich kann nicht mehr.
Also ich bin 24, mit meinem Freund seit 4 Jahren zusammen und seit 2 verheiratet und wir haben ein Kind. Er war Arzt auf der Station auf der ich als Schwesternschülerin war (hab die Ausbildung abgebrochen) Ich muss ehrlich zugeben, dass ich anfangs einfach dachte "wow ein Arzt" ich fand meinen Beruf schrecklich, Patienten waschen und all das, ich wollte auch Ärztin sein und beneidete die Ärztinnen der Station. Dann hab ich meinen Mann getroffen und ihn irgendwann zu einem Date überredet. Wir sind zusammen gekommen und ich habe mich wirklich sehr sehr sehr in ihn verliebt! Leider muss ich zugeben dass meine Aversion für Ärzte geblieben ist.
Letztes Jahr ist er geschäftlich unterwegs gewesen und hat mich darum gebeten, bei einer Veranstaltung als Vetretung für ihn hinzugehen. Ich muss hinzufügen dass es eine Ärztin auf seiner Station gibt, die für ihn mit Sicherheit mehr als eine Kollegin ist. Er gibt es nicht zu aber ich glaube schon dass er sie anhimmelt. Sie ist wunderschön, gebildet, beliebt.. jeder Mann im Krankenhaus ist verliebt in sie. Und ich schrecklich eifersüchtig.
Jedenfalls, auf der Veranstaltung war auch ein sehr guter Kollege von ihm, der die ganze Familie kennt. Da ich niemanden kannte, habe ich mich an ihn gehalten. Irgendwann hatte er ganz schön was intus, ich auch, und ich habe ihn "als Unterstützung" auf sein Zimmer begleitet. Dort hab ich so getan als hätte ich meine eigene Karte verloren (es war schrecklich mies, aber ich war auch betrunken) und ihn gefragt ob ich mit zu ihm darf. Er hat gezögert aber hatte dann Mitleid, wollte mich nicht nachts noch im ganzen Hotel die Karte suchen lassen und so sind wir zusammen rein.
Was danach kommt könnt ihr euch denken. Ich hab mich den Abend über wertlos unter all den erfolgreichen Leuten gefühlt (die Angebetete meines Mannes war auch da) und wollte Bestätigung, dass ich begehrenswert bin. Dabei hat ihm der Sex glaube ich nichtmal gefallen. Er war betrunken und irgendwie lustlos und als ich später meinte dass es der beste Sex meines Lebens war (damit beeindruckt man Männer, dachte ich) meinte er "naja ich hatte schon Besseren" das war wie ein Schlag. Er hat mir dann angeboten auf der Couch zu schlafen, dabei hatte ich erwartet zumindest in seinem Bett bleiben zu dürfen. Ich hab mich so mies und hässlich gefühlt. Am nächsten Morgen hat er mich darum gebeten, in der Lobby nach meiner Karte zu fragen und zu gehen. Gedemütigt hab ich das auch getan. Beim Frühstück war ich Luft für ihn, er hat sich mit der besagten Ärztin an einen Tisch gesetzt (sie kennen sich über meinen Mann und dessen Schwester, die sehr gut mit der Ärztin befreundet ist) und ich saß da alleine und habe mich schäbiger den je gefühlt und gemerkt, dass ich niemals dazugehören werde.
Seit dem Tag lasse ich meine Suche nach Bestätigung und Ärzten sein und konzentriere mich ganz auf meinen Mann!
Nur leider bin ich schwanger geworden. Ich habe tausend mal durchgerechnet, aber der Vater konnte nur der Mann sein, der mich abserviert hat. Mein Mann hat einige Zeit nach diesem schrecklichen Wochenende versucht mit mir darüber zu reden dass diese Ehe vielleicht nicht richtig sei, dass er jemanden auf Augenhöhe sucht und nicht jemanden der immer nur Ansehen will. Er wollte mich verlassen! In dem Moment hab ich ihm gesagt ich sei schwanger. Ich weiß nicht was ich mir dabei gedacht habe. Jedenfalls musste er dann einmal schlucken und später kam er und meinte dass wir zusammen bleiben und einfach an der Ehe arbeiten sollten. Ich weiß nicht, wieso er nie nachgerechnet hat, es war auch nur ganz knapp, jedenfalls kam er nie dahinter dass ich ihn betrogen habe. Ich habe mit dem Kindsvater versucht Kontakt aufzunehmen aber seine Anzwort war: "Wärest du mir nicht so hinterhergelaufen wären wir niemals im Bett gelandet, ich will X nicht weh tun also vergessen wir das. Ich will von dir nichts und könnte mich auch niemals in dich verlieben." Hätte er anders reagiert hätte ich das Kind mit ihm groß gezogen. Aber so? Ich habe jetzt einen kleinen Sohn und er ist noch zu klein als das man sehen könnte, wem er ähnlich sieht. Mein Mann kümmert sich toll um ihn, auch wenn man merkt das unsere Ehe am seidenen Faden hängt. Aber ich liebe ihn und will nicht das es endet!
Es lief auch alles gut, bis Weihnachten. Wir haben mit der ganzen Familie die Ferien in Schweden verbracht (meine Schwiegermutter ist Schwedin), in einer kleinen Hütte auf dem Land. Die Schwester meines Mannes hat ihre beste Freundin (die Ärztin) mitgebracht, was ein Riesenschock für mich war. Ich war auch wieder schrecklich eifersüchtig. Die Familie meines Mannes himmelt sie an und sie kann bei einer Ärztefamilie auch locker mithalten. Ich saß da mit meinem Sohn, der nichtmal zur Familie gehört, und habe mich so nutzlos gefühlt. Mutter, mehr nicht. Jedenfalls kam die Ärztin (ich nenne sie mal Lena) eines Abends zu mir und meinte "X hat mir am nächsten morgen ezählt was ihr während der Veranstaltung getan habt) ich war ungefähr so weiß wie der Schnee draußen. Sie hat es meiner Schwägerin erzählt und die wiederum meiner Schwiegermutter. Mein Mann weiß nichts. Meine Schwiegermutter ist ausgerastet, hat meine Sachen gepackt und gesagt ich soll aus ihrem Haus, aus ihrem Land verschwinden. Ich habe geweint und zugegeben von wem das Kind ist, sie angefleht an die bevorstehende Facharztprüfung meines Mannes zu denken und das hat sie beruhigt. Sie hat Angst dass er durchfällt und seine Karriere leidet und will ihm erst alles Beichten, wenn er die Prüfungen bestanden hat. Mich hat sie auf dem Kicker, genau wie meine Schwägerin. Die Ferien in Schweden waren die Hölle. Sie haben mich in jeder freien Sekunde gepiesackt. Ich hatte Streit mit meinem
Mann, weil er nicht zu mir steht. Er meinte nur, er rede mit ihnen was los sei. (Nicht dass ich das nicht wüsste) Meinem Schwiegervater ist das Mobbing auch schon aufgefallen, aber meine Schwiegermutter hört nicht auf. "dieses Kleid lässt dich breit aussehen, hast du deine Schwangerschaftskilos noch nicht weg oder waren die vorher schon drauf?" Als ich eines Abends meinte, ob sie auf unseren Sohn aufpassen könne damit ich mit meinem Mann in die stadt fahren und essen gehen kann, einfach zu zweit, meinte die zuckersüß "Ich würde gerne, aber ich habe schreckliche Migräne" Mein Mann meinte, darauf müssen wir Rücksicht nehmen und eben zuhause bleiben. (später meinte Schwiegermutter: "das war natürlich gelogen, aber ich will mit deinem Bastard nichts mehr zu tun haben." "Lena" genoss die Situation ziemlich und meinte noch provokant "ach komm, dann lsss uns raus gehen" Mein mann hat eingewilligt und meinte, er würde heute mit ihr gehen und ein ander Mal würde er babysitten und ich könne mit ihr raus. Nur wollte diese Zicke natürlich nichts mit mir unternehmen und ich ebenso wenig, weshalb ich fast die ganzen Ferien mit dem Kind alleine war. Meine Schwiegermutter und Schwägerin fassen den Jungen nicht mehr an. Dabei kann er doch nichts dafür! Als ich zum Beispiel meinte "kannst du gleich beim einkaufen XX für ihn mitbringen, das mag er gerne" meinte sie "Geh und hol ihm selber was er will"
Wenn er auf ihren Arm will bekommt er nur noch angeekelte Blicke.
Mein Mann hat schon bald seine Prüfungen und dann wird er alles erfahren. Ich kann nicht mehr. Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt mich umzubringen. Die Familie meines Mannes mobbt mich, ich werde mit einem Kind und ohne Beruf alleine darstellen, ich werde den Mann verlieren den ich liebe und er wird mit Sicherheit mit dieser Lena ausgehen und zusammen kommen. Sie meinte schon zu mir, sie könne es kaum erwarten ihm die Wahrheit zu sagen.
Was soll ich nur tun? Ich hasse mein Leben. Ich wollte nur etwas Bestätigung, mich begehrenswert fühlen und jetzt werde ich umso mehr nieder gemacht. Ich will verhindern dass mein Mann die Wahrheit erfährt, Ich will meine Schwiegermutter loswerden. Ich habe schon rumgestalkt ob es nichts ihrer Vergangenheit gibt, dass man verwenden könnte (so verzweifelt bin ich), ich habe sogar angefangen meinen Mann gegen seine Mutter und Schwester aufzustacheln in der Hoffnung, sie brechen den Kontakt zueinander ab und reden nicht mehr miteinander und vor allem über mich.
Ich bin verzweifelt und habe niemanden zum reden.

Oh je, das tut mir echt leid, dass du dich so tief in die Sch**sse reingeritten hast.

Ich würde an deiner Stelle selbst deinem Mann alles beichten. Wahrscheinlich wird er sich von dir abwenden, aber wenigstens musst du dann diese Riesenlast der Lüge nicht mehr mit dir rumschleppen und dich erpressbar machen.
Als nächsten Schritt würde ich den Vater des Kindes informieren, dass er doch bitte für SEIN Kind aufkommen möge. Das MUSS er! Du kannst ihn nicht zwingen, sich um das Kind zu kümmern, aber Alimente muss er zahlen. Will er es nicht, würde ich das Jugendamt und Anwälte einschalten!
Desweiteren würde ich mich schon Mal beim Jobcenter informieren, was du für die Antragsstellung brauchst. Dann würde ich mich unbedingt um einer Ausbildung/ Abitur/ Studium kümmern. Nach und nach kannst du dir eine eigene Zukunft aufbauen, Arbeit suchen und auf den eigenen Beinen stehen. Du bist noch jung genug und kannst es schaffen!

Auch würde ich über einer Therapie nachdenken. Warum hast du so wenig Kontrolle über dich und dein Verhalten? Das muss doch mit deiner Herrkunftsfamilie zusammenhängen. Wo ist deine Familie? Sie können dich doch (theoretisch) auch unterstützen. Wenn sie nicht (hier) oder nicht mehr leben, tut es mir leid!

Ich wünsche dir, dass du dein Leben in der Griff bekommst, zur Not mithilfe von Ämtern! Ich dürcke dir alle Daumen, die ich habe!

LG
 
der TE geht es doch null um das kind. daher bringt es auch nichts, daran zu appelieren, dass sie nun mutter ist

es geht ihr nur um sich selbst.

das gute ist : hier, bei ihrem eröffnungsposting, war sie ehrlich. auch zu sich selbst. hierauf gilt es aufzubauen.

1. reinen wein dem manne. JETZT. nicht warten bis andere es tun
2. trennen. von dir aus. du liebst deinen mann nicht. du liebst maximal seinen status (deshalb hättest du auch ohne zu zögern den anderen genommen)
3. leben lernen. dazu könnte gehören eine therapie zu machen. du hast massive komplexe und andere probleme (bist manipulativ und so weiter) und das wirst du alleine niemals in den griff kriegen

4. deinem sohn eine gute mutter sein. völlig egal wer der vater ist (kohle sollltest du dir trotzdem von ihm holen, zumindest dann wenn es der ONS ist, der auch keinerlei anstand zu haben scheint. von deinem noch mann jedoch würde ich, wenn ich auch nur einen funken anstand hätte, kein geld wollen, denn er hat nix falsch gemacht.)
 
Du hast dich selber bewusst in diese Sackgasse getrieben.

Wieso hast du deine Ausbildung abgebrochen? Hättest es doch abschließen können, auch in der Ehe.

Du wusstest die ganze Zeit, dass dein Ehemann dich nicht liebt oder nicht genug und hast alles getan, jegliche Intrigen, um ihm beizubehalten.

Er wollte die Sache aufrichtig beenden. Du hast ihm ein Kind untergejubelt.

Auch bist du fremd gegangen.

Ich sehe nirgends etwas, wo man dich ansatzweise in Schutz nehmen oder verstehen könnte.

Du fühlst dich gegenüber diesen studierten, vermeintlich erfolgreich Menschen unterlegen und wolltest nur dein Selbstwertgefühl mit deinem Mann aufpolieren.

Das ist keine Liebe. Du hast nur eine Aversion gegenüber Ärzten. Du würdest quasi jeden nehmen, der Arzt ist und das hast du ja auch mehrfach getan inklusive Betrug.

Weder Du ihn noch er liebt dich.

Und nein, man muss nicht Arzt sein oder sonst studiert um auf Augenhöhe zu sein. Dafür reichen weitaus andere Qualitäten, die eine Ehe zwischen studiert-unstudiert funktionieren lassen.

Studium ist nicht gleich gebildet. Ich kenne viele Kollegen, die reine fachidioten sind und mit denen ich mir nichts vorstellen könnte. Derselbe Beruf oder ein Studium ist nicht unbedingt das entscheidende.

Statt deiner Aversion nachzugehen und Menschen oberflächlich zu beurteilen, achte lieber auf nicht oberflächlichen Qualitäten.

Du bist nicht weniger oberflächlich, als dieses Umfeld, von dem zu erzählst.
 
reinen wein dem manne. JETZT. nicht warten bis andere es tun

Das würde ich auch mal sagen.

Minderwertigkeitskomplexe sind das Übel, daran solltest Du arbeiten.

Du läßt Dich ganz schön demütigen. Hast Du eigentlich eine eigene Familie? Eltern?

Mir fällt eigentlich dazu gar nichts mehr ein.

Reinen Wein Deinem Mann einschenken bevor andere es tun. Vaterschaftstest. Leider muß Dein Mann Unterhalt zahlen. Wieder mal ein Grund, warum ich es nicht verstehe, daß man durch Heirat sich den Maßregeln des Staates selbst aufbrummt. Ein schönes Gefühl - ohne Frage - zu sagen: das ist mein Mann...in Krisen, hat Mann doch wirklich die A**** Karte. Ich bin übrigen eine Frau 😉🙂.

Wie gesagt: Lerne zu Dir selbst zu stehen. Wenn dir Dein Mutterdasein nicht genug ist übernehme Verantwortung und mache eine Ausbildung oder studiere. Ich kannte durchaus Frauen, die das als Alleinerziehende machen. Aber sich einfach tatenlos hinsetzen und jammern, ich bin nix, ist ein wenig bequem. Ich finde es auch gut, wenn man eine Berufsausbildung hat - auch gut für das Selbstwertgefühl. Ich tue gerne etwas sinnvolles für die Gesellschaft, habe meine eigene Kohle...Klar sind das Dinge auf die man mit stolz zurückblicken kann.

Mit einem Mann ins Bett zu gehen, um das Selbstwertgefühl für eine Bruchteil einer Sekunde aufzumöbeln...siehst ja. Man muß schon aus sich heraus, was dafür tun. Ich weiß, man sollte sich nicht über Arbeit definieren, tue ich auch nicht, es ist Teil eines Komplexes "Leben".

Viell. wäre für Dich auch eine Therapie ganz gut.

Kolya
 
Eine Frage. Würdest du mit deinem Mann zusammen bleiben, wenn er durch die Prüfung fällt? Oder wärst du mit ihm überhaupt zusammengekommen? Oder wenn er den Arztberuf an den Nagel hängt, krank wird usw.

Die Antwort liegt auf der Hand, bzw in deinem Posting.

Ich las von dieser Angst, dass er durchfällt. Es gehört aber durchaus zum Leben dazu, irgendwo zu scheitern.

PS: Ein Selbstwertgerfühl sollte man ganz unabhängig von einem Beruf, Studium oder einer Ausbildung haben. Denn diese Sachen kann man verlieren, wechseln und sie sind begrenzt, meist bis zur Rente.
 

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