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Kennt Ihr dies? Eifersüchtig auf Leute, denen alles in den Schoss fällt.

Da ist sicher was Wahres dran. Allerdings haben solche Menschen oft auch ein Elternhaus, in dem sie mehr Risikobereitschaft und Kommunikationsfähigkeit entwickeln konnten als andere, weil schon die Eltern wohlhabend, überdurchschnittlich gebildet und sozial bestens vernetzt waren.

Ja, dies ist der Punkt, den ich meine. Glück in ein gutes Netz gefallen zu sein. Kommunikationsfähigkeit habe ich über alle Massen. Nur nützt mir dies nicht viel. Und risikobereit kann man nur mit einem guten Rückhalt sein. Ich kenne einige, die bei uns in Amtsleiterämtern sind, da sie aufgrund des sozialen Status der Eltern und oder der Politik dort sitzen. Nicht weil sie sich hinaufgearbeitet haben. Ich sage ja, Glück gepachtet.
 
Ja, dies ist der Punkt, den ich meine. Glück in ein gutes Netz gefallen zu sein. Kommunikationsfähigkeit habe ich über alle Massen. Nur nützt mir dies nicht viel. Und risikobereit kann man nur mit einem guten Rückhalt sein. Ich kenne einige, die bei uns in Amtsleiterämtern sind, da sie aufgrund des sozialen Status der Eltern und oder der Politik dort sitzen. Nicht weil sie sich hinaufgearbeitet haben. Ich sage ja, Glück gepachtet.
Auch die haben ihre Päckchen zu tragen. Auch da geht nicht alles glatt. Auch wenn das manche nicht sehen möchten oder sehen.
 
Moin @viel,
hier gab es auch mal Eifersucht auf Menschen, vor allem auf einen Bruder, die oft ganz viel bekam, viel mehr als andere in der Familie. Dann aber wurde es hinterfragt, wieso bekommt er von allen möglichen Leuten etwas und andere eben nicht und dabei ist dann aufgefallen, dass er viel offener alles kommunizierte, ob es ein Wunsch war, seinen Geburtstag, der gerade war oder in wenigen Tagen ist und so bekam er vieles, was andere von uns Geschwistern entging. Doch war da die Eifersucht hilfreich? Eher nicht, denn wenn wir anderen nicht so agierten, konnte auch niemand wissen was wir für Wünsche in dem Augenblick hatten oder das der Geburtstag grad war oder eben bald kommt. Doch er tat etwas, was ihn einbrachte was er bekam.

Doch bringt die Eifersucht, diese zu tragen/diese zu haben einen weiter? Das war dann eine Frage, die es zu beantworten gab und nachdem festgestellt wurde, es ist nicht hilfreich, sondern macht eher unglücklich und erzeugt Feindschaft, die nicht gerechtfertigt ist, wurde geben genauer hingeschaut, was machte er anders, das er soviel bekam, das er auswählen konnte...
Daraus dann kam das Bewusstsein, wer etwas haben möchte, was andere auch haben oder bekommen, der muss auch etwas tun und darf nicht darauf warten, dass es von anderen erkannt wird.
Doch damit nicht genug, denn nur zu fragen reicht oft nicht. Diese Erfahrungen haben sicher auch viele hier gemacht und doch bringt es weiter als nur auf den anderen mit Neid zu schauen.
Oft aber braucht es noch mehr. Mut auch mal gegen den Strom zu schwimmen, etwas zu tun, von denen viele meinen es geht nicht, das passt nicht. Aber auch seine eigenen Fähigkeiten und Talente zu kennen und diese für seinen Weg zu nutzen und ja manchmal dauert es bis eine lange Durststrecke überstanden ist, manchmal muss lange auf vieles verzichtet werden, doch wichtig ist, immer wieder den Mut aufbringen und an seinen Stärken zu arbeiten.

Trotz allem kann es durchaus sein, dass es einem nicht möglich ist ein ziel zu erreichen, weil viel zu viel es verhindert.

Darum sollten wir niemals vergessen, es gibt Menschen, denen geht es scheinbar besser als uns, doch wer weiß, wie gut es ihnen wirklich geht. Wer weiß was sie in ihrem Rucksack alles mit sich schleppen...
Aber auch sollten wir niemals die übersehen, die ein noch schwierigeres Schicksal haben und doch ihr Leben meistern. Oft ahnen viele gar nicht mal, was für Menschen ihnen alles begegnen, weil letztendlich kann es oft von außen gar nicht erkannt werden, was dieser mensch alles in seinem Rucksack des Schicksals mit sich herum trägt.

Du hattest einen schwierigen Weg und viele schlimme Erfahrungen gemacht. Es darf sein dies zu sehen und anzuerkennen und auch ab und an zu denken andere, ja die haben einen deutlich leichteren Weg als ich, doch gut ist dann auch anzuerkennen, was trotz all dem du auch geschafft hast, anstatt an dem Neid zum anderen zu verharren. Es mag sein, dass die Person einen deutlich leichteren Weg hatte, aber niemand von uns kennt und weiß oft wirklich wie der Weg der anderen aussah.

Ein Beispiel, da gab es einst ein Mädchen, die jeden Tag mit ihren Freunden zum Reiten ging. Sie besaß selbst ein eigenes Pony. Doch die Mädchen mit denen sie kam, hatten wohl deutlich weniger als sie., denn sie zahlte die Reitstunden immer für alle, mit einem Hundertmarkschein. Sie selbst nahm eines der Pferde aus dem Reitstall und gab ihr Pony eines der anderen. Doch war dieses Mädchen, obwohl sie scheinbar alles bekam wirklich glücklich?

Es ist kaum anzunehmen...

Was aufgefallen ist beim Lesen deines Eingangspost ist, dass du immer wieder einen sehr ähnlichen Typ von Mann begegnet bist und mit diesem eine Beziehung eingegangen bist. Wie sieht es heute aus?
Wie gehst du mit all deinen Erfahrungen um?

LG

vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort! Ja stimmt! Der Titel war evtl. falsch formuliert von mir. Richtigerweise sollte es vielleicht heissen "Wut auf's Leben" und "hadern, dass es vielen besser geht", damit meine ich die Brückenpfeiler, die jeder braucht, wie soziale Sicherheit, Beziehung/Liebe, Essen, Dach über dem Kopf. Ich habe vor 4 Jahren meine Arbeitsstelle verloren, die ich 33 Jahre lang hatte, ein Jahr zuvor ging meine 26jährige Ehe kaputt. Dies hat mir den Boden unter den Füssen weggezogen. Ich dachte, dass nach meiner schlimmen Kindheit alles besser wird und vor allem bleibt. Besser ist es nicht geworden, war 33 Jahre in einem Betrieb, blieb dort, obwohl dort auch vieles nicht gut lief und ich dort sexuell belästigt wurde und 26 Jahre in einer Ehe. Beides hat sich dann als Ende herausgestellt. Firma ging bankrott, weil der Chef ein Betrüger wurde und jetzt in Knast sitzt. Nichts ist von Dauer und nichts ist von Sicherheit. Den Neid, den ich meine ist, dass es Leute gibt, die Päckchen haben und nicht immer wieder Pakete. Ich denke immer, jetzt ist mal genug. Ich bin seit 3 Jahren Singel und treffe auch dort auf Narzisten. Ich weiss, das Leben schickt einem Schicksale, um darauf zu lernen, aber es ist unglaublich schwer, wenn es im Vollpack kommt, wie bei mir seit 4 Jahren. Ich finde keinen Job, sammle Absagen, bin nach meiner Scheidung und meinem Jobverlust an einen Psychopaten/Narzisten geraten, der mich 2 Jahre lang in den Klauen hatte und mir mehr geschadet hat als anderes, habe keinen Mann, an den man sich ab und zu mal anlehen könnte, habe finanzielle Probleme, nun gesundheitliche psychische, hatte eine Stelle, und wurde Mobbingopfer und verlor die Stelle wieder, .... Irgendwann ist genug, denke ich oft. Was kommt noch zum Paket dazu. Dies meine ich mit eifersüchtig werden, auf Leute, die das Glück gepachtet zu haben scheinen, vor allem in den wichtigen Dingen des Lebens meine ich, wie soziale Sicherheit, Job, Beziehung, Liebe. Wenn man diese Brückenpfeiler im Leben hat, erträgt die Brücke Päckchen. Wenn aber alle Brückenpfeiler einstürzen, stürzt alles ein. Dadurch werde ich frustrierter und frustrierter und Neid, Eifersucht und Wut auf glückliche Menschen, die einen Job haben und auch noch eine Liebe/Partner dazu und dies seit Jahren und vielleicht auch noch eine gute Kindheit hatten, wächst in mir mehr und mehr. Dies ist vielleicht ein Schutzpanzer, damit ich durchhalte. Denn Wut stärkt und man merkt, dass man noch lebt! Lieben Dank für Deine tröstenden Worte!
 
Du hast völlig recht mit der Behauptung, dass es Menschen gibt, denen alles in den Schoß fällt. Natürlich ist das nicht gerecht. Aber so ist nun mal das Leben. Früher hat mich das total angekotzt. Diese negativen Gefühle haben mich in meiner eigenen Entwicklung überhaupt nicht weitergebracht. Aber irgendwann habe ich es geschafft, mich damit abzufinden. Seitdem kann ich mein Leben auch wesentlich besser genießen. Du hast doch hoffentlich bisher auch gute Jahre gehabt. Du hast offenbar ein Umfeld, dass Dich sehr gerne hat. Das kann nicht jeder von sich sagen.

Danke! Du hast recht! Man muss sich an positiven Dingen, die doch noch da sind, anlehnen! Ich denke zu oft, wieso ergeht es mir so? Wieso kommt nicht wieder ein Fünkchen Glück? Und hadere am Glück anderer mehr und mehr, dies meine ich mit Eifersucht. Ich habe oft falsche Entscheidungen im Leben getroffen, dies weiss ich und sind mir bewusst. Aber wer tut dies nicht. Zwei Entscheidungen im Leben habe ich sehr gut getroffen, meine beiden Jungs in die Welt zu stellen und vor einem Jahr, meinen Traum, einen eigenen Hund zu haben. Einen kleinen Chihuahua, der mir viel Glück bringt. Die Jungs haben mich gerne, wohnen bei mir, mein kleiner Chihuahua und meine Geschwister. Danke für Deine Worte. "Mich damit abzufinden", ist evtl. die Devise oder "es ist so wie es ist". Ich kann mich nicht mehr als bewerben und mich wieder für Menschen und Männer öffnen und den Dingen ihren Lauf lassen. Ich hoffe immer auf eine Glücksschickung von oben aus dem Himmel, von meiner seit 40 Jahren verstorbenen Mama und von Gott, wenn es denn so einen gibt.
 
Es heißt ja nicht umsonst

"Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott."

Falsche Entscheidungen zu treffen ist auch kein Problem, nur wird es eines , wenn man dabei bleibt, wenn man erkannt hat , dass es eine war.

Und da muss man daraus lernen und selbstständig sein und werden.

Ich habe noch nie gedacht, warum geht es dem und dem besser, sondern nur wie komme ich dahin, dass es mir gut geht, so wie ich mir das wünsche.

Und dafür habe ich auch was in Kauf genommen, Stellen gekündigt, Beziehungen auch und andere Veränderungen vorgenommen.

Langfristig funktioniert es.
 
Guten Abend

ja ich kenne das gut. Ich bin sehr Eifersüchtig auf Menschen die Abi/Studieren können, die eine Lehrstelle bekommen habe,auf diejenigen die arbeiten gehen können. Und vor allem auf Menschen die Gesund sind. 🙁

All das werde ich in meinem Leben nie haben und muss mich leider damit abfinden....
Bis heute kann ich sehr schwer damit umgehen,leider. Suche daher auch Tipp´s.🙂

Jody
 
Die 3 die ich "kenne", denen fiel viel, aber nicht alles in den Schoss. Sie konnten sich nicht wirklich in meine "normalen" Sorgen und Probleme hinein denken. Wobei ich dabei nicht wirklich in die Tiefe gegangen bin. So eng war man nicht.
Einer von ihnen war Bodenständig. Der wußte um sein Glück. Für ihn war das kein Problem. Das war eine sehr angenehme Unterhlatung über Gott und die Welt.

Das solche Menschen ganz ohne Probleme sind, bezweifle ich stark. Deren Probs sind halt anderer Natur. Nur auf der Sonnenseite zu sitzen, dass hat doch auch seine Tücken. Und es wird auch dort solche und solche geben. Wie war das noch gleich ... "der Dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln". Bei dem Sommer nützt das aber auch nix. Tja...

Ja, ich hätte das auch mal gerne gehabt. Aber Neid würde ich das nicht nennen wollen. Ich weiß doch nicht mal ob ich Neid empfinden kann.
Das Glücksblatt kann sich jederzeit wenden. Gesundheit kann man sich nicht kaufen. Da fängt es doch schon.

Ich kann mir auch nur wünschen, dass diese Menschen viel gutes tun. Es gibt bestimmt eine ganze Menge von ihnen die genau das tun. Man bekommt das nur nicht mit. Die machen es einfach, ohne sich medial zu profilieren.
 
Ich finde nicht, dass eine Person ein durchweg perfektes Leben haben muss, damit man sagen kann, dass ihr alles in den Schoß gefallen ist. Ganz ehrlich: Diejenigen, die durchaus mit dem ein oder anderen Problem zu kämpfen hatten, sind meiner Erfahrung nach noch die Schlimmsten.

Ich gehe sogar so weit, dass ich sage: Auch viele Dinge, die etwas Einsatz erfordern (das tut nämlich so gut wie alles), fallen den Leuten in den Schoß.

Jemand, der sein Studium absolviert, musste selbstverständlich etwas dafür tun. Trotzdem sage ich in gewissen Fällen: Das ist dir in den Schoß gefallen. Du hattest die finanziellen Mittel für ein Studium, du warst intelligent genug dafür, jeder hätte es dir in deiner Situation gleich getan und die Chance ergriffen. Einsatz ist selbstverständlich.

Das ist für Leute, die es nie wirklich schwer hatten, wohl selten nachvollziehbar. Für sie war die einzige "Schwierigkeit" (so nennen sie das. Für mich ist das keine echte Schwierigkeit) im Leben, sich hinzusetzen und zu tun. Dass sie das schaffen, ist in meinen Augen kaum eine Leistung. In ihren Augen sind sie dadurch das Nonplusultra. 🙄

Kennst Du diese Personen von denen Du da redest überhaupt persönlich und näher?

Die drei von denen ich erzählte, kennen ich mehr oder weniger nur oberflächlich. Zwei waren einfach nur dekadent. Haben zwar studiert, aber sonst war nix. Von Beruf Sohn und Erbe. Der Geldadel bleibt halt unter sich.

Nur der Eine, der war für mich Bodenständig. Optisch ein ganz normaler Typ. Keine dekadenz. Kein Superschlitten etc. Alle drei waren sie Multimillonäre.

Ansonsten habe ich in meinem Leben etliche Menschen kennengelernt, denen es erstaunlich leicht gefallen ist im Leben. Aber ob das immer so war, dass wage ich nicht zu beurteilen. Einfach weil mir das nicht zu steht. Außerdem fiele es mir vermutlich sehr schwer mich mit solchen Menschen zu unterhalten, wenn ich Vorurteile hätte.

Intelligenz ist das eine, intellekt brauchts halt auch. Für mich ist der Intellekt die angeeignete Bildung und Fähigkeiten, auch was aus dem Elternhaus kommt. Gepaart mit höherer Intelligenz, dass ist schon was. Na klar. Aber das was gern dabei vergessen wird, die Verantwortung die sich daraus ergibt. Wie will man das von außen beurteilen können? Sorry, aber das ist mir zu einfach. Man bekommt doch als Otto Normal eh kaum mehr als die Fassade zu sehen.
 
vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort! Ja stimmt! Der Titel war evtl. falsch formuliert von mir. Richtigerweise sollte es vielleicht heissen "Wut auf's Leben" und "hadern, dass es vielen besser geht", damit meine ich die Brückenpfeiler, die jeder braucht, wie soziale Sicherheit, Beziehung/Liebe, Essen, Dach über dem Kopf. Ich habe vor 4 Jahren meine Arbeitsstelle verloren, die ich 33 Jahre lang hatte, ein Jahr zuvor ging meine 26jährige Ehe kaputt. Dies hat mir den Boden unter den Füssen weggezogen. Ich dachte, dass nach meiner schlimmen Kindheit alles besser wird und vor allem bleibt. Besser ist es nicht geworden, war 33 Jahre in einem Betrieb, blieb dort, obwohl dort auch vieles nicht gut lief und ich dort sexuell belästigt wurde und 26 Jahre in einer Ehe. Beides hat sich dann als Ende herausgestellt. Firma ging bankrott, weil der Chef ein Betrüger wurde und jetzt in Knast sitzt. Nichts ist von Dauer und nichts ist von Sicherheit. Den Neid, den ich meine ist, dass es Leute gibt, die Päckchen haben und nicht immer wieder Pakete. Ich denke immer, jetzt ist mal genug. Ich bin seit 3 Jahren Singel und treffe auch dort auf Narzisten. Ich weiss, das Leben schickt einem Schicksale, um darauf zu lernen, aber es ist unglaublich schwer, wenn es im Vollpack kommt, wie bei mir seit 4 Jahren. Ich finde keinen Job, sammle Absagen, bin nach meiner Scheidung und meinem Jobverlust an einen Psychopaten/Narzisten geraten, der mich 2 Jahre lang in den Klauen hatte und mir mehr geschadet hat als anderes, habe keinen Mann, an den man sich ab und zu mal anlehen könnte, habe finanzielle Probleme, nun gesundheitliche psychische, hatte eine Stelle, und wurde Mobbingopfer und verlor die Stelle wieder, .... Irgendwann ist genug, denke ich oft. Was kommt noch zum Paket dazu. Dies meine ich mit eifersüchtig werden, auf Leute, die das Glück gepachtet zu haben scheinen, vor allem in den wichtigen Dingen des Lebens meine ich, wie soziale Sicherheit, Job, Beziehung, Liebe. Wenn man diese Brückenpfeiler im Leben hat, erträgt die Brücke Päckchen. Wenn aber alle Brückenpfeiler einstürzen, stürzt alles ein. Dadurch werde ich frustrierter und frustrierter und Neid, Eifersucht und Wut auf glückliche Menschen, die einen Job haben und auch noch eine Liebe/Partner dazu und dies seit Jahren und vielleicht auch noch eine gute Kindheit hatten, wächst in mir mehr und mehr. Dies ist vielleicht ein Schutzpanzer, damit ich durchhalte. Denn Wut stärkt und man merkt, dass man noch lebt! Lieben Dank für Deine tröstenden Worte!

Schwierig, wenn die Wut auf das was andere haben deine Energie ist, damit du spürst das du lebst?

Du schreibst du triffst immer wieder auf Narzisten, hast du dir mal angesehen,warum sie dich anziehen? Welches Verhalten von ihnen, sie so anziehend für dich machen, dass du immer wieder auf diese Männer triffst und auch ihnen näher kommst? Hast du auch schon mal versucht herauszufinden, wie du dich nicht von ihnen einwickeln lassen kannst?
Hast du schon einmal daran gedacht dir Unterstützung zu suchen, um eben andere Wege gehen zu können? Wenn immer wieder die gleichen Hindernisse auftauchen, gleicher Typ von Mensch, der einen eigentlich nicht gut tut, dann lohnt es sich zu gucken, wie es dazu kommen kann und was getan werden kann,damit auch andere Menschen eine Möglichkeit der Begegnung zu bekommen - oder gibt es auch andere, die du nur gerade weniger siehst oder die hier einfach keine Erwähnung finden, weil dafür gerade die Sicht nicht frei ist?
Schau mal zurück, du hattest eine Stelle 33 Jahre, auch wenn sie dir nicht so gefallen hatte, doch du bist bei dieser geblieben, unverschuldet hast du sie aufgeben müssen.
Schau auf die Dinge die du kannst und schau wie du vielleicht das eine oder andere was du durch deine Erfahrungen an Leid gesammelt hast, vielleicht doch mit professioneller Hilfe Aufarbeiten und damit auch Angriffsflächen abbauen kannst.

Weißt du, auch hier ist nicht immer alles einfach und es braucht oft sehr viel Energie das Leben so zu schaffen mit all dem was es braucht, was da ist oder eben auch nicht. Es wurde nach Unterstützung gesucht hier im Forum, aber auch hier vor Ort. Auch hier gab es viele Menschen, die geschadet haben, weshalb es auch notwendig wurde, sich Unterstützung zu suchen. Auch wenn diese Unterstützung nicht das geben kann, was fehlt, so hilft es aber sehr aus alten Kreisläufen auszubrechen um neue Wege zu erkunden und alte Wunden zu heilen, wodurch vieles dann auch leichter wird oder in einem anderen Fokus erscheint. Wo das eigene Verhalten dafür sorgt mehr Begegnungen mit Menschen zu haben, die nicht einen nur Schaden.

Die letzten vier Jahre werden dadurch nicht anders, doch die kommenden Jahre können anders und besser werden.
Oft braucht es Ziele, um voranzukommen, nicht schwammig, sondern konkret. Wie soll es werden, was wird gebraucht, damit sich wieder im Leben wohl und sicher gefühlt werden kann? Was ist schon da? Wo will ich hin? Was brauche ich und wie kann ich es erreichen? Das sind Fragen, die hier oft gestellt und dann nach Antworten und Lösungen gesucht wird. Dann wird ausprobiert, geschaut was näher an das ziel führt und was davon wieder weiter weg.
Es wird auch mal nach anderen geschaut, wie schaffen sie das was sie tun, und gibt es da was, was sich lohnt auch mal auszuprobieren oder ist es etwas was moralisch abzulehnen wäre? Warum auch mal dabei nach andere schauen, weil auch aus beobachten gelernt werden kann. weil manches eben nicht in Kindesalter aus dem eigenem Umfeld zu lernen war. So eben gucken, wo es positive Beispiele gibt, nach ihnen Ausschau halte und auch nach Menschen, die vom Typ her nicht zu denen passen, die bisher das Leben schwierig machten, sondern eben anders sind. Achtsam bleiben und doch auch mutig genug sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Sich selbst vertrauen, wenn dies verloren gegangen ist, schauen wie es wieder kommen kann, das Vertrauen in sich, die Menschen erkennen zu können, die eher einen wohlgesonnen entgegen treten.

Single sein ist besser als in einer Beziehung zu sein, die einen nur schadet. Auch wenn der Wunsch nach einen anderen Menschen gut zu verstehen ist, denn der Mensch ist ein soziales Wesen und er braucht doch meist auch andere, damit er sich nicht allein und zurückgelassen fühlt. Doch dies muss nicht unbedingt eine Beziehung sein. Gut auch ist alleine zufrieden zu sein, so dass der Drang nach anderen einen nicht in die falschen Arme treibt...

Glaub nun sollte es doch lieber beendet werden...

LG
 

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