Danke für das Feedback. So... Jetzt habe ich innerhalb von über drei Stunden den nachfolgenden Text geschrieben und ich habe gefühlt mehr Fragen als zuvor.
Ich fasse zusammen:
1) Machen was einem gefällt. Menschen geben was ihnen gefällt (Aufmerksamkeit, gemeinsame Themen).
2) Leute finden die auch das machen was einem gefällt und von ihnen nehmen was einem gefällt.
3) Die meisten Menschen sind langweilig. (Thema: Nur Fernsehen/Netflix schauen).
4) Die meisten Menschen finden auch mich langweilig.
5) Damit Sie mich nicht langweilig finden muss ich interessant sein. Siehe 1 und 2.
Problem: Ich weiß nicht was mir gefällt.
-> Ich habe keine Freunde/Frau, weil ich nicht interessant genug bin. Bzw. eigentlich habe ich keine, weil ich nichts anstoße/beginne meinerseits, weil ich denke es ist langweilig.
Um nicht mehr langweilig zu sein, muss man suchen was einen interessiert.
Hobbys zu entfernen:
Tiktok/Youtube schauen (23 Stunden/Woche)-> Apps entfernt.
"Niedere Bedürfnisse" (3 Stunden/Woche) -> Entfernt.
Fußball Apps (3 Stunden/Woche) -> App enfernt. Nur noch Live Sport.
Hobbys beibehalten:
Fußball-Stadion (1,5 Stunden/Woche).
Musik hören (25 Stunden/Woche). Ist eh nur im Hintergrund. Liebe ich (Rock, Pop, teilweise Metal, 60er bis 20er).
Konzerte (20/Jahr bzw. 4 Stunden/Woche mit Anreise/Anstehen um vorne zu sein, Abreise).
Online-Strategiespiel (4 Stunden/Woche)
-> Dann hab ich ab jetzt effektiv 10 Stunden/Woche Hobbys. Wenn man bedenkt meine Woche hat 67 Stunden Freizeit wenn man Schlaf/Arbeit abzieht. Nicht sonderlich viel zu tun.
Was gibt es denn an Hobbys. Hab jetzt eine Schreibblockade die schon 10 Minuten hält, weil mir nichts (relevantes) einfällt. Man. Ich fühl mich so dumm. Irgendwas muss man doch überzeugend als Hobby machen.
Beim Thema Sozialen (Ist zwar kein Hobby, aber gehöhrt zu Freizeit).
Es gibt zwei Bausteine.
1) Freunde (aktuell 0 Stunden): Schwierig. Ich hasse (ausdrücklich), das dritte Rad am Wagen zu sein. Und Zweckfreundschaften weil beide niemand besseren finden/bzw. wenn man die andere Person auch langweilig findet. Ich weiß ja nicht.
Aber wie jemand von euch geschrieben hat. Man muss suchen und erst aus Zweckfreundschaften kann etwas sinnvolles werden.
Aber, Ich glaube nicht... Mein Gewissen sagt mir ich will keine Freunde.
Frau: Ja, das will ich (Finden ja alle toll und spätestens für Kinder damit ich nach dem Tod "weiterlebe").
Problem:
Was soll man da alles machen.
Wo soll man die finden (Auf Konzerten nicht. Leben 100km entfernt). Ansonsten habe ich keine sozialen Situationen.
Aufgeweckter Eindruck sollte Sie haben.
Bei Ihrem Gesicht muss mir "warm werden".
Sollte etwas mit sich anzufangen wissen.
Und was kann ich geben. mhh.
So, und was bringt jetzt das ganze Getexte hier.
2 Kernfolgefragen:
1) Was sind aufrichtige Hobbys die ich nicht digital machen kann. Und wenn es welche gibt, warum sind die mir bisher nicht eingefallen (dann können die mir ja gar nicht so sehr gefallen). -> Mir fällt hier irgendein Songtext auf englisch ein so ähnlich "Was nützen die tollsten Momente, wenn man sie nicht mit jemandem aufrichtig teilen kann".
2) Wie eine passende Beziehung in der näheren Umgebung finden.
Um im speziellen auf euere Kommentare einzugehen.
Reisen: Bin schon ca. 5 mal alleine in den Urlaub geflogen. Sehe das mehr als Routine.
Schach: Nein. Würde es nur als Zeitvertreib ansehen der "besseren Zeitvertreib" verhindert.
"Wenn du mal angefangen hast, dich für etwas zu begeistern, dann verselbstständigt sich das" Ja, das Stimmt. Meine Erfahrungen hierzu. Als Kind: Lego. Als Jugendlicher bis jetzt zocken (40.000 Spiele in 10 Jahren in einem Strategiespiel absolviert. Ein Spiel ist häufig nur ca. 10 Züge lang, dann gibt einer auf) oder selektierte Musiksammlung mit ca. 10.000 Songs auf Spotify."
Weitwandern: Ja, kann ich mir vorstellen weil ich gerne laufe. Aber alleine? In einer Gruppe? Wenn dann nur zu weit starke Freundschaft/Frau.
Besonderen Sport: Paragliden, surfen -> Löst in mir tatsächlich Unsicherheit aus. Hab in meinem Leben schon genug Sachen alleine gemacht. Auch exzessiv wie oben beschrieben.
"Ich möchte keinen Therapie weil ich vor ca. 4 Jahren ein Erstgespräch hatte und das absolut nicht meins war. Hab mich wie ein Tier das man behandeln muss gefühlt (wie auch schon als Kleinkind als ich in Therapie wegen angeblich diagnostizierten Asperger Autismus und ADHS war - Ist aber seit über 10 Jahren kein Thema mehr. Stichpunkt "Krankheiten die als Kind auftreten, aber dann im Alter verwachsen". Gott, hatte ich kein Bock auf diese Alien-Gespräche weil ich doch "so anders sei"). Hausartzt hat eine Mittelgradige depressive Episode diagnostiziert vor ca. 4 Jahren. -> Ist das schon so lange her, Gott bin ich alt.
"Keine Ziele. Kein Sinn" hat hier jemand beschrieben. Das beschreibt es.
Aber so geht es ja fast allen hier die angemeldet sind.
War dieser Text anstrengend. So was anstrengendes hatte ich lange nicht mehr.
Was jetzt meine Frage an euch ist? Weiß ich nicht gefühlt weiß ich weniger als zuvor und ich weiß jetzt auch gar nicht was ich machen soll ohne Tiktok/Youtube. Das kann nur dazu führen, dass ich es früher oder später wieder installieren werde.
Jetzt brauch ich erstmal eine Pause von dem als Unangenehm/peinlich wahrgenommenen schreiben hier.
Wenn ihr hiermit etwas anfangen könnt seid ihr echt genial.