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Keine Ziele im Leben

  • Starter*in Starter*in Anna 22
  • Datum Start Datum Start
A

Anna 22

Gast
Was soll man machen wenn man keine Ziele im Leben hat?
Auch keine Wünsche oder Träume.
Wenn man im Leben auch keinen Sinn sieht ( wofür lebt man?).
 
Geht es dir hierbei um dich selbst?

Wie lebst du denn aktuell? Also Studium oder Job? Machst du das was du tust gerne? Was machst du in deiner Freizeit?
Was hattest du denn früher für Ziele, Wünsche und Träume? Sind die alle schon erfüllt? Oder hast du sie irgendwann aufgegeben?
 
Hallo,

Du hörst Dich traurig oder vielleicht etwas depressiv an? Leidest Du an einer Depression?

Wenn es einem schlecht geht, man depressiv ist, hat man keine Lust zu nichts oft, dann sieht man keine Ziele, hat keine Wünsche. Daher würde ich da erstmal ansetzen und das abklären. Und wenn Du depressiv bist, ev. eine Therapie machen oder vielleicht Medikamente nehmen.

Hattest Du früher Wünsche, Ziele? Gibt es Dinge, die Dir Freude machen oder früher mal gemacht haben?

Du kannst mal in meiner Signatur stöbern, da sind Links für Threads drin, vielleicht findest Du da was.

Natürlich kann man sich neue Ziele setzen, überlegen, was man gut kann, was man gerne machen möchte oder welche Wünsche man hat, aber das setzt voraus, dass man in der Stimmung ist, sich damit zu beschäftigen.
 
Was soll man machen wenn man keine Ziele im Leben hat?
Auch keine Wünsche oder Träume.
Wenn man im Leben auch keinen Sinn sieht ( wofür lebt man?).

Versuchen zu verstehen warum das so sein könnte, das wäre eine Idee was man als erstes tun könnte.
Vielleicht glaubst du ja, dass das die innere Stimme dieses Menschen ist, aber wissen kannst du das nicht. Eventuell traut sich dieser Mensch das nur nicht zu, da möglicherweise eine Beeinflussung stattfand welche nicht gut war. Wurde die halbwegs freie Entfaltung der Persönlichkeit durch verschiedene Methoden derart behindert, könnte es sein, dass dieser Mensch nicht richtig in der Lage ist sich überhaupt was vorzustellen.

Vielleicht war ja z. B. die Erziehung eines Kindes schizophren in der Ausgestaltung, dass dem Kind nicht ganz klar wurde, was es denn nun darf und was nicht, da oft übermäßig kritisch hinterfragt wurde. Wie könnte es dazu kommen? Durch übertriebene Sicherheitsbedürfnisse für sich selbst und für das Kind (durch Eltern oder sonstwem), Gier, Egozentrik, mangelhafte oder fehlende Vaterfiguren, denke ich mal. Und wie könnte es dazu kommen? Durch die Eltern der Eltern wiederum z. B. Es könnte auch derlei passieren, dass sogar eine Art Rollentausch von den Kindern erwartet wird, aber nie gesagt wird, aber vermutlich gefühlt wird.

Aber jemand muss ja mal angefangen haben. Da fallen mir die fehlenden freien Zeiten der Eltern durch die Arbeitswelt ein, die mangelnde Arbeitsplatzgarantie und die Anforderungen der Arbeitswelt keine Fehler zu machen und der Beste zu sein und deren Anpassungen an diese und vielleicht noch andere Gegebenheiten. Gleichzeitig sucht das Individuum nach einem Ausgleich für die Pflichten und manche wollen sich nur noch ausleben, obwohl damit andere Menschen auf der Strecke bleiben könnten. Natürlich könnte man auch einfach nur sagen, dass diese Welt so ihre Verlockungen hat und deshalb welche auf der Strecke bleiben können. Das könnte man wenn man es übertreiben würde auf viele Bereiche anwenden, selbst auf Dinge die heute als gut und böse gelten und es sich jeweils ändert, da es unterschiedliche Vorstellungen von der Welt gibt.

Wenn man jedenfalls keine Wünsche und Träume hat kann man sich immer noch versuchen zu zwingen welche zu haben. Man könnte versuchen sich Hobbys zu suchen. Einfach ausprobieren. Kritik oder Lob müssen einem da erstmal nicht so wichtig sein. Da hat man was zu tun und könnte beispielsweise etwas herstellen und sich dann selbst daran erstmal erfreuen und wenn es gut läuft, dann könnte man es ja irgendwie jemanden geben zum Beispiel und der gibt einem vielleicht dann auch was. In dieser Hinsicht könnte man auch versuchen sich Vorbilder zu suchen, wenn man zu unsicher scheint und kreativen Ansporn braucht.
 
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Wenn man jedenfalls keine Wünsche und Träume hat kann man sich immer noch versuchen zu zwingen welche zu haben. Man könnte versuchen sich Hobbys zu suchen. Einfach ausprobieren. Kritik oder Lob müssen einem da erstmal nicht so wichtig sein. Da hat man was zu tun und könnte beispielsweise etwas herstellen und sich dann selbst daran erstmal erfreuen und wenn es gut läuft, dann könnte man es ja irgendwie jemanden geben zum Beispiel und der gibt einem vielleicht dann auch was. In dieser Hinsicht könnte man auch versuchen sich Vorbilder zu suchen, wenn man zu unsicher scheint und kreativen Ansporn braucht.
Ich glaube das hatte ich ab dem Alter von 16 Jahren auch so gehandhabt, da auch ich auch keine Ziele und Träume hatte und deshalb hab ich mir dass, vielleicht Naheliegenste, vielleicht Langweilgste und Klischeebehafteste von allen, was sich wohl viele Menschen eben wünschen, gewünscht: nämlich "Gesundheit, irgend ein eingermaßen sicheren und gut bezahlten Job der mir auch noch einigermaßen gut steht, ein Häuschen auf dem Land und vielleicht eine Familie gründen."
Tja, was soll ich sagen. Ist alles in Erfüllung gegangen. Jetzt hab ich wieder keine Ziele mehr oder nur welche die derzeit unerreichbar sind aus Gründen, die ich selbst nicht ändern kann. Jetzt würde ich z.B. gerne Dinge nachholen, die ich als Jugendlicher versäumt hatte. Z.B. bestimmte Reisen durchführen. Und jetzt fühle ich mich wieder mies. Hätte ich doch nur damals solche Zuele und Träume und auch den Mut gehabt, suw dann auch anzugehen...
Und ja. Ich muss mich in Dankbarkeit üben, dass es mir und meiner Familie doch eigentlich gutgehen müsste. Aber es fällt mir oft schwer.
 
Was soll man machen wenn man keine Ziele im Leben hat?
Auch keine Wünsche oder Träume.
Wenn man im Leben auch keinen Sinn sieht ( wofür lebt man?).

Das schöne und schwierige im Leben ist, dass du dir deinen Sinn selbst gibst.

Hast du mal versucht, einen Test zu deinen Werten zu machen?

Z. B. sowas:

 
Ich glaube das hatte ich ab dem Alter von 16 Jahren auch so gehandhabt, da auch ich auch keine Ziele und Träume hatte und deshalb hab ich mir dass, vielleicht Naheliegenste, vielleicht Langweilgste und Klischeebehafteste von allen, was sich wohl viele Menschen eben wünschen, gewünscht: nämlich "Gesundheit, irgend ein eingermaßen sicheren und gut bezahlten Job der mir auch noch einigermaßen gut steht, ein Häuschen auf dem Land und vielleicht eine Familie gründen."
Tja, was soll ich sagen. Ist alles in Erfüllung gegangen. Jetzt hab ich wieder keine Ziele mehr oder nur welche die derzeit unerreichbar sind aus Gründen, die ich selbst nicht ändern kann. Jetzt würde ich z.B. gerne Dinge nachholen, die ich als Jugendlicher versäumt hatte. Z.B. bestimmte Reisen durchführen. Und jetzt fühle ich mich wieder mies. Hätte ich doch nur damals solche Zuele und Träume und auch den Mut gehabt, suw dann auch anzugehen...
Und ja. Ich muss mich in Dankbarkeit üben, dass es mir und meiner Familie doch eigentlich gutgehen müsste. Aber es fällt mir oft schwer.

Ein Tip, den ich heute bekommen habe, ist, sich zu überlegen, was hinter diesen 'nicht erfüllbaren' Wünschen steckt und dann, ob man sich den 'Wunsch hinter dem Wunsch' nicht auf andere Weise erfüllen kann, auf erreichbare.

Es ist für mich nur sehr schwer vorstellbar, Anna22, dass du wirklich gar keine Träume hast.

Vielleicht hältst du sie einfach für unerreichbar?
 
Was soll man machen wenn man keine Ziele im Leben hat?
Auch keine Wünsche oder Träume.
Wenn man im Leben auch keinen Sinn sieht ( wofür lebt man?).

ich versteh dich nur zu gut, warum überhaupt irgendwas machen wenn es keinen wert hat, und selbst wenn man sich zu irgendwas aufrafft, merkt man nach kurzer zeit das es einem keine freude bringt. zurück zum anfang.

das einzige was mir mal geholfen hatte war ein guter freund, bis ich dann umgezogen bin und dumm genug war den kontakt nicht zu pflegen.

das einzig nützliche was mir einfällt ehrlich, ob ein partner hilft kann ich nicht sagen, aber definitiv eine person die du gerne um dich hast, und da gibts keine kompromisse leider, würde ich behaupten. man fühlt das einfach, auch wenns blöd klingt.
 
Die Ziele die ich hatte konnte ich nicht erreichen ( teils auch aus gesundheitlichen oder familiären Gründen).
Irgendwie fällt es mir schwer noch neue Ziele zu entwickeln.
Und an irgendetwas Freude zu empfinden.
 
Die Ziele die ich hatte konnte ich nicht erreichen ( teils auch aus gesundheitlichen oder familiären Gründen).
Irgendwie fällt es mir schwer noch neue Ziele zu entwickeln.
Und an irgendetwas Freude zu empfinden.

Kannst du dir vielleicht vorstellen, das hinter den Zielen steckende Ziel auf andere Weise zu erreichen?

Fiktives Beispiel: jemand möchte Krankenpfleger werden. Er schafft das nicht.

Der Wunsch hinter dem Ziel war, dass er Menschen helfen will.

Also macht er eine andere Ausbildung und engagiert sich in seiner Freizeit ehrenamtlich für andere.

Oder:
Jemand will einen bestimmten Abischnitt erreichen, um ein bestimmtes Fach studieren zu können.

Das schafft er nicht.

Also macht er eine Ausbildung oder geht an die Fachhochschule und arbeitet auf andere Weise in dem gewünschten Bereich.

Ist halbwegs klar, was ich meine?

Wenn du dich an nichts freuen kannst, kann das an deiner Situation liegen (vielleicht hast du ja allen Grund, um traurig zu sein).

Kannst du versuchen, dich an Kleinigkeiten zu freuen?

Vogelgesang vielleicht oder Sonnenschein oder Musik, die du magst oder mochtest?

Lass dir Zeit. Manchmal hilft es auch, spazieren zu gehen oder Sport zu machen, auch, wenn man erst gar keine Lust darauf hat.

Da könntest du dir auch kleine Ziele setzen, wenn du magst.
 

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