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Keine Freunde

Ich habe keine Freunde.
Irgendwas muss ja mit mir nicht stimmen, dass mich keiner mag.
Anfang des Jahres lernte ich eine in meinem Alter kennen. Wir waren beide im Klinikum lagen im selben Zimmer. Wir haben uns super verstanden und viel gelacht und Handynummern ausgetauscht, damit wir im Kontakt bleiben. Da dachte ich, dass man darauf vielleicht was aufbauen könnte. Wir haben oft geschrieben. Irgendwann fragte ich, wenn sie mal Lust und Zeit hat, ob wir uns mal auf einen Kaffee treffen wollen. Sie meinte, sie meldet sich deswegen wann sie zeit hat. Daraus wurde nichts. Haben dann hin und wieder zwar noch geschrieben, aber das Thema wurde nicht mehr erwähnt. Mochte auch nicht nochmal fragen.
Dann gab es da noch eine sogenannte beste Freundin. Alles lief gut, solange ich mich meldetet. Von ihr selber kam nie was. Nun hatte ich aber auch keine Lust mehr hinterherzurennen. Dachte, ich warte mal, bis sie sich meldet. Aber da kam bis heute nichts und das ist schon einige Monate her.
Ich fühle mich oft einsam, weil ich niemanden habe. Ich bin eigentlich optimistisch und hab fast immer gute Laune. Bin nur etwas schüchtern, aber nicht extrem doll. Aber es muss ja an mir liegen, dass mich keiner mag. Mittlerweile mag ich auch garnicht mehr raus gehen, da ich das nicht schön finde, immer allein unterwegs zu sein. Oft hatte ich, dass ich an Gruppen von Leuten vorbeikam und die dann lachten und meinten, ich bin ein Opfer, weil ich allein unterwegs bin. Versuche zwar immer mir das nicht so zu herzen zu nehmen aber es tut schon weh.
 

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marota

Aktives Mitglied
Es tut mit leid, dass du aktuell keine richtigen sozialen Kontakte hast. Tue dir doch einen Gefallen und sehe dich selbst nicht so negativ. Ich weiß, dass ist einfacher gesagt als getan. Jeder Mensch hat etwas besonderes oder positives an sich. Da du das aber selbst noch nicht siehst, strahlst du das auch unterbewusst aus. Daraus resultiert dann meistens dieser Teufelskreislauf.

Warum bist du denn so fest der Meinung, dass dich nie jemand mag?

Noch ein kleiner Tipp. Wenn du ab und zu mal raus gehst, kannst du vielleicht auch neue Leute kennenlernen.

Ich hoffe, ich konnte dir ein klein wenig helfen.

Viele Grüße
marota
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
hallo, traurige Schlumpfine,

ein Freund ist eine Person, die ich wertschätze - und die es wertschätzt, dass ich sie wertschätze.
Ich schätze Menschen nicht, damit sie mich wertschätzen. Vielmehr erkenne ich, dass es sich um
liebenswerte Menschen handelt und wir ggf. sogar gleiche Werte und vielleicht auch Ziele teilen.

Dieses Sich-sympathisch-finden ist eine mögliche Ausgangsbasis. Wenn das gegenseitige Interesse
dann doch ausbleibt oder schnell wieder versickert, dann zeigt es sich, dass Sympathie eben nicht
ausreicht, um eine Freundschaft zu begründen.

Ich empfehle: Tatsächlich solltest Du eine schöne Gemeinschaft (Telefonieren, Kaffeetrinken, gemeinsam
mal was unternehmen) nicht mit Freundschaft verwechseln.

Aus meiner Sicht ist eine gemeinsame Wertebasis grundlegend wichtig. Dieses "Sich-Wert-schätzen"!
Unterschiedliche Ziele können wieder zu einer örtlichen Trennung führen. Die Freundschaft bleibt
erhalten, weil die Wertschätzung bleibt.

Auch wenn Du schüchtern bist, kannst Du theoretisch viele Menschen als Freunde gewinnen. Du solltest
nur über die Fähigkeit verfügen, Ihnen Deinen Wertschätzung hör- oder sichtbar zu machen. Wenn Dich
Deine Schüchternheit davon abhält, anderen Deine Wertschätzung auszudrücken, dann könnte es daran
liegen, dass Deine Wertschätzung noch nicht groß genug ist.

Bitte vergiss nicht: Wertschätzung hat etwas mit Werten zu tun. Werde Dir über die Werte klar, die Du
vertrittst und leben willst. Wenn Du Dich nicht für das einsetzt, was für Dich wertvoll ist, dann ist es
nicht wertvoll genug. Und wenn Du Dich nicht für die Person einsetzt, die Dir wichtig ist, dann ist diese
Person Dir nicht wichtig genug, um sie als Freund/in gewinnen zu wollen.

LG, Nordrheiner
 

MissHeisenberg

Mitglied
Ich kenne das Gefühl. Manchmal geht es mir auch so. Viele oberflächliche Bekanntschaften, aber kaum (oder keine) richtigen Freunde. Ich vermisse es auch sehr mich mit einer netten Freundin stundenlang zu unterhalten, zu lachen, zu diskutieren, auszugehen, Spaß zu haben. Vielleicht hilft dir das in sofern, dass du weißt, dass du damit nicht alleine bist. :) Ich glaube auch, den meisten Menschen geht es mindestens einmal in ihrem Leben so. Wenn du dich nach Kontakten sehnst und neue Freunde finden willst, könntest du Vereine, VHS Kurse usw besuchen. Manchmal, wenn auch nur sehr selten, findet man dort tolle Freundschaften. Alternativ kannst du auch gerne mir jederzeit schreiben. Zusammen ist man weniger alleine - Auch wenn man nur übers Internet schreiben kann ;) Liebe Grüße
 
he traurige schlumpfine,

ich hab nur eine beste Freundin, aber die Wohnt 300 km weit weg und hat 4 Kinder im Alter von 14 bis 23 und alle leben noch zu Hause, Sie hat einen Mann, 2 Hund und einen kranken Vater plus noch einen voll time Job. Also so wirklich hab ich von der leider nichts, außer wenn ich Sie 2 mal im Jahr für ein paar Tage besuch und dann hat Sie auch nicht unbedingt Zeit für mich.

Hier wo ich wohne und lebe, hab ich auch nur Leute die ich kenne und denen ich "Hallo" sage, wenn ich sie mal sehe, ansonsten war es das auch. Ich hab zwar einen Freund aber das ist keine Freundin mit der man Spass haben kann, oder mal Frauen Probleme redet oder um Rat fragt oder um Hilfe bitte oder eine Kaffee in die City trinken geht, ein bisschen Bummel. Ich wünsche mir auch so eine Freundin nur leider werde auch ich nur ausgenutzt. Solange ich mich melde ... hin und her fahre.... Kinder Belustigung und Ausflüge mache, war ich immer gut genug.

Das hab ich mir jetzt ganz abgewöhnt, wenn mich jemand mag und mit mir gefreundet sein will, muss jetzt mal die andere Seite den Anfang machen, das heißt jetzt nicht, das sich die andere nur bei mir melden soll, aber sobald ich merke das Sie es ernst meint, werde ich auch eine gute Freundin sein und was mir auch hilft ist, das ich eine Freundschaft langsam wachsen lasse und nicht mehr so schnell sage, das sind gute freunde auf die ich bauen kann, denn dann tut es auch nicht ganz so weh, wenn sich raus stellt das es gar keine Freundschaft ist.

Z.B meine 300 km Freundin ist immer für mich da per tele oder Whats und wir sind uns auch nicht böse, wenn wir uns wochenlang mal nicht melden und freuen uns immer voneinander zuhören.
Das nenne ich eine richtige Freundschaft!

Liebe Grüsse
Deine Schneckenfreundin :D
 

Dipp2Lip

Mitglied
Hey Schlumpfine,
ich weiß genau wie du dich fühlst. Damals in der Unterstufe war ich auch nicht beliebt und hatte eher "Bekannte" als "Freunde".
Ich glaube nicht das du jemand bist den man nicht mag, sondern eher jemand der schwer zugänglich ist. Dich deswegen als "Opfer" zu bezeichnen zeugt von Dummheit. Halte dich von solchen Menschen fern! Die haben sich gefunden und machen sich auf kurz oder lang selber fertig ;)
Was machst du denn Momentan? Schule,Arbeit,Studium oder etwas anderes?
 
L

lol 123

Gast
Ich kenne das Gefühl gut denn damals in der Grundschule war ich auch immer alleine von ersten vom vierten Schuljahr in der weiterführenden Schule hatte ich dann zwar Freunde die mich nur ausnutzen im 6 Schuljahr hatte ich einen bestenfreund der immer zu mir hielt der war aber krank weil der irgentwas an der Gesundheit hatte also im 6 Schuljahr habe ich gemerkt das nicht mal so schlimm ich Einzelgänger zu sein im 7 Schuljahr hatte ich 2 richtige Freunde und verstand mich mit einigen Mädchen in der Klasse richtig gut wie demm auch sei hast keine Schwester oder Bruder denn meine Schwester hält immer zu mir mein Tipp ist diese Leute die zu dir Opfer sagen haben meistens eh nicht richtige Freunde es ist nicht so schlimm solo zu sein hör nicht auf die anderen denn die sind nicht viel besser
 

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