Tai
Mitglied
Hallo alle,
habe vorgestern gehört, dass der Sohn meiner ehemaligen Professorin an der Uni letzte Woche verstorben ist.
Er hatte Cystic Fibrosis (Zystische Fibrose) mit besonders schlimmen Lungenbefall, so dass er ein Lungentransplant brauchte und da sogar auf dem ersten Platz der Transplantliste gekommen ist. Ich habe mal mit ihm in einem Callcenter gearbeitet, ihn aber nur flüchtig gekannt. Er (Greg) war in meinem Alter: 26.
Nun ja, ich bin ja letztes Jahr hier nach Ottawa gezogen, 10 Stunden entfernt von der Uni und meiner Familie. Allerdings bin ich immer in gutem Kontakt mit einer meiner Professorin geblieben (aber nicht die, die ihren Sohn jetzt verloren hat) und sie hat mir erzählt, dass Greg Anfang März sein Lungentransplant bekommen hat. Komischer weise habe ich sogar auf der Arbeit eine der Registered Nurses getroffen, die Greg kannte und den Lungentransplantempfängern gefolgt ist, allerdings hat ihre Mitarbeiterin Gregs Fall verfolgt. Das kam mir schon ziemlich komisch vor, dass man in Ottawa eine nurse von Toronto trifft, die Greg kannte. Na ja, ich hatte ja schon von der einen Professorin gehört, dass Gregs Körper vielleicht sein Transplant ablehnt, aber das letzte was ich dann gehört hatte, war dass er aus dem Krankenhaus war. Und jetzt hab ich noch mal nachgefragt und da ist er nun gestorben. Das hat mich irgendwie total runtergezogen.
Er war voll der nette Mann und seine Mutter auch eine meiner besten Professorinnen. So was macht einen schon nachdenklich, irgendwie. Eine Frage hab ich an euch alle, soll ich der Professorin ne "Herzliches Beileid"-Karte schicken oder nicht?
Alles Liebe,
eure nachdenkliche Tai
habe vorgestern gehört, dass der Sohn meiner ehemaligen Professorin an der Uni letzte Woche verstorben ist.
Er hatte Cystic Fibrosis (Zystische Fibrose) mit besonders schlimmen Lungenbefall, so dass er ein Lungentransplant brauchte und da sogar auf dem ersten Platz der Transplantliste gekommen ist. Ich habe mal mit ihm in einem Callcenter gearbeitet, ihn aber nur flüchtig gekannt. Er (Greg) war in meinem Alter: 26.
Nun ja, ich bin ja letztes Jahr hier nach Ottawa gezogen, 10 Stunden entfernt von der Uni und meiner Familie. Allerdings bin ich immer in gutem Kontakt mit einer meiner Professorin geblieben (aber nicht die, die ihren Sohn jetzt verloren hat) und sie hat mir erzählt, dass Greg Anfang März sein Lungentransplant bekommen hat. Komischer weise habe ich sogar auf der Arbeit eine der Registered Nurses getroffen, die Greg kannte und den Lungentransplantempfängern gefolgt ist, allerdings hat ihre Mitarbeiterin Gregs Fall verfolgt. Das kam mir schon ziemlich komisch vor, dass man in Ottawa eine nurse von Toronto trifft, die Greg kannte. Na ja, ich hatte ja schon von der einen Professorin gehört, dass Gregs Körper vielleicht sein Transplant ablehnt, aber das letzte was ich dann gehört hatte, war dass er aus dem Krankenhaus war. Und jetzt hab ich noch mal nachgefragt und da ist er nun gestorben. Das hat mich irgendwie total runtergezogen.
Er war voll der nette Mann und seine Mutter auch eine meiner besten Professorinnen. So was macht einen schon nachdenklich, irgendwie. Eine Frage hab ich an euch alle, soll ich der Professorin ne "Herzliches Beileid"-Karte schicken oder nicht?
Alles Liebe,
eure nachdenkliche Tai