Da bist du nicht der einzige, so denken viele, in jedem Alter.
Ich bin zwar zugegebenmaßen ein paar Semester jünger, aber
bei mir liefs genauso ab.
Als ich noch das pure Zusammensein (kuscheln) genoß, und noch
nicht einmal überhaupt auf den Mund geküsst habe, hat sie mir
als erstes die Zunge in den Rachen gesteckt und bat mich sie zu befummeln. Ich hab mir den ersten Kuss immer sanfter vorgestellt, aber manche steigen halt in die vollen, wie sie. Als sie dann immer über irgendwelche Stellungen geredet hat, konnte ich auch keine Namen zuordnen, interessanterweise fing da das Unverständnis auch mit der Zahl 69 an, sie war beängstigend abgeklärt, während mir meine Fantasie eigentlich immer überall ausgereicht hat.
Ich bin zwar sexuell recht aufgeschlossen, aber diese Mechanisierung
hat mir auch von Anfang an nicht gefallen. Kann man nicht auch Erfahrungen
selber sammeln, ohne vorher genau Ablaufplan und Namen zu kennen?
Als sie dann eine Weile nach dem eigentlich perfekten (für beide) ersten Mal
(für mich) meinte, das es schade sei, dass das zur Routine verkommen wird, hat mir das den Tag auch nicht grad versüßt. Dazu muss man sagen, dass sie, obwohl sie 16 war, schon sehr kalt in diesem Thema drinsteckte, schon diverse Namenlose Stecher drauf hatte, und sich über meine Leidenschaft bei etwas, das sie nur als Routinevorgang kannte, eher gewundert hat.
Ich finde, je vorsichtiger man dieses Thema angeht, und je weniger es nach
"Fahrplan" oder "Sexbuch" abläuft, desto mehr Fantasie und Leidenschaft
bleibt den Leuten. So wie das heutzutage meistens läuft, finde ich es auch
wenig aufregend.
Es ist für mich eher eine komplette Vereinigung, als nur ein Vorgang,
was ich damit meine versteht aber irgendwie kaum noch jemand.
LG