Arbeit macht unglücklich, ich arbeite erst 3 Monate und Arbeit ist für mich ein großer Akt der Verzweiflung und Enttäuschung. Man kommt abends heim, spielt einige Stunden exzessiv World of Warcraft und muss morgens wieder fit sein. Ich geb's auf, ich kann nicht mehr. Ich resigniere vor der Leistungsgesellschaft, bitte ohne mich. Aber was habe ich für Alternativen? Ich bin faul, unmotiviert und will mich wirklich nur auf das wichtige im Leben konzentrieren - Freiheit, Philosophie, die friedliche Hiphop-Kultur (Ja, die gibt es auch noch).
Meine Noten schlecht, mein Boss sauer, ich gelangweilt und voller Selbstmordgedanken. Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr. Ich denke darüber nach mit dem Kiffen anzufangen, vielen soll es geholfen haben.
Ich kann mich nur am Wochenende entfalten. Da genieße ich ein wunderschönes Leben in den eigenen 4 Wänden. Abends gehe ich raus und philosophiere im Park, auch wenn mir verdammt kalt ist. Mich sieht ja da keiner. Ich hasse die Gesellschaft, ich hasse meine Klasse, ich mag es nicht wie sie auf mich herabblicken. Der Zukunftsgedanke ist durchwegs negativ. Meine Ziele, Visionen, sie scheinen alle dahin zu sein. Ich träume vom Leben nach dem Tod. Der 15. Dezember steht wieder - es ist Zeit einen Schlussstrich zu ziehen. Bis 2012 (laut Majakalender) kann ich nicht mehr warten. 🙄